
Ellesdorfer Str. 52, Bonn
Ellesdorfer Str. 52, 53179 Bonn, Germany
Quartiersmanagement Lannesdorf Mehlem | Programm & Fonds
Das Quartiersmanagement Lannesdorf Mehlem ist der zentrale Treffpunkt und die erste Anlaufstelle für gute Nachbarschaft im Bonner Süden. Hier werden Menschen vernetzt, Ideen geboren und Projekte umgesetzt, die den Alltag in Lannesdorf und Mehlem konkret verbessern. Träger des Quartiersmanagements ist die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland; das Büro in der Ellesdorfer Straße 52 begleitet seit September 2010 das Miteinander vor Ort und wird vom Amt für Soziales und Wohnen der Bundesstadt Bonn gefördert. Wer neu im Viertel ist, gerne etwas bewegen möchte oder einfach Anschluss sucht, findet hier offene Türen, Gesprächspartnerinnen und Partner sowie ein vielfältiges Programm – vom Nähtreff über die Fahrrad-Werkstatt bis zum Repair-Café. Neben Angeboten für alle Generationen unterstützt das Quartiersmanagement Bewohnerinnen und Bewohner bei der Umsetzung eigener Ideen über den Quartiersfonds und bietet mit Partnern vor Ort praxisnahe Services wie die Freebox, den kostenfrei ausleihbaren Fahrradanhänger „MehLannie“ oder die Energieberatung „BEA nebenan“. Dank der guten ÖPNV-Anbindung – unter anderem über den Bahnhof Bonn-Mehlem – ist die Adresse bequem erreichbar; wer vorbeikommt, erlebt Nachbarschaft, wie sie sein soll: offen, hilfsbereit und lebendig.
Programm und Veranstaltungen im Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem
Das Programm des Quartiersmanagements Lannesdorf/Mehlem ist bewusst alltagsnah und vielfältig angelegt, damit möglichst viele Menschen aus beiden Stadtteilen unkompliziert zueinanderfinden. Regelmäßige offene Treffpunkte schaffen Verbindlichkeit und Orientierung, ohne Hürden aufzubauen. Dazu gehören zum Beispiel der Offene Spieletreff für alle Generationen, bei dem Klassiker wie auch neue Gesellschaftsspiele auf dem Tisch landen, und das „Just4Fun“-Singen, das ohne Notenkenntnisse auskommt und spontane Freude am gemeinsamen Klang fördert. Der Nähtreff – mittlerweile mit festen Terminen unter der Woche – bietet Gelegenheit, Kleidung zu reparieren, neue Projekte zu beginnen oder einfach voneinander zu lernen; Nähmaschinen und Know-how sind vor Ort, Einsteigerinnen und Einsteiger sind willkommen. Wer sich für Achtsamkeit und Gesundheit interessiert, nutzt sanfte Bewegung beim QiGong. Familien mit kleinen Kindern finden im Baby- und Krabbelbereich passende Angebote, während Ältere im Gesprächskreis über Themen sprechen, die sie bewegen, Erfahrungen teilen und Kontakte pflegen. Besonders nachgefragt ist das monatliche Repair-Café: Hier gilt „nicht wegwerfen, sondern reparieren“. Ehrenamtliche Expertinnen und Experten unterstützen bei typischen Defekten – vom Toaster bis zur Stehlampe; auch Holzarbeiten oder IT-Fragen sind häufig vertreten. In der Regel findet das Repair-Café am ersten Freitag des Monats von 15 bis 17 Uhr im Quartiersbüro in der Ellesdorfer Straße 52 statt; seit Dezember 2025 ist keine Voranmeldung mehr nötig, spontanes Vorbeikommen ist ausdrücklich erwünscht. Fahrräder sind vom Repair-Café ausgenommen – dafür ist die separate Fahrrad-Werkstatt zuständig, die mit Werkzeug, Tipps und dem richtigen Dreh hilft, Alltagsräder flott zu halten. Ergänzt wird das Jahreslaufprogramm durch Formate mit Nachhaltigkeitsbezug: die Pflanzentauschbörse im Frühjahr, Müllsammelaktionen im Viertel, Treffen der Umweltgruppe Mehlem/Lannesdorf oder ein Foodsharing-Abendbrot, bei dem gerettete Lebensmittel gemeinsam verarbeitet und geteilt werden. Ebenfalls zum Kalender gehören Walk-&-Talk-Spaziergänge, bei denen Bewegung, Austausch und das Entdecken des Quartiers Hand in Hand gehen, sowie thematische Vorträge in Kooperation mit der Verbraucherzentrale zur digitalen Sicherheit. Zu den Höhepunkten zählen außerdem größere, gemeinschaftlich getragene Aktionen wie der Stadtteil-Flohmarkt oder die Stadtteil-Olympiade mit kreativen Mitmach-Ideen. Was alle Termine verbindet, ist der niedrigschwellige Zugang: Es geht um Begegnung im besten Sinn – ob man nur auf einen Kaffee hereinschaut oder regelmäßig mitmacht. Die aktuelle Übersicht mit Tagen, Zeiten und eventuellen Änderungen wird fortlaufend auf der offiziellen Website des Quartiersmanagements gepflegt; dort lassen sich auch neue Angebote entdecken, die aus Ideen der Nachbarschaft entstehen.
Adresse, Öffnungszeiten, Kontakt und Anfahrt
Das Quartiersbüro liegt zentral in Lannesdorf/Mehlem: Ellesdorfer Straße 52, 53179 Bonn. Telefonisch ist das Team unter 0228 9541 300 erreichbar. Weil die Mitarbeitenden oft im Quartier unterwegs sind, empfiehlt sich vor einem Besuch eine kurze Rücksprache per Anruf oder E-Mail. Das Büro ist in der Regel montags bis donnerstags von 9 bis 14 Uhr besetzt. Wer seine Anreise plant, hat mehrere bequeme Möglichkeiten: Mit dem öffentlichen Nahverkehr bietet sich der Bahnhof Bonn-Mehlem als nächster Schienenanschluss an; von dort aus ist der Weg ins Quartier gut zu bewältigen. Für individuelle Verbindungen steht der regionale Verkehrsverbund mit einer Routenplanung bereit. Wer mit dem Fahrrad kommt, kann es in unmittelbarer Umgebung abstellen; der Stadtteil ist durch Nebenstraßen und kurze Wege angenehm zu bereiten. Für Menschen, die auf Barrierefreiheit achten, empfiehlt sich vorab ein kurzer Anruf, um bei Bedarf Unterstützung einzuplanen, denn das Team des Quartiersmanagements hilft gerne – ob es um eine kurze Begleitung, einen geeigneten Zugang oder eine Sitzgelegenheit geht. Da das Büro stark ins Viertel hineinwirkt, wird die Adresse auch als Treffpunkt für Aktionen genutzt: Von hier starten Walk-&-Talk-Runden, hier finden Repair-Cafés, Nähtreffs oder Sprechstunden statt. Darüber hinaus gibt es im direkten Umfeld Anlaufstellen verbundener Angebote, etwa für die Energieberatung „BEA nebenan“ in der Ellersdorfer Straße 56 (jeden dritten Mittwoch im Monat am Nachmittag, mit Terminvergabe über die Bonner Energie Agentur). Orientierung bieten außerdem die Wegbeschreibungen des Stadtportals; dort ist das Quartiersmanagement mit Adresse, Kontakt und der Option zur Fahrplanauskunft hinterlegt. Wer erstmals vorbeikommt, erlebt rasch, dass es kurze Wege im doppelten Sinne gibt: Viele Anliegen lassen sich direkt klären, und wenn ein Angebot nicht im Haus selbst stattfindet, kennt das Team den richtigen Ort im Viertel.
