Muriel Asseburg in Bonn: Vortrag und Diskussion zu Jenseits der Staatsraison


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Muriel Asseburg in Bonn: Ein Abend über Verantwortung, Völkerrecht und politische Haltung
Mit Jenseits der Staatsraison rückt in Bonn ein Abend ins Zentrum, der Literatur, politische Analyse und öffentliche Debatte auf kluge Weise verbindet. Am 30. September 2026 lädt das Evangelische Forum Bonn im Haus der Ev. Kirche zu Vortrag und Diskussion mit Dr. Muriel Asseburg ein – einer der profiliertesten deutschen Stimmen zu Nahost, Israel, Palästina und den Handlungsspielräumen internationaler Politik.
Ein Thema von großer literarischer und gesellschaftlicher Wucht
Der Titel verweist auf eine Frage, die weit über den konkreten Anlass hinausreicht: Wie lässt sich historische Verantwortung denken, ohne den Blick für Völkerrecht und universelle Solidarität zu verlieren? Asseburg, Senior Fellow der Stiftung Wissenschaft und Politik, bringt jahrelange Forschungserfahrung in die Debatte ein und verbindet Sachkenntnis mit einer präzisen, nüchternen Sprachkunst. Gerade daraus entsteht die besondere Lesungs-Atmosphäre dieses Abends: kein Schlagwort, kein Alarmismus, sondern ein konzentriertes literarisches Erlebnis auf der Höhe des politischen Diskurses.
Zwischen Analyse und Autor-Begegnung
Wer Muriel Asseburgs Arbeiten kennt, weiß um die Klarheit ihrer Argumentation. Ihre Publikationen, darunter Palästina und die Palästinenser. Eine Geschichte von der Nakba bis zur Gegenwart und Der 7. Oktober und der Krieg in Gaza, stehen für eine argumentative Tiefe, die Hintergründe sichtbar macht und historische Linien kenntlich hält. In Bonn entsteht daraus eine Autor-Begegnung mit hoher Aktualität: Zuhörende erhalten nicht nur Einblick in geopolitische Zusammenhänge, sondern auch in die feinen Verschiebungen von Sprache, Deutung und Verantwortung.
Lesung, Vortrag und Diskussion als öffentlicher Denkraum
Der Abend ist als Vortrag mit anschließender Diskussion angelegt und öffnet damit einen Raum für Fragen, Einordnung und Resonanz. Für das Publikum ergibt sich ein Format, das die Stärken einer Lesung mit den Möglichkeiten einer fundierten Debatte verbindet. Besonders reizvoll ist die Verbindung mit den Bonner Friedenstagen 2026: Sie verankert die Veranstaltung in einem kulturellen Kontext, der Bildung, Erinnerungskultur und demokratische Auseinandersetzung zusammenführt.
Ort mit passender Atmosphäre
Das Haus der Ev. Kirche an der Adenauerallee 37 gehört zu den zentralen Orten für Bildung und Dialog in Bonn. Die Lage nahe Universität und Innenstadt, die gute Anbindung an den ÖPNV sowie Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage schaffen praktische Voraussetzungen für einen entspannten Besuch. Der Raum selbst verspricht eine konzentrierte, ruhige Atmosphäre, in der das Wort im Mittelpunkt steht.
Fazit: Ein Abend für alle, die genauer hören und weiter denken wollen
Jenseits der Staatsraison verspricht keine leichte Unterhaltung, sondern intellektuelle Spannung, politische Schärfe und ein literarisch präzises Nachdenken über die großen Konflikte der Gegenwart. Wer sich für Sachbuch, Gegenwartsliteratur im weiteren Sinn und internationale Politik interessiert, erlebt hier einen Abend mit Substanz. Die Veranstaltung live zu besuchen, lohnt sich für alle, die Debatte nicht als Schlagabtausch, sondern als Erkenntnisraum verstehen.
Offizielle Kanäle von Muriel Asseburg:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.swp-berlin.org/wissenschaftler-in/muriel-asseburg/
- Verlag: https://www.chbeck.de/
Quellen:
- Evangelisches Forum Bonn - Veranstaltung Jenseits der Staatsraison
- Evangelisches Forum Bonn - Projekte und Programmübersicht
- Stiftung Wissenschaft und Politik - Muriel Asseburg
- C.H.Beck - Muriel Asseburg Palästina und die Palästinenser
- Evangelischer Kirchenkreis Bonn - Anfahrt Haus der Evangelischen Kirche










