Leerstand als Begegnungsraum
(11 Bewertungen)

Bonn

Friedrichstraße 5, 53111 Bonn, Deutschland

Leerstand als Begegnungsraum Bonn | Bespielung & Freiraum

Der Leerstand als Begegnungsraum in Bonn ist mehr als eine ungewöhnliche Zwischennutzung: Er ist ein bewusst offengehaltener Ort für Austausch, Verweilen und gemeinsames Ausprobieren in der Innenstadt. In der Friedrichstraße 5 trifft das Konzept eines freien Raums auf ein konkretes städtisches Umfeld, das von Laufkundschaft, Alltagswegen und kurzen Wegen zum Friedensplatz geprägt ist. Das Projekt entstand im Oktober 2023 als studentische Initiative der Alanus Hochschule und wurde seither mehrfach weiterentwickelt, um Leerstand nicht als Defizit, sondern als soziale Chance zu verstehen. Im Mai 2026 befindet sich der Raum zudem in einer Abschiedsphase, weil die Veranstalter:innen die Schließung in der Friedrichstraße bis zum 31.05.2026 angekündigt haben. Genau diese Mischung aus Offenheit, Wandel und städtischer Relevanz macht den Ort für viele Bonner:innen interessant. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/about/))

Leerstand als Begegnungsraum Bonn: Idee, Freiraum und Möglichkeitsraum

Die Grundidee des Projekts ist klar: Ein leerstehendes Ladenlokal in der Bonner Innenstadt wird zu einem Raum, in dem Menschen ohne Kaufzwang zusammenkommen können. Die offizielle Projektbeschreibung spricht von einem Begegnungsraum, der mit experimentellen Formaten bespielt wird und der dazu einlädt, mit Menschen außerhalb der eigenen Blase in Kontakt zu treten. Genau darin liegt die Stärke dieses Ortes: Er ist nicht nur ein Raum für Veranstaltungen, sondern auch für spontane Begegnung, für Gespräche im Vorbeigehen und für das einfache Dasein. In einer Innenstadt, die oft von Konsumlogik geprägt ist, setzt dieses Projekt einen Gegenakzent. Es zeigt, dass eine leere Fläche nicht automatisch Stillstand bedeutet, sondern ein Möglichkeitsraum sein kann, in dem neue Nutzungen sichtbar werden. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/about/))

Die Begriffe Freiraum, Bespielung und Möglichkeitsraum passen deshalb so gut zu dieser Location, weil sie nicht nur eine funktionale Nutzung beschreiben, sondern auch eine Haltung. Der Raum soll offen sein für Ideen aus der Stadtgesellschaft, für Workshops, Kunst, Musik, Tanz und niedrigschwellige Formate, die keine Eintrittsschwelle und keine Konsumpflicht haben. Die Initiator:innen verstehen das Projekt als Antwort auf die Frage, wie Innenstädte künftig lebendig bleiben können, wenn klassische Einzelhandelsmodelle ins Wanken geraten. Statt den nächsten Laden der immergleichen Kette einzusetzen, wird hier ausprobiert, wie Dialog, Kultur und Nachbarschaft in einem leerstehenden Ladenlokal Platz finden können. Diese Perspektive macht den Leerstand als Begegnungsraum zu einem Beispiel dafür, wie Stadtentwicklung, Gemeinwohl und Kultur ineinandergreifen können. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/about/))

Auch die Entwicklung der Idee ist Teil ihrer Wirkung. Der Begegnungsraum wurde nicht als abgeschlossenes Konzept gestartet, sondern von Beginn an als offener Prozess gedacht. Das Team betont, dass von der Raumgestaltung bis zu Veranstaltungsangeboten alle eingeladen sind mitzumachen. Gerade das unterscheidet das Projekt von rein kuratierten Kulturorten: Hier entsteht das Programm nicht nur für das Publikum, sondern mit ihm. Dadurch entsteht eine besondere Mischung aus Nachbarschaftsgefühl, politischer Haltung und kultureller Praxis. Wer nach einem Leerstand als Begegnungsraum in Bonn sucht, sucht also nicht nur eine Adresse, sondern ein Modell dafür, wie Innenstadt anders funktionieren kann. ([bonn4future.de](https://www.bonn4future.de/de/organisationen/leerstand-als-begegnungsraum))