Quartiersfonds Lannesdorf/Mehlem: Förderung für Projekte aus dem Viertel
Mit dem Quartiersfonds stellt die Bundesstadt Bonn finanzielle Mittel bereit, damit Ideen von und für Bewohnerinnen und Bewohner in Lannesdorf und Mehlem Realität werden. Der Fonds fördert in den Bereichen Integration, Soziales, Kultur, Bildung sowie Beschäftigung und Qualifizierung im Stadtteil, außerdem Sport und Stadtteilverschönerung. Wichtig ist, dass Projekte dem Gemeinsinn dienen, niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst viele Menschen ansprechen – etwa ein Bewegungsangebot für Seniorinnen und Senioren, eine kreative Aktion auf dem Dorfplatz, ein Nachbarschaftsfest oder ein Kurs, der Kompetenzen im Alltag stärkt. Pro Maßnahme sind bis zu 3.000 Euro Förderung möglich. Über die Vergabe entscheidet die Quartiersjury, in der Bewohnerinnen und Bewohner beider Stadtteile vertreten sind. Das Verfahren ist transparent: Anträge werden im Quartiersbüro entgegengenommen; Grundlage sind die Förderrichtlinien der Stadt Bonn. Neben dem Antragsformular gibt es ein Merkblatt mit den wichtigsten Punkten – von der Idee bis zum Verwendungsnachweis. Der Quartiersfonds hat bereits eine große Bandbreite an Projekten angestoßen: vom Clownworkshop über Trommelkurse für Grundschülerinnen und Grundschüler bis zu Erzählcafés, Sprachkursen („Rheinisch“), einer Naturforscher-AG an der Schule, Selbstverteidigungskursen für Frauen, Bewegungsangeboten zum Sturzpräventions-Training oder bunt gestalteten Aktionen auf dem Lannesdorfer Dorfplatz. Charakteristisch ist, dass viele Initiativen aus der Bewohnerschaft entstehen und mit ehrenamtlicher Eigenleistung umgesetzt werden – genau das will der Fonds fördern: verantwortungsvolles Mitgestalten, das die Identifikation mit dem Quartier stärkt. Praktisch bedeutet das: Wer eine Idee hat, vereinbart einen Termin im Quartiersbüro, klärt offene Fragen mit dem Team und reicht dann den Antrag ein. Nach einer Prüfung auf Förderfähigkeit entscheidet die Jury, in der Regel in regelmäßigen Sitzungen. Bei positiver Entscheidung folgt die Umsetzung – oft mit Unterstützung durch das Quartiersmanagement bei Kommunikation, Vernetzung und Dokumentation. So werden kleine Budgets zu sichtbaren Verbesserungen im Alltag und zu Anlässen, bei denen sich Menschen begegnen. Wer unsicher ist, ob eine Idee zum Fonds passt, bekommt im Büro eine ehrliche Einschätzung und Hinweise für die Antragstellung.
Services vor Ort: Freebox, Fahrradanhänger und Energieberatung
Neben Veranstaltungen bietet das Quartiersmanagement praktische Services, die im Alltag spürbar helfen und Ressourcen schonen. Die Freebox ist ein gut sichtbares Symbol dafür: getreu dem Motto „Tauschen statt neu kaufen“. Gut erhaltene Dinge des täglichen Bedarfs wechseln hier unkompliziert den Besitzer – von Büchern über Haushaltswaren bis zu Kinderspielen. Das schont den Geldbeutel, reduziert Abfall und bringt Menschen ins Gespräch; die Freebox wurde mit Mitteln des Quartiersfonds gefördert und u. a. in der WDR-Lokalzeit vorgestellt. Ein weiteres Highlight ist „MehLannie“, der frei ausleihbare Lasten-Fahrradanhänger für Lannesdorf und Mehlem. Er erweitert die Möglichkeiten für Wege im Alltag, wenn einmal kein Auto zur Verfügung steht oder bewusst darauf verzichtet werden soll. Die technischen Daten sind alltagstauglich: ein Kasteninnenmaß von etwa 88 × 58 × 24 cm, rund 23 kg Leergewicht, etwa 120 Liter Volumen und bis zu 40 kg Zuladung; eine passende Kupplung wird bei der Ausleihe mitgegeben. Die Abholung erfolgt nach Absprache an der Garage in der Ellesdorfer Straße 40 (gegenüber dem Netto-Markt); die Buchung läuft komfortabel über die Plattform Bolle Bonn, nach der Reservierung erscheinen die Kontaktdaten für die Terminabstimmung. Die Ausleihe ist kostenfrei, Spenden für Pflege und Instandhaltung sind willkommen. Auch für die Energiewende im Kleinen gibt es ein Angebot: Mit „BEA nebenan“ kommt die Bonner Energie Agentur regelmäßig direkt ins Quartier. Jeden dritten Mittwoch im Monat von 15:00 bis 18:00 Uhr findet eine kostenfreie Erstberatung zur energetischen Sanierung statt – adressiert an selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer, private Vermieterinnen und Vermieter sowie Wohnungseigentümergemeinschaften. Der Beratungsort liegt neben dem Quartiersmanagement in der Ellersdorfer Straße 56; Termine werden über die Website der Bonner Energie Agentur vergeben. Inhaltlich decken die Gespräche typische Fragen ab – etwa zur Dämmung, zu Heizsystemen, Fördermitteln oder zum sinnvollen Sanierungsfahrplan. Wer darüber hinaus Informationen sucht, findet im Servicebereich des Quartiersmanagements weitere Anlaufstellen: Beetpatenschaften im Viertel, eine Übersicht hilfreicher Adressen, Angebote zur Mediation und Konfliktberatung, die „Rote Tonne“ sowie eine Wertstoffsammlung. All diese Bausteine zeigen, wie Quartiersarbeit funktioniert: niederschwellige Unterstützung, die an konkreten Bedarfen ansetzt – und die durch die Nähe zum Alltag besonders wirksam ist.
Hintergrund und Trägerschaft: Seit 2010 im Haus der Frauenhilfe
Das Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem ist unter dem Leitmotiv „Leben in Gemeinschaft“ entstanden und seit September 2010 im Haus der Frauenhilfe verankert. Träger ist die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland, eine Organisation mit tiefer Verwurzelung in Bonn und der Region. Von Beginn an stand nicht ein einzelnes Gebäude, sondern das Quartier im Mittelpunkt: Menschen, Wege, Treffpunkte und die Frage, wie Nachbarschaft im Alltag lebendig bleibt. Die Stadt Bonn beauftragte Quartiersmanagements in ausgewählten Stadtteilen, um soziale Netze zu stärken, Strukturen zu verknüpfen und die Zukunftsfähigkeit der Viertel gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zu sichern. Im Doppelquartier Lannesdorf/Mehlem zeigt sich diese Idee besonders anschaulich: Alteingesessene und Zugezogene, Familien, Alleinlebende und Seniorinnen oder Senioren bringen sich ein, probieren Neues aus und entwickeln gemeinsam Lösungen – vom Umweltprojekt bis zum Austausch-Café. Strukturell arbeitet das Quartiersmanagement auf mehreren Ebenen: Es ist Anlaufstelle für Anliegen aus der Nachbarschaft, Knotenpunkt der Vernetzung zwischen Vereinen, Kirchen, Schulen, Initiativen und Verwaltung, und zugleich Ideenlabor, in dem aus ersten Skizzen tragfähige Projekte werden. Der Quartiersfonds ergänzt diese Arbeit und sorgt für Anschubfinanzierung, während die Quartiersjury die Perspektive der Bewohnerschaft einbringt. Sichtbare Spuren im Stadtbild – wie eine gestaltete Fläche, eine Freebox, ein belebt genutzter Platz – sind Resultate eines Prinzips, das wirkt: zuhören, verbinden, ermöglichen. Dass die Angebote so gut angenommen werden, liegt auch an der beständigen Präsenz des Teams im Alltag des Viertels und an der kooperativen Haltung gegenüber Partnern: Ob Verbraucherzentrale, Bonner Energie Agentur, ADFC, Kirchengemeinden oder lokale Initiativen – überall entstehen Synergien. So wird aus Verwaltungsvorhaben gelebte Nachbarschaft, die den Charakter von Lannesdorf und Mehlem stärkt.
