Global Heritage Lab
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Bonn

Poststraße 26, 53111 Bonn, Deutschland

Global Heritage Lab | Ausstellungen & Veranstaltungen

Das Global Heritage Lab der Universität Bonn ist mehr als eine klassische Ausstellungseinrichtung: Es versteht sich als zentraler Knotenpunkt für Forschung in den Bereichen Heritage Studies, Museumsforschung und kritische Wissensproduktion. Auf der Universitätseite wird das Lab als transdisziplinäres Labor innerhalb der TRA Present Pasts beschrieben, als Raum für Experiment, transculturellen Dialog und neue Perspektiven auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Der Fokus liegt auf transregionalen und transkontinentalen Zugängen, die indigenes Wissen und verschiedene Stimmen einbeziehen. Genau diese Mischung macht den Standort für Besucher*innen, Forschende und Kooperationspartner so interessant. ([uni-bonn.de](https://www.uni-bonn.de/en/research-and-teaching/research-profile/transdisciplinary-research-areas/tra5/global-heritage-lab))

Die Idee hinter dem Global Heritage Lab wurde 2022 durch den Anthropologen Prof. Dr. Paul Basu an der Universität Bonn geprägt; laut Universitätsmeldung wurde ein experimenteller Raum geschaffen, in dem innovative Forschung und Lehre an der Schnittstelle zwischen Anthropologie, Museum Studies und Design zusammenfinden und in die Gesellschaft wirken sollen. Heute gehört auch Jun.-Prof. Dr. Julia Binter als Argelander Professor for Critical Museum and Heritage Studies zu den prägenden Köpfen des Hauses. Damit positioniert sich das Lab bewusst an einem Punkt, an dem kollektive Erinnerung, koloniale Geschichte, kulturelle Zugehörigkeit und Zukunftsfragen zusammenkommen. ([uni-bonn.de](https://www.uni-bonn.de/en/news/146-2022?set_language=en))

Was ist das Global Heritage Lab der Uni Bonn?

Wer nach Global Heritage Lab Bonn oder Global Heritage Lab Uni Bonn sucht, sucht in der Regel nicht nur einen Raum, sondern ein Konzept. Die offizielle Beschreibung der Universität Bonn betont, dass das Lab Forschung zu Museen und Kulturerbe betreibt und vermittelt, während es zugleich als Labor für globale Perspektiven funktioniert. Das bedeutet: Hier geht es nicht um ein einzelnes Ausstellungsobjekt, sondern um die Frage, wie Wissen entsteht, wer daran beteiligt ist und wie sich historische Sammlungen, Archive und Erinnerungsorte mit Gegenwartsfragen verbinden lassen. Diese Ausrichtung ist auch deshalb spannend, weil sie klassische Trennlinien zwischen Forschung, Vermittlung und öffentlicher Praxis bewusst auflöst. ([uni-bonn.de](https://www.uni-bonn.de/de/universitaet/unileben/p26))

In der Selbstdarstellung des Global Heritage Lab spielen komplexe, miteinander verflochtene Wissensräume eine zentrale Rolle. Die Themen reichen von kolonialen und postkolonialen Zusammenhängen über materielle Kultur bis hin zu Umweltfragen, Restitution und sozialer Verantwortung. Paul Basu, der das Lab 2022 an der Universität Bonn gegründet hat, ist nach eigenen Angaben an dekolonialen Ansätzen interessiert, die historische Sammlungen und Archive als mögliche Ressourcen für neue Formen des Denkens und Handelns begreifen. Genau deshalb ist das Lab für Besucher*innen mit Interesse an Kulturgeschichte, kritischer Museumspraxis und zeitgenössischen Debatten über Erinnerung und Gerechtigkeit so relevant. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/person/prof-dr-paul-basu/?utm_source=openai))

Auch die personelle Struktur zeigt, dass das Lab nicht nur ein einzelnes Projekt ist, sondern ein lebendiger Forschungszusammenhang. Auf der Teamseite finden sich neben Julia Binter unter anderem Emilia Fernengel als Research Manager, Aline R. Barbosa Pereira als Deputy Research Manager, ein Visual Anthropology Researcher, mehrere Doktorand*innen sowie Mitarbeitende für Ausstellungsraum und Outreach. Das spricht für eine Institution, die nicht statisch arbeitet, sondern Forschung, Lehre, Vermittlung und Organisation miteinander verzahnt. Für die SEO-Relevanz ist das wichtig, weil Suchanfragen zu Uni Bonn, Kulturerbe, Museum Studies oder Forschungslabor hier auf einen realen, gut vernetzten Ort mit klarer akademischer Verankerung treffen. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/people/))