Programm und Bespielung: Welche Begegnungsformate es gibt

Die Bespielung des Raums folgt keinem starren Veranstaltungsschema, sondern einer Vielfalt an niederschwelligen Formaten. Auf der offiziellen Projektseite werden Begegnungsformate, Workshops und kleinere Impulse genannt. Im Programm tauchen immer wieder offene und community-basierte Angebote auf, etwa Sprachcafé, Seniorennachmittag, offene Gesprächsrunden, Co-Working, Gaming-Termine, Musikformate und Ausstellungen. Auch Formate wie Repair-Café, Generationen-Café oder künstlerische Interventionen werden als typische Beispiele genannt. Dadurch entsteht kein klassisches Bühnenprogramm, sondern eine Mischung aus Alltagskultur, Teilhabe und experimenteller Nutzung. Das macht den Raum für sehr unterschiedliche Zielgruppen attraktiv: für Menschen, die einfach nur kurz verweilen wollen, ebenso wie für Initiativen, die einen Ort für Austausch oder Präsentation suchen. ([bonn4future.de](https://www.bonn4future.de/de/organisationen/leerstand-als-begegnungsraum))

Ein besonderer Aspekt ist, dass die Bespielung des Leerstands ausdrücklich mitgestaltet werden soll. Das Projekt richtet sich nicht nur an Besucher:innen, sondern auch an Menschen, die Ideen einbringen, Veranstaltungen mitorganisieren oder selbst eine stundenweise Aufsicht übernehmen möchten. In diesem Sinn ist das Programm nicht nur ein Kalender, sondern ein sozialer Prozess. Die Räume werden nicht nur für Events geöffnet, sondern auch für informelle Nutzung: Kaffee trinken, Fragen stellen, mit anderen ins Gespräch kommen oder den Tag in einer offenen Atmosphäre verbringen. Genau das stärkt die Position des Projekts als freier Ort in der Innenstadt. Es ist kein konsumorientierter Treffpunkt, sondern ein Raum, in dem sich Nachbarschaft, Kultur und Engagement gegenseitig verstärken. Wer nach dem Keyword Leerstand Bespielung sucht, findet hier also ein praktisches Beispiel dafür, was mit diesem Begriff gemeint sein kann. ([bonn4future.de](https://www.bonn4future.de/de/organisationen/leerstand-als-begegnungsraum))

Auch die thematische Breite des Programms ist bemerkenswert. In den öffentlich sichtbaren Ankündigungen und im Programmverlauf finden sich Formate aus den Bereichen Bildung, Kultur, Gespräch, Solidarität und Gemeinwohl. Dazu gehören Veranstaltungen mit migrantischem, generationenübergreifendem oder politischem Bezug genauso wie musikalische oder spielerische Formate. Der Raum wird also nicht als Nischenort für eine kleine Szene verstanden, sondern als offene Plattform für unterschiedliche Bonner Gruppen. Gerade das erklärt, warum sich der Raum nicht in einer einzigen Kategorie einordnen lässt: Er ist Begegnungsraum, Kulturort, temporärer sozialer Treffpunkt und experimenteller Stadtraum zugleich. Diese Mehrdeutigkeit ist kein Problem, sondern Teil des Konzepts. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/programm/))

Öffnungszeiten und Mitmachen: So funktioniert der Alltag vor Ort

Die offiziellen Öffnungszeiten machen deutlich, dass der Raum nicht nur gelegentlich genutzt wird, sondern im Alltag präsent sein soll. Laut Kontaktseite ist der Begegnungsraum montags bis freitags von 15:00 bis 19:00 Uhr geöffnet, samstags von 12:00 bis 19:00 Uhr und sonntags geschlossen. Gleichzeitig ist eine Öffnung an Sonntagen für Veranstaltungen weiterhin möglich. Damit bleibt der Ort flexibel genug für den Alltag in der Woche und für besondere Formate am Wochenende. Diese Struktur ist wichtig, weil sie den Raum sowohl für spontane Besuche als auch für geplante Treffen brauchbar macht. Wer also einen klaren Bezug zu Öffnungszeiten, Präsenz und Verlässlichkeit sucht, findet hier eine einfache und transparente Lösung. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/kontakt/))

Mitmachen ist im Leerstand als Begegnungsraum kein Nebenaspekt, sondern Teil der DNA. Auf der Projektseite wird beschrieben, dass freiwillig Engagierte mit programmlichen Angeboten oder mit stundenweiser Kümmerer- und Aufsichtstätigkeit mithelfen können. Auf der Kontaktseite wird außerdem darauf hingewiesen, dass Unterstützung besonders bei Aufsichtsschichten gebraucht wird. Das bedeutet: Der Raum lebt von Menschen, die bereit sind, ihn mit Leben zu füllen und die offenen Stunden abzusichern. Es geht also nicht nur um klassische Eventarbeit, sondern auch um Care-Arbeit im besten Sinn - um Präsenz, Ansprechbarkeit und die Bereitschaft, einen offenen Raum zu ermöglichen. Genau dadurch entsteht eine Atmosphäre, die man in kommerziellen Locations so nicht findet. ([bonn4future.de](https://www.bonn4future.de/de/organisationen/leerstand-als-begegnungsraum))