Mitmachen und Ehrenamt: Umweltgruppe, Stadtteilgespräche und mehr
Gutes Quartier entsteht durch Menschen, die mitmachen. Deshalb lädt das Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem ausdrücklich zu ehrenamtlichem Engagement ein – unabhängig von Alter, Herkunft oder Vorwissen. Wer sich beteiligen möchte, findet zahlreiche Möglichkeiten mit unterschiedlicher Intensität. Ein unkomplizierter Einstieg gelingt über wiederkehrende Formate: beim Repair-Café als Helferin oder Helfer an der Annahme, bei der Fahrrad-Werkstatt als Schrauberin oder Schrauber, beim Nähtreff mit praktischen Tipps oder beim Offenen Spieletreff mit einem Blick für Regeln und gute Stimmung. In der Umweltgruppe Mehlem/Lannesdorf engagieren sich Nachbarinnen und Nachbarn für Klimaschutz und eine saubere Umgebung – zum Beispiel bei Müllsammelaktionen, Baumpatenschaften oder der Pflege kleiner Grünflächen. Wer lieber organisiert, unterstützt bei der Vorbereitung des Stadtteil-Flohmarkts oder der Stadtteil-Olympiade; kommunikative Menschen übernehmen Moderationen bei Stadtteilgesprächen. Das Quartiersmanagement setzt darüber hinaus auf Formate, die Beteiligung strukturiert ermöglichen: Stadtteilgespräche öffnen Raum für Anliegen, sammeln Vorschläge und priorisieren Themen. Der Arbeitskreis „Kulturräume und Begegnung“ knüpft Partnerschaften, damit Veranstaltungen und Treffpunkte verlässlich zur Verfügung stehen. Wer eine eigene Idee umsetzen möchte, bespricht sie zunächst im Quartiersbüro, prüft mit dem Team die nächsten Schritte und kann – sofern passend – einen Antrag beim Quartiersfonds stellen. Kleine Budgets, klare Ziele und sichtbare Ergebnisse motivieren und schaffen Vertrauen. Nicht zu unterschätzen ist der soziale Gewinn: Viele entdecken beim Mitmachen neue Kontakte, Fertigkeiten und Freude am gemeinsamen Tun. Für Menschen, die erst einmal hineinschnuppern möchten, eignet sich eine einzelne Schicht beim Repair-Café oder die Mithilfe beim Walk & Talk. Andere übernehmen regelmäßige Aufgaben – von der Pflege der Freebox bis zur Organisation der Pflanzentauschbörse. Wichtig ist: Engagement wird begleitet, gewürdigt und bleibt freiwillig. So entsteht eine Kultur, in der es selbstverständlich ist, einander zu unterstützen. Wer Informationen zu Aufgaben, Zeitumfang oder Schulungsmöglichkeiten sucht, wendet sich am besten direkt an das Team – am Telefon, per E-Mail oder persönlich während der Bürozeiten. Dort gibt es auch Hinweise zu Versicherung, Material und Ansprechpersonen. Mit jedem Beitrag wächst das Netz, das Lannesdorf und Mehlem trägt – und das spüren alle, die hier leben.
Quellen:
- Bundesstadt Bonn – Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem (offizielle Seite)
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – Startseite und Programm
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – Kontakt und Anfahrt (Öffnungszeiten, Hinweise)
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – Repair-Café (Rhythmus, Zeiten, Ort)
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – Der Quartiersfonds (Förderung, Quartiersjury)
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – MehLannie Fahrradanhänger (Daten, Abholung)
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – Freebox (Zweck, Förderung)
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – Energieberatung BEA nebenan (Termin, Ort)
- Bonner Energie Agentur – Beratung Bad Godesberg (BEA nebenan, Terminvereinbarung)
- Wikipedia – Bahnhof Bonn-Mehlem (Lage und ÖPNV-Anbindung)
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Quartiersmanagement Lannesdorf Mehlem | Programm & Fonds
Das Quartiersmanagement Lannesdorf Mehlem ist der zentrale Treffpunkt und die erste Anlaufstelle für gute Nachbarschaft im Bonner Süden. Hier werden Menschen vernetzt, Ideen geboren und Projekte umgesetzt, die den Alltag in Lannesdorf und Mehlem konkret verbessern. Träger des Quartiersmanagements ist die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland; das Büro in der Ellesdorfer Straße 52 begleitet seit September 2010 das Miteinander vor Ort und wird vom Amt für Soziales und Wohnen der Bundesstadt Bonn gefördert. Wer neu im Viertel ist, gerne etwas bewegen möchte oder einfach Anschluss sucht, findet hier offene Türen, Gesprächspartnerinnen und Partner sowie ein vielfältiges Programm – vom Nähtreff über die Fahrrad-Werkstatt bis zum Repair-Café. Neben Angeboten für alle Generationen unterstützt das Quartiersmanagement Bewohnerinnen und Bewohner bei der Umsetzung eigener Ideen über den Quartiersfonds und bietet mit Partnern vor Ort praxisnahe Services wie die Freebox, den kostenfrei ausleihbaren Fahrradanhänger „MehLannie“ oder die Energieberatung „BEA nebenan“. Dank der guten ÖPNV-Anbindung – unter anderem über den Bahnhof Bonn-Mehlem – ist die Adresse bequem erreichbar; wer vorbeikommt, erlebt Nachbarschaft, wie sie sein soll: offen, hilfsbereit und lebendig.
