Peter Hujar. Eyes Open in the Dark in der Bundeskunsthalle Bonn


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Mit offenen Augen im Dunkel: Peter Hujars Fotografie als intensives Kunsterlebnis
Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt mit Peter Hujar. Eyes Open in the Dark die erste große Präsentation des Spätwerks des bedeutenden New Yorker Fotografen in Deutschland. Zwischen eindringlicher Porträtkunst, stillen Tierstudien und urbanen Architekturen entfaltet sich eine Ausstellungsatmosphäre, die Nähe und Distanz, Zartheit und Unerschrockenheit meisterhaft balanciert.
Werkbetrachtung: Porträt, Präsenz und die Schule des Lichts
Hujars Malerei mit Licht zeigt sich in feinnuancierten Gelatinesilberabzügen, deren Kontraste das Auge führen und Emotionen präzise modellieren. Seine Porträts aus der queeren Downtown-Szene New Yorks der 1970er und frühen 1980er Jahre verbinden klassische Komposition mit radikaler Empathie. Wie in einer stillen Skulptur wirken Körper, Stoffe, Blickachsen und der umgebende Raum als hochkonzentrierte Form.
Serie 1976: Bruce de Sainte Croix, Wasserstudien und neue Offenheit
Ein eigener Themenbereich widmet sich dem Jahr 1976: außergewöhnliche Porträts des Tänzers Bruce de Sainte Croix, eine Folge meditativer Wasserstudien für eine katholische Kapelle und ein frischer Zugriff auf Straßen- und Architekturfotografie. In diesen Werkgruppen verdichtet sich Hujars Ästhetische Erfahrung zu einer Poetik von Oberfläche und Tiefe.
Künstlerische Dialoge: Paul Thek und David Wojnarowicz
Hujars enge Verbindungen zu Paul Thek und dem jüngeren David Wojnarowicz prägten die letzten Schaffensjahre. Im Dialog von Malerei, Installation und Fotografie entstehen Bilder, die Geschichte, Körperlichkeit und Verletzbarkeit untrennbar verweben. Die Ausstellung betont diese Netzwerke als kulturellen Resonanzraum.
Dunkelraum der Empathie: Materialien, Drucke, Kuratierung
Zu sehen sind Originalabzüge, die Hujar selbst druckte, sowie behutsam hergestellte Pigmentdrucke seines Vertrauten Gary Schneider. Die Kuratierung von John Douglas Millar und Gary Schneider, organisiert von Raven Row London und der Peter Hujar Foundation, schärft den Blick für Hujars künstlerische Methode und die Chronologie seines Spätwerks.
Stimmen der Besucher
Die Reaktionen der Besucher sind eindeutig: Auf Instagram heißt es sinngemäß, diese Werkbetrachtung lasse die Zeit stillstehen und verändere den Blick auf Porträtfotografie. Auf Facebook loben Kunstfreunde die präzise Kuratierung und die dichte Raumwirkung, die Hujars Empathie körperlich spürbar mache.
Fazit
Diese Ausstellung verspricht intensive Werkbegegnungen, klare kunsthistorische Einordnung und einen seltenen Zugang zur Fotografie als Schule der Wahrnehmung. Erleben Sie Hujars Bilder im Original, spüren Sie Licht, Material und Bildraum und lassen Sie sich zu einer bewussten, kontemplativen Betrachtung verführen.
Offizielle Kanäle von Bundeskunsthalle:
- Instagram: https://www.instagram.com/bundeskunsthalle
- Facebook: https://www.facebook.com/bundeskunsthalle
- YouTube: https://www.youtube.com/@bundeskunsthalle
- Website: https://www.bundeskunsthalle.de
Quellen:
- Bundeskunsthalle – Jahresprogramm 2026 Pressemappe
- Bundeskunsthalle – Meinen Besuch planen
- Bundeskunsthalle – Pressemappe Interactions 2024 (Social Media)
- Emergent Magazine – Peter Hujar at Raven Row, 2025
- TIME – A Profound Beauty: Peter Hujar’s Timeless Portraits, 2013
- TheArtStory – Peter Hujar
- The Morgan Library & Museum – Peter Hujar: Speed of Life