Zum Mitmachen gehören auch konkrete Unterstützungsformen wie Förderpatenschaften, Raumpatenschaften und Spenden. Die Projektseite erklärt, dass die Finanzierung des Begegnungsraums über unterschiedliche Fördermittelgeber:innen, Crowdfunding, Spenden und regelmäßige Solipartys abgesichert wurde. Seit Beginn des Jahres 2026 gibt es zusätzlich Förderpatenschaften, mit denen das Projekt monatlich unterstützt werden kann. Dieser Mix aus Engagement und Förderung ist typisch für gemeinschaftlich getragene Innenstadtprojekte: Der Raum bleibt offen, weil viele kleine Beiträge zusammenkommen. Das macht ihn robust, aber auch verletzlich - und genau deshalb ist die aktive Beteiligung so wichtig. Wer den Leerstand als Begegnungsraum nicht nur besuchen, sondern erhalten möchte, findet hier mehrere direkte Wege, sich einzubringen. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/about/))

Friedrichstraße 5 in Bonn: Lage, Anfahrt und barrierefreier Zugang

Die Adresse ist eindeutig: Friedrichstraße 5, 53111 Bonn. Die Projektseite und die Kontaktseite nennen diesen Standort als aktuellen Ort des Begegnungsraums, nachdem das Projekt zuvor an anderen innerstädtischen Adressen aktiv war. Zusätzlich beschreibt eine Veranstaltungsankündigung den neuen Standort als ganz nah beim Friedensplatz. Das ist für die Orientierung wichtig, weil die Friedrichstraße in Bonn zentral liegt und in ein enges Netz aus Fußgängerzonen, Haltestellen und Parkmöglichkeiten eingebettet ist. Wer mit dem Ziel Leerstand als Begegnungsraum Bonn unterwegs ist, bewegt sich also im Herzen der Innenstadt und nicht in einem abgelegenen Randbereich. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/kontakt/))

Für die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Friedensplatz ein sinnvoller Bezugspunkt. SWB Bus und Bahn führt Friedensplatz in der Liste der Bonner Haltestellen und stellt dafür eigene Lagepläne bereit. Das ist praktisch, weil Besucher:innen so über ein zentrales städtisches Mobilitätsnetz anreisen können. Für Autofahrende nennt BCP in der Nähe des Friedensplatzes mehrere Parkhäuser, darunter die Friedensplatzgarage an der Oxfordstraße mit 810 Einstellplätzen sowie die Stadthausgarage an der Weiherstraße, die rund um die Uhr geöffnet ist. Diese Optionen sind für Innenstadtbesuche relevant, weil sie kurze Wege zum Ziel ermöglichen. Wer also nach Parken bei Leerstand als Begegnungsraum sucht, findet in unmittelbarer Nähe zur Friedrichstraße mehrere offizielle Tiefgaragenlösungen. ([swb-busundbahn.de](https://www.swb-busundbahn.de/fahrplaene/haltestellen/haltestellenlageplaene/?cHash=1d0719cb5cda42555e91fcd850226ac8&mdrv=www.swb-busundbahn.de))

Auch die Barrierefreiheit ist ein wichtiger Pluspunkt. Eine Veranstaltungsankündigung zum Leerstand als Begegnungsraum nennt den Raum ausdrücklich als barrierefrei zugänglich, mit freiem Eintritt und deutsch-englischer Offenheit. Das ist gerade für einen Ort der niedrigschwelligen Begegnung zentral, weil Zugänglichkeit nicht nur räumlich, sondern auch sozial verstanden wird. Ein offener Raum braucht nicht nur eine Tür ohne Hürde, sondern auch ein Klima ohne unnötige Schwellen. Genau das scheint hier gewollt zu sein: ein Ort, der sich sowohl für ein kurzes Vorbeischauen als auch für längere Aufenthalte eignet. Dadurch wird die Location nicht nur geografisch, sondern auch kulturell gut erreichbar. ([bonn.jetzt](https://bonn.jetzt/event/bazaar-als-begegnungsraum))

Von Brüdergasse 4 über Brüdergasse 11 bis Friedrichstraße 5: Die Entwicklung des Projekts

Die Geschichte des Projekts zeigt, wie dynamisch Zwischennutzung in der Innenstadt sein kann. Auf der offiziellen Über-das-Projekt-Seite wird erklärt, dass der Raum zunächst in der Brüdergasse 4 bespielt wurde, dort aber nach neun Monaten ein Fast-Food-Geschäft einzog. Deshalb zog das Projekt im Juli 2024 weiter in die Brüdergasse 11 und wurde schließlich im Januar 2025 an den heutigen Standort in der Friedrichstraße 5 verlegt. Diese Entwicklung ist mehr als eine Adressänderung: Sie zeigt, dass die Stadtmitte als Raum im Fluss verstanden wird und dass leerstehende oder frei werdende Ladenlokale immer wieder neu mit Sinn gefüllt werden können. Die Geschichte des Projekts ist damit auch eine Geschichte der Anpassungsfähigkeit. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/about/))