Programm und Veranstaltungen im Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem
Das Programm des Quartiersmanagements Lannesdorf/Mehlem ist bewusst alltagsnah und vielfältig angelegt, damit möglichst viele Menschen aus beiden Stadtteilen unkompliziert zueinanderfinden. Regelmäßige offene Treffpunkte schaffen Verbindlichkeit und Orientierung, ohne Hürden aufzubauen. Dazu gehören zum Beispiel der Offene Spieletreff für alle Generationen, bei dem Klassiker wie auch neue Gesellschaftsspiele auf dem Tisch landen, und das „Just4Fun“-Singen, das ohne Notenkenntnisse auskommt und spontane Freude am gemeinsamen Klang fördert. Der Nähtreff – mittlerweile mit festen Terminen unter der Woche – bietet Gelegenheit, Kleidung zu reparieren, neue Projekte zu beginnen oder einfach voneinander zu lernen; Nähmaschinen und Know-how sind vor Ort, Einsteigerinnen und Einsteiger sind willkommen. Wer sich für Achtsamkeit und Gesundheit interessiert, nutzt sanfte Bewegung beim QiGong. Familien mit kleinen Kindern finden im Baby- und Krabbelbereich passende Angebote, während Ältere im Gesprächskreis über Themen sprechen, die sie bewegen, Erfahrungen teilen und Kontakte pflegen. Besonders nachgefragt ist das monatliche Repair-Café: Hier gilt „nicht wegwerfen, sondern reparieren“. Ehrenamtliche Expertinnen und Experten unterstützen bei typischen Defekten – vom Toaster bis zur Stehlampe; auch Holzarbeiten oder IT-Fragen sind häufig vertreten. In der Regel findet das Repair-Café am ersten Freitag des Monats von 15 bis 17 Uhr im Quartiersbüro in der Ellesdorfer Straße 52 statt; seit Dezember 2025 ist keine Voranmeldung mehr nötig, spontanes Vorbeikommen ist ausdrücklich erwünscht. Fahrräder sind vom Repair-Café ausgenommen – dafür ist die separate Fahrrad-Werkstatt zuständig, die mit Werkzeug, Tipps und dem richtigen Dreh hilft, Alltagsräder flott zu halten. Ergänzt wird das Jahreslaufprogramm durch Formate mit Nachhaltigkeitsbezug: die Pflanzentauschbörse im Frühjahr, Müllsammelaktionen im Viertel, Treffen der Umweltgruppe Mehlem/Lannesdorf oder ein Foodsharing-Abendbrot, bei dem gerettete Lebensmittel gemeinsam verarbeitet und geteilt werden. Ebenfalls zum Kalender gehören Walk-&-Talk-Spaziergänge, bei denen Bewegung, Austausch und das Entdecken des Quartiers Hand in Hand gehen, sowie thematische Vorträge in Kooperation mit der Verbraucherzentrale zur digitalen Sicherheit. Zu den Höhepunkten zählen außerdem größere, gemeinschaftlich getragene Aktionen wie der Stadtteil-Flohmarkt oder die Stadtteil-Olympiade mit kreativen Mitmach-Ideen. Was alle Termine verbindet, ist der niedrigschwellige Zugang: Es geht um Begegnung im besten Sinn – ob man nur auf einen Kaffee hereinschaut oder regelmäßig mitmacht. Die aktuelle Übersicht mit Tagen, Zeiten und eventuellen Änderungen wird fortlaufend auf der offiziellen Website des Quartiersmanagements gepflegt; dort lassen sich auch neue Angebote entdecken, die aus Ideen der Nachbarschaft entstehen.
Adresse, Öffnungszeiten, Kontakt und Anfahrt
Das Quartiersbüro liegt zentral in Lannesdorf/Mehlem: Ellesdorfer Straße 52, 53179 Bonn. Telefonisch ist das Team unter 0228 9541 300 erreichbar. Weil die Mitarbeitenden oft im Quartier unterwegs sind, empfiehlt sich vor einem Besuch eine kurze Rücksprache per Anruf oder E-Mail. Das Büro ist in der Regel montags bis donnerstags von 9 bis 14 Uhr besetzt. Wer seine Anreise plant, hat mehrere bequeme Möglichkeiten: Mit dem öffentlichen Nahverkehr bietet sich der Bahnhof Bonn-Mehlem als nächster Schienenanschluss an; von dort aus ist der Weg ins Quartier gut zu bewältigen. Für individuelle Verbindungen steht der regionale Verkehrsverbund mit einer Routenplanung bereit. Wer mit dem Fahrrad kommt, kann es in unmittelbarer Umgebung abstellen; der Stadtteil ist durch Nebenstraßen und kurze Wege angenehm zu bereiten. Für Menschen, die auf Barrierefreiheit achten, empfiehlt sich vorab ein kurzer Anruf, um bei Bedarf Unterstützung einzuplanen, denn das Team des Quartiersmanagements hilft gerne – ob es um eine kurze Begleitung, einen geeigneten Zugang oder eine Sitzgelegenheit geht. Da das Büro stark ins Viertel hineinwirkt, wird die Adresse auch als Treffpunkt für Aktionen genutzt: Von hier starten Walk-&-Talk-Runden, hier finden Repair-Cafés, Nähtreffs oder Sprechstunden statt. Darüber hinaus gibt es im direkten Umfeld Anlaufstellen verbundener Angebote, etwa für die Energieberatung „BEA nebenan“ in der Ellersdorfer Straße 56 (jeden dritten Mittwoch im Monat am Nachmittag, mit Terminvergabe über die Bonner Energie Agentur). Orientierung bieten außerdem die Wegbeschreibungen des Stadtportals; dort ist das Quartiersmanagement mit Adresse, Kontakt und der Option zur Fahrplanauskunft hinterlegt. Wer erstmals vorbeikommt, erlebt rasch, dass es kurze Wege im doppelten Sinne gibt: Viele Anliegen lassen sich direkt klären, und wenn ein Angebot nicht im Haus selbst stattfindet, kennt das Team den richtigen Ort im Viertel.
Quartiersfonds Lannesdorf/Mehlem: Förderung für Projekte aus dem Viertel
Mit dem Quartiersfonds stellt die Bundesstadt Bonn finanzielle Mittel bereit, damit Ideen von und für Bewohnerinnen und Bewohner in Lannesdorf und Mehlem Realität werden. Der Fonds fördert in den Bereichen Integration, Soziales, Kultur, Bildung sowie Beschäftigung und Qualifizierung im Stadtteil, außerdem Sport und Stadtteilverschönerung. Wichtig ist, dass Projekte dem Gemeinsinn dienen, niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst viele Menschen ansprechen – etwa ein Bewegungsangebot für Seniorinnen und Senioren, eine kreative Aktion auf dem Dorfplatz, ein Nachbarschaftsfest oder ein Kurs, der Kompetenzen im Alltag stärkt. Pro Maßnahme sind bis zu 3.000 Euro Förderung möglich. Über die Vergabe entscheidet die Quartiersjury, in der Bewohnerinnen und Bewohner beider Stadtteile vertreten sind. Das Verfahren ist transparent: Anträge werden im Quartiersbüro entgegengenommen; Grundlage sind die Förderrichtlinien der Stadt Bonn. Neben dem Antragsformular gibt es ein Merkblatt mit den wichtigsten Punkten – von der Idee bis zum Verwendungsnachweis. Der Quartiersfonds hat bereits eine große Bandbreite an Projekten angestoßen: vom Clownworkshop über Trommelkurse für Grundschülerinnen und Grundschüler bis zu Erzählcafés, Sprachkursen („Rheinisch“), einer Naturforscher-AG an der Schule, Selbstverteidigungskursen für Frauen, Bewegungsangeboten zum Sturzpräventions-Training oder bunt gestalteten Aktionen auf dem Lannesdorfer Dorfplatz. Charakteristisch ist, dass viele Initiativen aus der Bewohnerschaft entstehen und mit ehrenamtlicher Eigenleistung umgesetzt werden – genau das will der Fonds fördern: verantwortungsvolles Mitgestalten, das die Identifikation mit dem Quartier stärkt. Praktisch bedeutet das: Wer eine Idee hat, vereinbart einen Termin im Quartiersbüro, klärt offene Fragen mit dem Team und reicht dann den Antrag ein. Nach einer Prüfung auf Förderfähigkeit entscheidet die Jury, in der Regel in regelmäßigen Sitzungen. Bei positiver Entscheidung folgt die Umsetzung – oft mit Unterstützung durch das Quartiersmanagement bei Kommunikation, Vernetzung und Dokumentation. So werden kleine Budgets zu sichtbaren Verbesserungen im Alltag und zu Anlässen, bei denen sich Menschen begegnen. Wer unsicher ist, ob eine Idee zum Fonds passt, bekommt im Büro eine ehrliche Einschätzung und Hinweise für die Antragstellung.
