Lena Gorelik in Bonn: Lesung aus Alle meine Mütter berührt Literaturfreunde


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Ein literarischer Abend über Mütter, Erinnerung und das fragile Gefüge der Familie
Wenn Lena Gorelik am 29. April 2026 in Bonn aus Alle meine Mütter liest, steht nicht nur ein neuer Roman im Mittelpunkt, sondern ein Thema von zeitloser Wucht: die Bindung zwischen Müttern und Kindern, zwischen Herkunft und Selbstentwurf, zwischen Nähe und Verlust. Die Lesung in der Katholischen Familienbildungsstätte Bonn verspricht ein literarisches Erlebnis, das persönliche Erfahrung, sprachliche Präzision und gesellschaftliche Tiefe verbindet.
Literarische Qualität und emotionale Spannweite
Goreliks Schreiben ist für seine klare, reflektierte und zugleich sinnliche Sprachkunst bekannt. Ihr neuer Roman erkundet jene Beziehung, die unser Denken, Fühlen und Erinnern am tiefsten prägt. Der Stoff berührt nicht nur Familiengeschichten, sondern auch Fragen von Identität, Verantwortung und weiblicher Selbstbehauptung. Genau daraus entsteht jene Lesungs-Atmosphäre, die Literatur nicht erklärt, sondern erfahrbar macht.
Eine Autorin mit Gewicht in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
Die in St. Petersburg geborene und seit den 1990er-Jahren in Deutschland lebende Autorin zählt zu den prägenden Stimmen der Gegenwartsliteratur. Rowohlt verweist auf ihren Roman Hochzeit in Jerusalem, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war, auf Mehr Schwarz als Lila sowie auf Wer wir sind, das breite Resonanz erhielt. Dazu kommen ihre Essays zu gesellschaftlichen Themen und Auszeichnungen wie der Heinrich-Mann-Preis für Essayistik 2024 und der Preis der Literaturhäuser 2026. Diese Autorität verleiht dem Abend kulturelles Gewicht und literarische Relevanz.
Der Abend in Bonn
Die Veranstaltung beginnt am 29. April 2026 um 19:00 Uhr in der Katholischen Familienbildungsstätte Bonn. Als moderiertes Lesungsformat eröffnet sie Raum für Nähe zum Text, für Einordnung und für die direkte Autor-Begegnung. Der Roman Alle meine Mütter steht dabei im Zentrum, begleitet von einer feinen Gesprächsdynamik, die das Publikum in die Denkbewegungen des Buches hineinzieht.
Ort mit literarischer und räumlicher Offenheit
Die Katholische Familienbildungsstätte Bonn verfügt über einen barrierefreien Saal und bietet laut Hausbeschreibung Platz für bis zu 120 Gäste. Die Atmosphäre ist damit eher intim als distanziert, genau passend für eine Lesung, die auf Aufmerksamkeit, Ruhe und Resonanz setzt. Die Adresse in der Lennéstraße liegt zentral in Bonn; das Haus empfiehlt sich auch für Gäste, die eine gut erreichbare Kulturadresse suchen.
Fazit
Diese Lesung bietet mehr als eine Buchvorstellung. Sie öffnet einen literarischen Raum für Fragen, die viele betreffen und doch selten so präzise erzählt werden. Wer Lena Gorelik live erlebt, begegnet einer Autorin von großer sprachlicher Klarheit und emotionaler Tiefe. Ein Abend für alle, die Gegenwartsliteratur nicht nur lesen, sondern im Raum erfahren wollen.
Offizielle Kanäle von Lena Gorelik:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- Website: kein offizielles Profil gefunden
- Verlag: https://www.rowohlt.de