Die Trägerschaft und Finanzierung unterstreichen diesen gemeinschaftlichen Charakter. Die Projektseite nennt als frühe Förderer Alanus Impact e.V., den Förderverein der Alanus Hochschule, das Förderprogramm Engagiert in NRW und eine Crowdfunding-Aktion der Stadtwerke Bonn. Später kam die Förderung durch das Kulturamt der Stadt Bonn hinzu, danach der Verfügungsfonds des Innenstadtmanagements und ab Februar 2025 zusätzliche Unterstützung durch das Spendenparlament Bonn für den Umsonstladen „für LaU“. Seit Dezember 2025 ist Bonn im Wandel e.V. der Trägerverein des Projekts. Diese Entwicklung zeigt, dass der Raum nicht isoliert funktioniert, sondern von einem Netz aus zivilgesellschaftlicher, institutioneller und förderpolitischer Unterstützung getragen wird. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/about/))

Im Mai 2026 steht das Projekt zugleich am Ende einer wichtigen Phase. Eine aktuelle Veranstaltungsseite kündigt an, dass der Begegnungsraum in der Friedrichstraße bis zum 31.05. geschlossen wird, und lädt zur Abschiedsfeier ein. Das macht die gegenwärtige Nutzung des Ortes besonders interessant, weil sie nicht nur im Zeichen der Alltagsöffnung, sondern auch im Zeichen des Übergangs steht. Für Suchende bedeutet das: Wer jetzt noch nach Leerstand als Begegnungsraum Programm, Öffnungszeiten oder Fotos sucht, findet nicht nur einen aktiven Ort, sondern auch ein Projekt in einer historischen Umbruchphase. Genau solche Momente sind für Dokumentation, Erinnerung und lokale Öffentlichkeit relevant, weil sie zeigen, wie schnell sich Innenstadtorte verändern können. ([rausgegangen.de](https://rausgegangen.de/events/abschiedsfeier-leerstand-als-begegnungsraum-0/))

Fotos, Presse und warum der Raum für Bonn wichtig bleibt

Wer nach Leerstand als Begegnungsraum Fotos sucht, stößt auf eine Website, die das Projekt sichtbar macht und dokumentiert. Der offizielle Pressespiegel nennt mehrere Berichte aus 2023 bis 2025 und zeigt damit, dass der Raum in Bonn nicht nur als interne Initiative, sondern auch in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen ist. Medienberichte und Bildmaterial helfen dabei, die Idee des Raums auch nach außen zu transportieren: den Umbau eines Ladenlokals, die Atmosphäre der Veranstaltungen und die Vielfalt der Gruppen, die den Raum nutzen. Das ist für SEO und für lokale Auffindbarkeit wichtig, aber vor allem für die Frage, wie eine Stadt ihr kulturelles Zwischennutzungswissen bewahrt. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/pressespiegel/))

Inhaltlich steht das Projekt für mehr als nur eine nette Innenstadtauslage. Die offizielle Beschreibung betont, dass der Raum Menschen auf nicht alltägliche Arten zusammenbringen soll, ohne dass man etwas kaufen muss. Genau darin liegt der gesellschaftliche Mehrwert: Der Ort bietet eine Alternative zu klassisch kommerziellen Treffpunkten und schafft Platz für das, was in dicht getakteten Innenstädten oft zu kurz kommt - Zeit, Gespräche, spontane Kontakte und niedrigschwellige Kultur. Der Umsonstladen „für LaU“ erweitert diese Logik noch einmal, weil er Teilen und Wiederverwenden sichtbar macht. So wird der Raum nicht nur als Treffpunkt, sondern auch als praktischer Beitrag zu Solidarität und Ressourcennutzung lesbar. ([bonn4future.de](https://www.bonn4future.de/de/organisationen/leerstand-als-begegnungsraum))

Gerade für Bonn bleibt dieser Ort deshalb wichtig, auch wenn die aktuelle Phase in der Friedrichstraße zeitlich begrenzt ist. Der Begegnungsraum zeigt, dass Innenstadt nicht nur aus Handel und Konsum besteht, sondern auch aus sozialen Aushandlungsräumen, freiwilligem Engagement und kultureller Selbstorganisation. Seine Geschichte, seine Öffnungszeiten, seine wechselnden Programme und die aktuelle Abschiedsphase machen ihn zu einem spannenden Beispiel dafür, wie aus Leerstand ein sichtbarer Möglichkeitsraum werden kann. Und genau deshalb ist es sinnvoll, solche Orte zu dokumentieren: Sie verschwinden oft schnell wieder, ihre Wirkung aber bleibt als Erfahrung, als Netzwerk und als Vorbild für künftige Projekte in Erinnerung. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/about/))

Quellen:

Mehr anzeigen

Leerstand als Begegnungsraum Bonn | Bespielung & Freiraum

Der Leerstand als Begegnungsraum in Bonn ist mehr als eine ungewöhnliche Zwischennutzung: Er ist ein bewusst offengehaltener Ort für Austausch, Verweilen und gemeinsames Ausprobieren in der Innenstadt. In der Friedrichstraße 5 trifft das Konzept eines freien Raums auf ein konkretes städtisches Umfeld, das von Laufkundschaft, Alltagswegen und kurzen Wegen zum Friedensplatz geprägt ist. Das Projekt entstand im Oktober 2023 als studentische Initiative der Alanus Hochschule und wurde seither mehrfach weiterentwickelt, um Leerstand nicht als Defizit, sondern als soziale Chance zu verstehen. Im Mai 2026 befindet sich der Raum zudem in einer Abschiedsphase, weil die Veranstalter:innen die Schließung in der Friedrichstraße bis zum 31.05.2026 angekündigt haben. Genau diese Mischung aus Offenheit, Wandel und städtischer Relevanz macht den Ort für viele Bonner:innen interessant. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/about/))

Leerstand als Begegnungsraum Bonn: Idee, Freiraum und Möglichkeitsraum

Die Grundidee des Projekts ist klar: Ein leerstehendes Ladenlokal in der Bonner Innenstadt wird zu einem Raum, in dem Menschen ohne Kaufzwang zusammenkommen können. Die offizielle Projektbeschreibung spricht von einem Begegnungsraum, der mit experimentellen Formaten bespielt wird und der dazu einlädt, mit Menschen außerhalb der eigenen Blase in Kontakt zu treten. Genau darin liegt die Stärke dieses Ortes: Er ist nicht nur ein Raum für Veranstaltungen, sondern auch für spontane Begegnung, für Gespräche im Vorbeigehen und für das einfache Dasein. In einer Innenstadt, die oft von Konsumlogik geprägt ist, setzt dieses Projekt einen Gegenakzent. Es zeigt, dass eine leere Fläche nicht automatisch Stillstand bedeutet, sondern ein Möglichkeitsraum sein kann, in dem neue Nutzungen sichtbar werden. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/about/))

Die Begriffe Freiraum, Bespielung und Möglichkeitsraum passen deshalb so gut zu dieser Location, weil sie nicht nur eine funktionale Nutzung beschreiben, sondern auch eine Haltung. Der Raum soll offen sein für Ideen aus der Stadtgesellschaft, für Workshops, Kunst, Musik, Tanz und niedrigschwellige Formate, die keine Eintrittsschwelle und keine Konsumpflicht haben. Die Initiator:innen verstehen das Projekt als Antwort auf die Frage, wie Innenstädte künftig lebendig bleiben können, wenn klassische Einzelhandelsmodelle ins Wanken geraten. Statt den nächsten Laden der immergleichen Kette einzusetzen, wird hier ausprobiert, wie Dialog, Kultur und Nachbarschaft in einem leerstehenden Ladenlokal Platz finden können. Diese Perspektive macht den Leerstand als Begegnungsraum zu einem Beispiel dafür, wie Stadtentwicklung, Gemeinwohl und Kultur ineinandergreifen können. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/about/))

Auch die Entwicklung der Idee ist Teil ihrer Wirkung. Der Begegnungsraum wurde nicht als abgeschlossenes Konzept gestartet, sondern von Beginn an als offener Prozess gedacht. Das Team betont, dass von der Raumgestaltung bis zu Veranstaltungsangeboten alle eingeladen sind mitzumachen. Gerade das unterscheidet das Projekt von rein kuratierten Kulturorten: Hier entsteht das Programm nicht nur für das Publikum, sondern mit ihm. Dadurch entsteht eine besondere Mischung aus Nachbarschaftsgefühl, politischer Haltung und kultureller Praxis. Wer nach einem Leerstand als Begegnungsraum in Bonn sucht, sucht also nicht nur eine Adresse, sondern ein Modell dafür, wie Innenstadt anders funktionieren kann. ([bonn4future.de](https://www.bonn4future.de/de/organisationen/leerstand-als-begegnungsraum))

Programm und Bespielung: Welche Begegnungsformate es gibt

Die Bespielung des Raums folgt keinem starren Veranstaltungsschema, sondern einer Vielfalt an niederschwelligen Formaten. Auf der offiziellen Projektseite werden Begegnungsformate, Workshops und kleinere Impulse genannt. Im Programm tauchen immer wieder offene und community-basierte Angebote auf, etwa Sprachcafé, Seniorennachmittag, offene Gesprächsrunden, Co-Working, Gaming-Termine, Musikformate und Ausstellungen. Auch Formate wie Repair-Café, Generationen-Café oder künstlerische Interventionen werden als typische Beispiele genannt. Dadurch entsteht kein klassisches Bühnenprogramm, sondern eine Mischung aus Alltagskultur, Teilhabe und experimenteller Nutzung. Das macht den Raum für sehr unterschiedliche Zielgruppen attraktiv: für Menschen, die einfach nur kurz verweilen wollen, ebenso wie für Initiativen, die einen Ort für Austausch oder Präsentation suchen. ([bonn4future.de](https://www.bonn4future.de/de/organisationen/leerstand-als-begegnungsraum))