Services vor Ort: Freebox, Fahrradanhänger und Energieberatung
Neben Veranstaltungen bietet das Quartiersmanagement praktische Services, die im Alltag spürbar helfen und Ressourcen schonen. Die Freebox ist ein gut sichtbares Symbol dafür: getreu dem Motto „Tauschen statt neu kaufen“. Gut erhaltene Dinge des täglichen Bedarfs wechseln hier unkompliziert den Besitzer – von Büchern über Haushaltswaren bis zu Kinderspielen. Das schont den Geldbeutel, reduziert Abfall und bringt Menschen ins Gespräch; die Freebox wurde mit Mitteln des Quartiersfonds gefördert und u. a. in der WDR-Lokalzeit vorgestellt. Ein weiteres Highlight ist „MehLannie“, der frei ausleihbare Lasten-Fahrradanhänger für Lannesdorf und Mehlem. Er erweitert die Möglichkeiten für Wege im Alltag, wenn einmal kein Auto zur Verfügung steht oder bewusst darauf verzichtet werden soll. Die technischen Daten sind alltagstauglich: ein Kasteninnenmaß von etwa 88 × 58 × 24 cm, rund 23 kg Leergewicht, etwa 120 Liter Volumen und bis zu 40 kg Zuladung; eine passende Kupplung wird bei der Ausleihe mitgegeben. Die Abholung erfolgt nach Absprache an der Garage in der Ellesdorfer Straße 40 (gegenüber dem Netto-Markt); die Buchung läuft komfortabel über die Plattform Bolle Bonn, nach der Reservierung erscheinen die Kontaktdaten für die Terminabstimmung. Die Ausleihe ist kostenfrei, Spenden für Pflege und Instandhaltung sind willkommen. Auch für die Energiewende im Kleinen gibt es ein Angebot: Mit „BEA nebenan“ kommt die Bonner Energie Agentur regelmäßig direkt ins Quartier. Jeden dritten Mittwoch im Monat von 15:00 bis 18:00 Uhr findet eine kostenfreie Erstberatung zur energetischen Sanierung statt – adressiert an selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer, private Vermieterinnen und Vermieter sowie Wohnungseigentümergemeinschaften. Der Beratungsort liegt neben dem Quartiersmanagement in der Ellersdorfer Straße 56; Termine werden über die Website der Bonner Energie Agentur vergeben. Inhaltlich decken die Gespräche typische Fragen ab – etwa zur Dämmung, zu Heizsystemen, Fördermitteln oder zum sinnvollen Sanierungsfahrplan. Wer darüber hinaus Informationen sucht, findet im Servicebereich des Quartiersmanagements weitere Anlaufstellen: Beetpatenschaften im Viertel, eine Übersicht hilfreicher Adressen, Angebote zur Mediation und Konfliktberatung, die „Rote Tonne“ sowie eine Wertstoffsammlung. All diese Bausteine zeigen, wie Quartiersarbeit funktioniert: niederschwellige Unterstützung, die an konkreten Bedarfen ansetzt – und die durch die Nähe zum Alltag besonders wirksam ist.
Hintergrund und Trägerschaft: Seit 2010 im Haus der Frauenhilfe
Das Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem ist unter dem Leitmotiv „Leben in Gemeinschaft“ entstanden und seit September 2010 im Haus der Frauenhilfe verankert. Träger ist die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland, eine Organisation mit tiefer Verwurzelung in Bonn und der Region. Von Beginn an stand nicht ein einzelnes Gebäude, sondern das Quartier im Mittelpunkt: Menschen, Wege, Treffpunkte und die Frage, wie Nachbarschaft im Alltag lebendig bleibt. Die Stadt Bonn beauftragte Quartiersmanagements in ausgewählten Stadtteilen, um soziale Netze zu stärken, Strukturen zu verknüpfen und die Zukunftsfähigkeit der Viertel gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zu sichern. Im Doppelquartier Lannesdorf/Mehlem zeigt sich diese Idee besonders anschaulich: Alteingesessene und Zugezogene, Familien, Alleinlebende und Seniorinnen oder Senioren bringen sich ein, probieren Neues aus und entwickeln gemeinsam Lösungen – vom Umweltprojekt bis zum Austausch-Café. Strukturell arbeitet das Quartiersmanagement auf mehreren Ebenen: Es ist Anlaufstelle für Anliegen aus der Nachbarschaft, Knotenpunkt der Vernetzung zwischen Vereinen, Kirchen, Schulen, Initiativen und Verwaltung, und zugleich Ideenlabor, in dem aus ersten Skizzen tragfähige Projekte werden. Der Quartiersfonds ergänzt diese Arbeit und sorgt für Anschubfinanzierung, während die Quartiersjury die Perspektive der Bewohnerschaft einbringt. Sichtbare Spuren im Stadtbild – wie eine gestaltete Fläche, eine Freebox, ein belebt genutzter Platz – sind Resultate eines Prinzips, das wirkt: zuhören, verbinden, ermöglichen. Dass die Angebote so gut angenommen werden, liegt auch an der beständigen Präsenz des Teams im Alltag des Viertels und an der kooperativen Haltung gegenüber Partnern: Ob Verbraucherzentrale, Bonner Energie Agentur, ADFC, Kirchengemeinden oder lokale Initiativen – überall entstehen Synergien. So wird aus Verwaltungsvorhaben gelebte Nachbarschaft, die den Charakter von Lannesdorf und Mehlem stärkt.
Mitmachen und Ehrenamt: Umweltgruppe, Stadtteilgespräche und mehr
Gutes Quartier entsteht durch Menschen, die mitmachen. Deshalb lädt das Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem ausdrücklich zu ehrenamtlichem Engagement ein – unabhängig von Alter, Herkunft oder Vorwissen. Wer sich beteiligen möchte, findet zahlreiche Möglichkeiten mit unterschiedlicher Intensität. Ein unkomplizierter Einstieg gelingt über wiederkehrende Formate: beim Repair-Café als Helferin oder Helfer an der Annahme, bei der Fahrrad-Werkstatt als Schrauberin oder Schrauber, beim Nähtreff mit praktischen Tipps oder beim Offenen Spieletreff mit einem Blick für Regeln und gute Stimmung. In der Umweltgruppe Mehlem/Lannesdorf engagieren sich Nachbarinnen und Nachbarn für Klimaschutz und eine saubere Umgebung – zum Beispiel bei Müllsammelaktionen, Baumpatenschaften oder der Pflege kleiner Grünflächen. Wer lieber organisiert, unterstützt bei der Vorbereitung des Stadtteil-Flohmarkts oder der Stadtteil-Olympiade; kommunikative Menschen übernehmen Moderationen bei Stadtteilgesprächen. Das Quartiersmanagement setzt darüber hinaus auf Formate, die Beteiligung strukturiert ermöglichen: Stadtteilgespräche öffnen Raum für Anliegen, sammeln Vorschläge und priorisieren Themen. Der Arbeitskreis „Kulturräume und Begegnung“ knüpft Partnerschaften, damit Veranstaltungen und Treffpunkte verlässlich zur Verfügung stehen. Wer eine eigene Idee umsetzen möchte, bespricht sie zunächst im Quartiersbüro, prüft mit dem Team die nächsten Schritte und kann – sofern passend – einen Antrag beim Quartiersfonds stellen. Kleine Budgets, klare Ziele und sichtbare Ergebnisse motivieren und schaffen Vertrauen. Nicht zu unterschätzen ist der soziale Gewinn: Viele entdecken beim Mitmachen neue Kontakte, Fertigkeiten und Freude am gemeinsamen Tun. Für Menschen, die erst einmal hineinschnuppern möchten, eignet sich eine einzelne Schicht beim Repair-Café oder die Mithilfe beim Walk & Talk. Andere übernehmen regelmäßige Aufgaben – von der Pflege der Freebox bis zur Organisation der Pflanzentauschbörse. Wichtig ist: Engagement wird begleitet, gewürdigt und bleibt freiwillig. So entsteht eine Kultur, in der es selbstverständlich ist, einander zu unterstützen. Wer Informationen zu Aufgaben, Zeitumfang oder Schulungsmöglichkeiten sucht, wendet sich am besten direkt an das Team – am Telefon, per E-Mail oder persönlich während der Bürozeiten. Dort gibt es auch Hinweise zu Versicherung, Material und Ansprechpersonen. Mit jedem Beitrag wächst das Netz, das Lannesdorf und Mehlem trägt – und das spüren alle, die hier leben.
Quellen:
- Bundesstadt Bonn – Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem (offizielle Seite)
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – Startseite und Programm
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – Kontakt und Anfahrt (Öffnungszeiten, Hinweise)
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – Repair-Café (Rhythmus, Zeiten, Ort)
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – Der Quartiersfonds (Förderung, Quartiersjury)
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – MehLannie Fahrradanhänger (Daten, Abholung)
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – Freebox (Zweck, Förderung)
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – Energieberatung BEA nebenan (Termin, Ort)
- Bonner Energie Agentur – Beratung Bad Godesberg (BEA nebenan, Terminvereinbarung)
- Wikipedia – Bahnhof Bonn-Mehlem (Lage und ÖPNV-Anbindung)
Quartiersmanagement Lannesdorf Mehlem | Programm & Fonds
Das Quartiersmanagement Lannesdorf Mehlem ist der zentrale Treffpunkt und die erste Anlaufstelle für gute Nachbarschaft im Bonner Süden. Hier werden Menschen vernetzt, Ideen geboren und Projekte umgesetzt, die den Alltag in Lannesdorf und Mehlem konkret verbessern. Träger des Quartiersmanagements ist die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland; das Büro in der Ellesdorfer Straße 52 begleitet seit September 2010 das Miteinander vor Ort und wird vom Amt für Soziales und Wohnen der Bundesstadt Bonn gefördert. Wer neu im Viertel ist, gerne etwas bewegen möchte oder einfach Anschluss sucht, findet hier offene Türen, Gesprächspartnerinnen und Partner sowie ein vielfältiges Programm – vom Nähtreff über die Fahrrad-Werkstatt bis zum Repair-Café. Neben Angeboten für alle Generationen unterstützt das Quartiersmanagement Bewohnerinnen und Bewohner bei der Umsetzung eigener Ideen über den Quartiersfonds und bietet mit Partnern vor Ort praxisnahe Services wie die Freebox, den kostenfrei ausleihbaren Fahrradanhänger „MehLannie“ oder die Energieberatung „BEA nebenan“. Dank der guten ÖPNV-Anbindung – unter anderem über den Bahnhof Bonn-Mehlem – ist die Adresse bequem erreichbar; wer vorbeikommt, erlebt Nachbarschaft, wie sie sein soll: offen, hilfsbereit und lebendig.
Programm und Veranstaltungen im Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem
Das Programm des Quartiersmanagements Lannesdorf/Mehlem ist bewusst alltagsnah und vielfältig angelegt, damit möglichst viele Menschen aus beiden Stadtteilen unkompliziert zueinanderfinden. Regelmäßige offene Treffpunkte schaffen Verbindlichkeit und Orientierung, ohne Hürden aufzubauen. Dazu gehören zum Beispiel der Offene Spieletreff für alle Generationen, bei dem Klassiker wie auch neue Gesellschaftsspiele auf dem Tisch landen, und das „Just4Fun“-Singen, das ohne Notenkenntnisse auskommt und spontane Freude am gemeinsamen Klang fördert. Der Nähtreff – mittlerweile mit festen Terminen unter der Woche – bietet Gelegenheit, Kleidung zu reparieren, neue Projekte zu beginnen oder einfach voneinander zu lernen; Nähmaschinen und Know-how sind vor Ort, Einsteigerinnen und Einsteiger sind willkommen. Wer sich für Achtsamkeit und Gesundheit interessiert, nutzt sanfte Bewegung beim QiGong. Familien mit kleinen Kindern finden im Baby- und Krabbelbereich passende Angebote, während Ältere im Gesprächskreis über Themen sprechen, die sie bewegen, Erfahrungen teilen und Kontakte pflegen. Besonders nachgefragt ist das monatliche Repair-Café: Hier gilt „nicht wegwerfen, sondern reparieren“. Ehrenamtliche Expertinnen und Experten unterstützen bei typischen Defekten – vom Toaster bis zur Stehlampe; auch Holzarbeiten oder IT-Fragen sind häufig vertreten. In der Regel findet das Repair-Café am ersten Freitag des Monats von 15 bis 17 Uhr im Quartiersbüro in der Ellesdorfer Straße 52 statt; seit Dezember 2025 ist keine Voranmeldung mehr nötig, spontanes Vorbeikommen ist ausdrücklich erwünscht. Fahrräder sind vom Repair-Café ausgenommen – dafür ist die separate Fahrrad-Werkstatt zuständig, die mit Werkzeug, Tipps und dem richtigen Dreh hilft, Alltagsräder flott zu halten. Ergänzt wird das Jahreslaufprogramm durch Formate mit Nachhaltigkeitsbezug: die Pflanzentauschbörse im Frühjahr, Müllsammelaktionen im Viertel, Treffen der Umweltgruppe Mehlem/Lannesdorf oder ein Foodsharing-Abendbrot, bei dem gerettete Lebensmittel gemeinsam verarbeitet und geteilt werden. Ebenfalls zum Kalender gehören Walk-&-Talk-Spaziergänge, bei denen Bewegung, Austausch und das Entdecken des Quartiers Hand in Hand gehen, sowie thematische Vorträge in Kooperation mit der Verbraucherzentrale zur digitalen Sicherheit. Zu den Höhepunkten zählen außerdem größere, gemeinschaftlich getragene Aktionen wie der Stadtteil-Flohmarkt oder die Stadtteil-Olympiade mit kreativen Mitmach-Ideen. Was alle Termine verbindet, ist der niedrigschwellige Zugang: Es geht um Begegnung im besten Sinn – ob man nur auf einen Kaffee hereinschaut oder regelmäßig mitmacht. Die aktuelle Übersicht mit Tagen, Zeiten und eventuellen Änderungen wird fortlaufend auf der offiziellen Website des Quartiersmanagements gepflegt; dort lassen sich auch neue Angebote entdecken, die aus Ideen der Nachbarschaft entstehen.