Ein besonderer Aspekt ist, dass die Bespielung des Leerstands ausdrücklich mitgestaltet werden soll. Das Projekt richtet sich nicht nur an Besucher:innen, sondern auch an Menschen, die Ideen einbringen, Veranstaltungen mitorganisieren oder selbst eine stundenweise Aufsicht übernehmen möchten. In diesem Sinn ist das Programm nicht nur ein Kalender, sondern ein sozialer Prozess. Die Räume werden nicht nur für Events geöffnet, sondern auch für informelle Nutzung: Kaffee trinken, Fragen stellen, mit anderen ins Gespräch kommen oder den Tag in einer offenen Atmosphäre verbringen. Genau das stärkt die Position des Projekts als freier Ort in der Innenstadt. Es ist kein konsumorientierter Treffpunkt, sondern ein Raum, in dem sich Nachbarschaft, Kultur und Engagement gegenseitig verstärken. Wer nach dem Keyword Leerstand Bespielung sucht, findet hier also ein praktisches Beispiel dafür, was mit diesem Begriff gemeint sein kann. ([bonn4future.de](https://www.bonn4future.de/de/organisationen/leerstand-als-begegnungsraum))

Auch die thematische Breite des Programms ist bemerkenswert. In den öffentlich sichtbaren Ankündigungen und im Programmverlauf finden sich Formate aus den Bereichen Bildung, Kultur, Gespräch, Solidarität und Gemeinwohl. Dazu gehören Veranstaltungen mit migrantischem, generationenübergreifendem oder politischem Bezug genauso wie musikalische oder spielerische Formate. Der Raum wird also nicht als Nischenort für eine kleine Szene verstanden, sondern als offene Plattform für unterschiedliche Bonner Gruppen. Gerade das erklärt, warum sich der Raum nicht in einer einzigen Kategorie einordnen lässt: Er ist Begegnungsraum, Kulturort, temporärer sozialer Treffpunkt und experimenteller Stadtraum zugleich. Diese Mehrdeutigkeit ist kein Problem, sondern Teil des Konzepts. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/programm/))

Öffnungszeiten und Mitmachen: So funktioniert der Alltag vor Ort

Die offiziellen Öffnungszeiten machen deutlich, dass der Raum nicht nur gelegentlich genutzt wird, sondern im Alltag präsent sein soll. Laut Kontaktseite ist der Begegnungsraum montags bis freitags von 15:00 bis 19:00 Uhr geöffnet, samstags von 12:00 bis 19:00 Uhr und sonntags geschlossen. Gleichzeitig ist eine Öffnung an Sonntagen für Veranstaltungen weiterhin möglich. Damit bleibt der Ort flexibel genug für den Alltag in der Woche und für besondere Formate am Wochenende. Diese Struktur ist wichtig, weil sie den Raum sowohl für spontane Besuche als auch für geplante Treffen brauchbar macht. Wer also einen klaren Bezug zu Öffnungszeiten, Präsenz und Verlässlichkeit sucht, findet hier eine einfache und transparente Lösung. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/kontakt/))

Mitmachen ist im Leerstand als Begegnungsraum kein Nebenaspekt, sondern Teil der DNA. Auf der Projektseite wird beschrieben, dass freiwillig Engagierte mit programmlichen Angeboten oder mit stundenweiser Kümmerer- und Aufsichtstätigkeit mithelfen können. Auf der Kontaktseite wird außerdem darauf hingewiesen, dass Unterstützung besonders bei Aufsichtsschichten gebraucht wird. Das bedeutet: Der Raum lebt von Menschen, die bereit sind, ihn mit Leben zu füllen und die offenen Stunden abzusichern. Es geht also nicht nur um klassische Eventarbeit, sondern auch um Care-Arbeit im besten Sinn - um Präsenz, Ansprechbarkeit und die Bereitschaft, einen offenen Raum zu ermöglichen. Genau dadurch entsteht eine Atmosphäre, die man in kommerziellen Locations so nicht findet. ([bonn4future.de](https://www.bonn4future.de/de/organisationen/leerstand-als-begegnungsraum))

Zum Mitmachen gehören auch konkrete Unterstützungsformen wie Förderpatenschaften, Raumpatenschaften und Spenden. Die Projektseite erklärt, dass die Finanzierung des Begegnungsraums über unterschiedliche Fördermittelgeber:innen, Crowdfunding, Spenden und regelmäßige Solipartys abgesichert wurde. Seit Beginn des Jahres 2026 gibt es zusätzlich Förderpatenschaften, mit denen das Projekt monatlich unterstützt werden kann. Dieser Mix aus Engagement und Förderung ist typisch für gemeinschaftlich getragene Innenstadtprojekte: Der Raum bleibt offen, weil viele kleine Beiträge zusammenkommen. Das macht ihn robust, aber auch verletzlich - und genau deshalb ist die aktive Beteiligung so wichtig. Wer den Leerstand als Begegnungsraum nicht nur besuchen, sondern erhalten möchte, findet hier mehrere direkte Wege, sich einzubringen. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/about/))

Friedrichstraße 5 in Bonn: Lage, Anfahrt und barrierefreier Zugang

Die Adresse ist eindeutig: Friedrichstraße 5, 53111 Bonn. Die Projektseite und die Kontaktseite nennen diesen Standort als aktuellen Ort des Begegnungsraums, nachdem das Projekt zuvor an anderen innerstädtischen Adressen aktiv war. Zusätzlich beschreibt eine Veranstaltungsankündigung den neuen Standort als ganz nah beim Friedensplatz. Das ist für die Orientierung wichtig, weil die Friedrichstraße in Bonn zentral liegt und in ein enges Netz aus Fußgängerzonen, Haltestellen und Parkmöglichkeiten eingebettet ist. Wer mit dem Ziel Leerstand als Begegnungsraum Bonn unterwegs ist, bewegt sich also im Herzen der Innenstadt und nicht in einem abgelegenen Randbereich. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/kontakt/))

Für die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Friedensplatz ein sinnvoller Bezugspunkt. SWB Bus und Bahn führt Friedensplatz in der Liste der Bonner Haltestellen und stellt dafür eigene Lagepläne bereit. Das ist praktisch, weil Besucher:innen so über ein zentrales städtisches Mobilitätsnetz anreisen können. Für Autofahrende nennt BCP in der Nähe des Friedensplatzes mehrere Parkhäuser, darunter die Friedensplatzgarage an der Oxfordstraße mit 810 Einstellplätzen sowie die Stadthausgarage an der Weiherstraße, die rund um die Uhr geöffnet ist. Diese Optionen sind für Innenstadtbesuche relevant, weil sie kurze Wege zum Ziel ermöglichen. Wer also nach Parken bei Leerstand als Begegnungsraum sucht, findet in unmittelbarer Nähe zur Friedrichstraße mehrere offizielle Tiefgaragenlösungen. ([swb-busundbahn.de](https://www.swb-busundbahn.de/fahrplaene/haltestellen/haltestellenlageplaene/?cHash=1d0719cb5cda42555e91fcd850226ac8&mdrv=www.swb-busundbahn.de))

Auch die Barrierefreiheit ist ein wichtiger Pluspunkt. Eine Veranstaltungsankündigung zum Leerstand als Begegnungsraum nennt den Raum ausdrücklich als barrierefrei zugänglich, mit freiem Eintritt und deutsch-englischer Offenheit. Das ist gerade für einen Ort der niedrigschwelligen Begegnung zentral, weil Zugänglichkeit nicht nur räumlich, sondern auch sozial verstanden wird. Ein offener Raum braucht nicht nur eine Tür ohne Hürde, sondern auch ein Klima ohne unnötige Schwellen. Genau das scheint hier gewollt zu sein: ein Ort, der sich sowohl für ein kurzes Vorbeischauen als auch für längere Aufenthalte eignet. Dadurch wird die Location nicht nur geografisch, sondern auch kulturell gut erreichbar. ([bonn.jetzt](https://bonn.jetzt/event/bazaar-als-begegnungsraum))

Von Brüdergasse 4 über Brüdergasse 11 bis Friedrichstraße 5: Die Entwicklung des Projekts

Die Geschichte des Projekts zeigt, wie dynamisch Zwischennutzung in der Innenstadt sein kann. Auf der offiziellen Über-das-Projekt-Seite wird erklärt, dass der Raum zunächst in der Brüdergasse 4 bespielt wurde, dort aber nach neun Monaten ein Fast-Food-Geschäft einzog. Deshalb zog das Projekt im Juli 2024 weiter in die Brüdergasse 11 und wurde schließlich im Januar 2025 an den heutigen Standort in der Friedrichstraße 5 verlegt. Diese Entwicklung ist mehr als eine Adressänderung: Sie zeigt, dass die Stadtmitte als Raum im Fluss verstanden wird und dass leerstehende oder frei werdende Ladenlokale immer wieder neu mit Sinn gefüllt werden können. Die Geschichte des Projekts ist damit auch eine Geschichte der Anpassungsfähigkeit. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/about/))