Adresse, Öffnungszeiten, Kontakt und Anfahrt
Das Quartiersbüro liegt zentral in Lannesdorf/Mehlem: Ellesdorfer Straße 52, 53179 Bonn. Telefonisch ist das Team unter 0228 9541 300 erreichbar. Weil die Mitarbeitenden oft im Quartier unterwegs sind, empfiehlt sich vor einem Besuch eine kurze Rücksprache per Anruf oder E-Mail. Das Büro ist in der Regel montags bis donnerstags von 9 bis 14 Uhr besetzt. Wer seine Anreise plant, hat mehrere bequeme Möglichkeiten: Mit dem öffentlichen Nahverkehr bietet sich der Bahnhof Bonn-Mehlem als nächster Schienenanschluss an; von dort aus ist der Weg ins Quartier gut zu bewältigen. Für individuelle Verbindungen steht der regionale Verkehrsverbund mit einer Routenplanung bereit. Wer mit dem Fahrrad kommt, kann es in unmittelbarer Umgebung abstellen; der Stadtteil ist durch Nebenstraßen und kurze Wege angenehm zu bereiten. Für Menschen, die auf Barrierefreiheit achten, empfiehlt sich vorab ein kurzer Anruf, um bei Bedarf Unterstützung einzuplanen, denn das Team des Quartiersmanagements hilft gerne – ob es um eine kurze Begleitung, einen geeigneten Zugang oder eine Sitzgelegenheit geht. Da das Büro stark ins Viertel hineinwirkt, wird die Adresse auch als Treffpunkt für Aktionen genutzt: Von hier starten Walk-&-Talk-Runden, hier finden Repair-Cafés, Nähtreffs oder Sprechstunden statt. Darüber hinaus gibt es im direkten Umfeld Anlaufstellen verbundener Angebote, etwa für die Energieberatung „BEA nebenan“ in der Ellersdorfer Straße 56 (jeden dritten Mittwoch im Monat am Nachmittag, mit Terminvergabe über die Bonner Energie Agentur). Orientierung bieten außerdem die Wegbeschreibungen des Stadtportals; dort ist das Quartiersmanagement mit Adresse, Kontakt und der Option zur Fahrplanauskunft hinterlegt. Wer erstmals vorbeikommt, erlebt rasch, dass es kurze Wege im doppelten Sinne gibt: Viele Anliegen lassen sich direkt klären, und wenn ein Angebot nicht im Haus selbst stattfindet, kennt das Team den richtigen Ort im Viertel.
Quartiersfonds Lannesdorf/Mehlem: Förderung für Projekte aus dem Viertel
Mit dem Quartiersfonds stellt die Bundesstadt Bonn finanzielle Mittel bereit, damit Ideen von und für Bewohnerinnen und Bewohner in Lannesdorf und Mehlem Realität werden. Der Fonds fördert in den Bereichen Integration, Soziales, Kultur, Bildung sowie Beschäftigung und Qualifizierung im Stadtteil, außerdem Sport und Stadtteilverschönerung. Wichtig ist, dass Projekte dem Gemeinsinn dienen, niedrigschwellig zugänglich sind und möglichst viele Menschen ansprechen – etwa ein Bewegungsangebot für Seniorinnen und Senioren, eine kreative Aktion auf dem Dorfplatz, ein Nachbarschaftsfest oder ein Kurs, der Kompetenzen im Alltag stärkt. Pro Maßnahme sind bis zu 3.000 Euro Förderung möglich. Über die Vergabe entscheidet die Quartiersjury, in der Bewohnerinnen und Bewohner beider Stadtteile vertreten sind. Das Verfahren ist transparent: Anträge werden im Quartiersbüro entgegengenommen; Grundlage sind die Förderrichtlinien der Stadt Bonn. Neben dem Antragsformular gibt es ein Merkblatt mit den wichtigsten Punkten – von der Idee bis zum Verwendungsnachweis. Der Quartiersfonds hat bereits eine große Bandbreite an Projekten angestoßen: vom Clownworkshop über Trommelkurse für Grundschülerinnen und Grundschüler bis zu Erzählcafés, Sprachkursen („Rheinisch“), einer Naturforscher-AG an der Schule, Selbstverteidigungskursen für Frauen, Bewegungsangeboten zum Sturzpräventions-Training oder bunt gestalteten Aktionen auf dem Lannesdorfer Dorfplatz. Charakteristisch ist, dass viele Initiativen aus der Bewohnerschaft entstehen und mit ehrenamtlicher Eigenleistung umgesetzt werden – genau das will der Fonds fördern: verantwortungsvolles Mitgestalten, das die Identifikation mit dem Quartier stärkt. Praktisch bedeutet das: Wer eine Idee hat, vereinbart einen Termin im Quartiersbüro, klärt offene Fragen mit dem Team und reicht dann den Antrag ein. Nach einer Prüfung auf Förderfähigkeit entscheidet die Jury, in der Regel in regelmäßigen Sitzungen. Bei positiver Entscheidung folgt die Umsetzung – oft mit Unterstützung durch das Quartiersmanagement bei Kommunikation, Vernetzung und Dokumentation. So werden kleine Budgets zu sichtbaren Verbesserungen im Alltag und zu Anlässen, bei denen sich Menschen begegnen. Wer unsicher ist, ob eine Idee zum Fonds passt, bekommt im Büro eine ehrliche Einschätzung und Hinweise für die Antragstellung.
Services vor Ort: Freebox, Fahrradanhänger und Energieberatung
Neben Veranstaltungen bietet das Quartiersmanagement praktische Services, die im Alltag spürbar helfen und Ressourcen schonen. Die Freebox ist ein gut sichtbares Symbol dafür: getreu dem Motto „Tauschen statt neu kaufen“. Gut erhaltene Dinge des täglichen Bedarfs wechseln hier unkompliziert den Besitzer – von Büchern über Haushaltswaren bis zu Kinderspielen. Das schont den Geldbeutel, reduziert Abfall und bringt Menschen ins Gespräch; die Freebox wurde mit Mitteln des Quartiersfonds gefördert und u. a. in der WDR-Lokalzeit vorgestellt. Ein weiteres Highlight ist „MehLannie“, der frei ausleihbare Lasten-Fahrradanhänger für Lannesdorf und Mehlem. Er erweitert die Möglichkeiten für Wege im Alltag, wenn einmal kein Auto zur Verfügung steht oder bewusst darauf verzichtet werden soll. Die technischen Daten sind alltagstauglich: ein Kasteninnenmaß von etwa 88 × 58 × 24 cm, rund 23 kg Leergewicht, etwa 120 Liter Volumen und bis zu 40 kg Zuladung; eine passende Kupplung wird bei der Ausleihe mitgegeben. Die Abholung erfolgt nach Absprache an der Garage in der Ellesdorfer Straße 40 (gegenüber dem Netto-Markt); die Buchung läuft komfortabel über die Plattform Bolle Bonn, nach der Reservierung erscheinen die Kontaktdaten für die Terminabstimmung. Die Ausleihe ist kostenfrei, Spenden für Pflege und Instandhaltung sind willkommen. Auch für die Energiewende im Kleinen gibt es ein Angebot: Mit „BEA nebenan“ kommt die Bonner Energie Agentur regelmäßig direkt ins Quartier. Jeden dritten Mittwoch im Monat von 15:00 bis 18:00 Uhr findet eine kostenfreie Erstberatung zur energetischen Sanierung statt – adressiert an selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer, private Vermieterinnen und Vermieter sowie Wohnungseigentümergemeinschaften. Der Beratungsort liegt neben dem Quartiersmanagement in der Ellersdorfer Straße 56; Termine werden über die Website der Bonner Energie Agentur vergeben. Inhaltlich decken die Gespräche typische Fragen ab – etwa zur Dämmung, zu Heizsystemen, Fördermitteln oder zum sinnvollen Sanierungsfahrplan. Wer darüber hinaus Informationen sucht, findet im Servicebereich des Quartiersmanagements weitere Anlaufstellen: Beetpatenschaften im Viertel, eine Übersicht hilfreicher Adressen, Angebote zur Mediation und Konfliktberatung, die „Rote Tonne“ sowie eine Wertstoffsammlung. All diese Bausteine zeigen, wie Quartiersarbeit funktioniert: niederschwellige Unterstützung, die an konkreten Bedarfen ansetzt – und die durch die Nähe zum Alltag besonders wirksam ist.