Die Trägerschaft und Finanzierung unterstreichen diesen gemeinschaftlichen Charakter. Die Projektseite nennt als frühe Förderer Alanus Impact e.V., den Förderverein der Alanus Hochschule, das Förderprogramm Engagiert in NRW und eine Crowdfunding-Aktion der Stadtwerke Bonn. Später kam die Förderung durch das Kulturamt der Stadt Bonn hinzu, danach der Verfügungsfonds des Innenstadtmanagements und ab Februar 2025 zusätzliche Unterstützung durch das Spendenparlament Bonn für den Umsonstladen „für LaU“. Seit Dezember 2025 ist Bonn im Wandel e.V. der Trägerverein des Projekts. Diese Entwicklung zeigt, dass der Raum nicht isoliert funktioniert, sondern von einem Netz aus zivilgesellschaftlicher, institutioneller und förderpolitischer Unterstützung getragen wird. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/about/))

Im Mai 2026 steht das Projekt zugleich am Ende einer wichtigen Phase. Eine aktuelle Veranstaltungsseite kündigt an, dass der Begegnungsraum in der Friedrichstraße bis zum 31.05. geschlossen wird, und lädt zur Abschiedsfeier ein. Das macht die gegenwärtige Nutzung des Ortes besonders interessant, weil sie nicht nur im Zeichen der Alltagsöffnung, sondern auch im Zeichen des Übergangs steht. Für Suchende bedeutet das: Wer jetzt noch nach Leerstand als Begegnungsraum Programm, Öffnungszeiten oder Fotos sucht, findet nicht nur einen aktiven Ort, sondern auch ein Projekt in einer historischen Umbruchphase. Genau solche Momente sind für Dokumentation, Erinnerung und lokale Öffentlichkeit relevant, weil sie zeigen, wie schnell sich Innenstadtorte verändern können. ([rausgegangen.de](https://rausgegangen.de/events/abschiedsfeier-leerstand-als-begegnungsraum-0/))

Fotos, Presse und warum der Raum für Bonn wichtig bleibt

Wer nach Leerstand als Begegnungsraum Fotos sucht, stößt auf eine Website, die das Projekt sichtbar macht und dokumentiert. Der offizielle Pressespiegel nennt mehrere Berichte aus 2023 bis 2025 und zeigt damit, dass der Raum in Bonn nicht nur als interne Initiative, sondern auch in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen ist. Medienberichte und Bildmaterial helfen dabei, die Idee des Raums auch nach außen zu transportieren: den Umbau eines Ladenlokals, die Atmosphäre der Veranstaltungen und die Vielfalt der Gruppen, die den Raum nutzen. Das ist für SEO und für lokale Auffindbarkeit wichtig, aber vor allem für die Frage, wie eine Stadt ihr kulturelles Zwischennutzungswissen bewahrt. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/pressespiegel/))

Inhaltlich steht das Projekt für mehr als nur eine nette Innenstadtauslage. Die offizielle Beschreibung betont, dass der Raum Menschen auf nicht alltägliche Arten zusammenbringen soll, ohne dass man etwas kaufen muss. Genau darin liegt der gesellschaftliche Mehrwert: Der Ort bietet eine Alternative zu klassisch kommerziellen Treffpunkten und schafft Platz für das, was in dicht getakteten Innenstädten oft zu kurz kommt - Zeit, Gespräche, spontane Kontakte und niedrigschwellige Kultur. Der Umsonstladen „für LaU“ erweitert diese Logik noch einmal, weil er Teilen und Wiederverwenden sichtbar macht. So wird der Raum nicht nur als Treffpunkt, sondern auch als praktischer Beitrag zu Solidarität und Ressourcennutzung lesbar. ([bonn4future.de](https://www.bonn4future.de/de/organisationen/leerstand-als-begegnungsraum))

Gerade für Bonn bleibt dieser Ort deshalb wichtig, auch wenn die aktuelle Phase in der Friedrichstraße zeitlich begrenzt ist. Der Begegnungsraum zeigt, dass Innenstadt nicht nur aus Handel und Konsum besteht, sondern auch aus sozialen Aushandlungsräumen, freiwilligem Engagement und kultureller Selbstorganisation. Seine Geschichte, seine Öffnungszeiten, seine wechselnden Programme und die aktuelle Abschiedsphase machen ihn zu einem spannenden Beispiel dafür, wie aus Leerstand ein sichtbarer Möglichkeitsraum werden kann. Und genau deshalb ist es sinnvoll, solche Orte zu dokumentieren: Sie verschwinden oft schnell wieder, ihre Wirkung aber bleibt als Erfahrung, als Netzwerk und als Vorbild für künftige Projekte in Erinnerung. ([begegnungsraumbonn.wordpress.com](https://begegnungsraumbonn.wordpress.com/about/))

Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

Keine Bewertungen gefunden