Hintergrund und Trägerschaft: Seit 2010 im Haus der Frauenhilfe
Das Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem ist unter dem Leitmotiv „Leben in Gemeinschaft“ entstanden und seit September 2010 im Haus der Frauenhilfe verankert. Träger ist die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland, eine Organisation mit tiefer Verwurzelung in Bonn und der Region. Von Beginn an stand nicht ein einzelnes Gebäude, sondern das Quartier im Mittelpunkt: Menschen, Wege, Treffpunkte und die Frage, wie Nachbarschaft im Alltag lebendig bleibt. Die Stadt Bonn beauftragte Quartiersmanagements in ausgewählten Stadtteilen, um soziale Netze zu stärken, Strukturen zu verknüpfen und die Zukunftsfähigkeit der Viertel gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zu sichern. Im Doppelquartier Lannesdorf/Mehlem zeigt sich diese Idee besonders anschaulich: Alteingesessene und Zugezogene, Familien, Alleinlebende und Seniorinnen oder Senioren bringen sich ein, probieren Neues aus und entwickeln gemeinsam Lösungen – vom Umweltprojekt bis zum Austausch-Café. Strukturell arbeitet das Quartiersmanagement auf mehreren Ebenen: Es ist Anlaufstelle für Anliegen aus der Nachbarschaft, Knotenpunkt der Vernetzung zwischen Vereinen, Kirchen, Schulen, Initiativen und Verwaltung, und zugleich Ideenlabor, in dem aus ersten Skizzen tragfähige Projekte werden. Der Quartiersfonds ergänzt diese Arbeit und sorgt für Anschubfinanzierung, während die Quartiersjury die Perspektive der Bewohnerschaft einbringt. Sichtbare Spuren im Stadtbild – wie eine gestaltete Fläche, eine Freebox, ein belebt genutzter Platz – sind Resultate eines Prinzips, das wirkt: zuhören, verbinden, ermöglichen. Dass die Angebote so gut angenommen werden, liegt auch an der beständigen Präsenz des Teams im Alltag des Viertels und an der kooperativen Haltung gegenüber Partnern: Ob Verbraucherzentrale, Bonner Energie Agentur, ADFC, Kirchengemeinden oder lokale Initiativen – überall entstehen Synergien. So wird aus Verwaltungsvorhaben gelebte Nachbarschaft, die den Charakter von Lannesdorf und Mehlem stärkt.
Mitmachen und Ehrenamt: Umweltgruppe, Stadtteilgespräche und mehr
Gutes Quartier entsteht durch Menschen, die mitmachen. Deshalb lädt das Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem ausdrücklich zu ehrenamtlichem Engagement ein – unabhängig von Alter, Herkunft oder Vorwissen. Wer sich beteiligen möchte, findet zahlreiche Möglichkeiten mit unterschiedlicher Intensität. Ein unkomplizierter Einstieg gelingt über wiederkehrende Formate: beim Repair-Café als Helferin oder Helfer an der Annahme, bei der Fahrrad-Werkstatt als Schrauberin oder Schrauber, beim Nähtreff mit praktischen Tipps oder beim Offenen Spieletreff mit einem Blick für Regeln und gute Stimmung. In der Umweltgruppe Mehlem/Lannesdorf engagieren sich Nachbarinnen und Nachbarn für Klimaschutz und eine saubere Umgebung – zum Beispiel bei Müllsammelaktionen, Baumpatenschaften oder der Pflege kleiner Grünflächen. Wer lieber organisiert, unterstützt bei der Vorbereitung des Stadtteil-Flohmarkts oder der Stadtteil-Olympiade; kommunikative Menschen übernehmen Moderationen bei Stadtteilgesprächen. Das Quartiersmanagement setzt darüber hinaus auf Formate, die Beteiligung strukturiert ermöglichen: Stadtteilgespräche öffnen Raum für Anliegen, sammeln Vorschläge und priorisieren Themen. Der Arbeitskreis „Kulturräume und Begegnung“ knüpft Partnerschaften, damit Veranstaltungen und Treffpunkte verlässlich zur Verfügung stehen. Wer eine eigene Idee umsetzen möchte, bespricht sie zunächst im Quartiersbüro, prüft mit dem Team die nächsten Schritte und kann – sofern passend – einen Antrag beim Quartiersfonds stellen. Kleine Budgets, klare Ziele und sichtbare Ergebnisse motivieren und schaffen Vertrauen. Nicht zu unterschätzen ist der soziale Gewinn: Viele entdecken beim Mitmachen neue Kontakte, Fertigkeiten und Freude am gemeinsamen Tun. Für Menschen, die erst einmal hineinschnuppern möchten, eignet sich eine einzelne Schicht beim Repair-Café oder die Mithilfe beim Walk & Talk. Andere übernehmen regelmäßige Aufgaben – von der Pflege der Freebox bis zur Organisation der Pflanzentauschbörse. Wichtig ist: Engagement wird begleitet, gewürdigt und bleibt freiwillig. So entsteht eine Kultur, in der es selbstverständlich ist, einander zu unterstützen. Wer Informationen zu Aufgaben, Zeitumfang oder Schulungsmöglichkeiten sucht, wendet sich am besten direkt an das Team – am Telefon, per E-Mail oder persönlich während der Bürozeiten. Dort gibt es auch Hinweise zu Versicherung, Material und Ansprechpersonen. Mit jedem Beitrag wächst das Netz, das Lannesdorf und Mehlem trägt – und das spüren alle, die hier leben.
Quellen:
- Bundesstadt Bonn – Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem (offizielle Seite)
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – Startseite und Programm
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – Kontakt und Anfahrt (Öffnungszeiten, Hinweise)
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – Repair-Café (Rhythmus, Zeiten, Ort)
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – Der Quartiersfonds (Förderung, Quartiersjury)
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – MehLannie Fahrradanhänger (Daten, Abholung)
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – Freebox (Zweck, Förderung)
- Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem – Energieberatung BEA nebenan (Termin, Ort)
- Bonner Energie Agentur – Beratung Bad Godesberg (BEA nebenan, Terminvereinbarung)
- Wikipedia – Bahnhof Bonn-Mehlem (Lage und ÖPNV-Anbindung)
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Ein kostenloser Nachmittag mit Quartiersflair in Bonn-Lannesdorf: Begegnung, gute Stimmung und Nachbarschaft pur am 31.05.2026. #Bonn #Lannesdorf

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Mehr Sicherheit, mehr Präsenz, mehr Selbstvertrauen: In Bonn erwartet Frauen ein praxisnaher Workshop mit klaren Impulsen und starker Lernatmosphäre. #Bonn #Selbstverteidigung

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Gemeinsam stark in Bonn: Mutter und Tochter trainieren Selbstbehauptung, Grenzen und Sicherheit im Haus der Frauenhilfe. 07.11.2026, 90 Euro. #Bonn #Selbstverteidigung
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