Ausstellungen im Global Heritage Lab: Wissen, Pflanzen und Erinnerung

Seit dem öffentlichen Start des Ausstellungsraums in P26 im Oktober 2024 hat sich das Global Heritage Lab als Ort für wechselnde, oft partizipative Ausstellungen etabliert. Die Universität Bonn berichtete damals über die Eröffnung des neuen Ausstellungsspaces mit der studentisch entwickelten Schau Global Entanglements in the Collections of the University of Bonn. Die Besucherinformationen und News des Labs zeigen bis heute, dass wechselnde Formate ein Kern des Programms sind. Das Lab lädt nicht nur zum Anschauen ein, sondern ausdrücklich auch zum Mitmachen, Nachdenken und Diskutieren. Genau das unterscheidet den Ort von einer rein statischen Präsentationsfläche. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/event/bonn-23-october-2024-the-global-heritage-lab-opens-its-doors-to-the-public/?utm_source=openai))

Für 2026 steht besonders das Projekt Knowing Plants – Ecologies of Memory and Practice im Mittelpunkt. Die offizielle Projektseite beschreibt das Ausstellungsvorhaben als Raum des Lernens und der Begegnung an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und urbaner Gesellschaft. Im Zentrum stehen Beziehungen zwischen Pflanzen, Ökosystemen, Wasser und Erinnerung sowie die Frage, wie historische Formen von Kolonialismus und Extraktivismus diese Beziehungen geprägt haben. Das Projekt arbeitet in saisonalen Kapiteln und bringt Künstler*innen mit Bezügen zu Chile, Australien und Neuseeland, Nigeria, Mauritius, Indien und Jamaika mit Forschenden der Universität Bonn und Menschen aus der Stadtgesellschaft zusammen. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/2026/03/09/exhibition-opening-knowing-plants-ecologies-of-memory-and-practice/?utm_source=openai))

Besonders interessant für Besucher*innen ist die sinnliche Dimension dieser Ausstellung. Laut Projektbeschreibung gibt es eine Duft- beziehungsweise Scent-Labor-Komponente, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Pharmazeutische Biologie entwickelt wurde. Dadurch wird das Thema Pflanzenwissen nicht nur intellektuell, sondern auch körperlich und atmosphärisch erfahrbar. Das passt zur kuratorischen Linie des Global Heritage Lab, das wissenschaftliche Fragen mit künstlerischen und partizipativen Zugängen verknüpft. Wer nach Ausstellung Bonn, Museum Studies Bonn oder Kulturerbe Bonn sucht, findet hier also keinen klassischen Museumsrundgang, sondern ein experimentelles Setting, das Wissen als soziale Praxis sichtbar macht. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/project/pflanzenwissen-okologien-des-erinnerns-und-handelns/?utm_source=openai))

Veranstaltungen, Workshops und die GHL Seminar Series

Ein zweites starkes Such- und Nutzungsthema sind die Veranstaltungen des Labs. Die offizielle Eventseite zeigt ein breites Spektrum aus Seminaren, Buchvorstellungen, Artist Talks, Finissagen und praktischen Workshops. Für die aktuelle Reihe 2026 finden sich unter anderem Formate wie Destillier Donnerstag, Mikroskopier Mittwoch und Pflanzen im Sonnenlicht: Zyanotopie Workshop. Dazu kommen Book Talks und thematische Veranstaltungen im Rahmen von Kooperationen mit anderen Universitäts- und Forschungsbereichen. Diese Mischung aus Theorie und Praxis ist charakteristisch für das Global Heritage Lab und erklärt, warum Suchanfragen zu Veranstaltungen Global Heritage Lab oder Workshop Bonn besonders gut auf den Ort passen. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/events/))

Besonders klar definiert ist die GHL Seminar Series. Auf der Projektseite heißt es, dass die Reihe in Panels und Einzelvorträgen in hybrider Form organisiert wird. Die Präsenztermine finden im GHL Seminar room in der Poststraße 26, 1. Stock, statt; online kann man sich ebenfalls zuschalten. Die Reihe läuft in der Regel an einem Donnerstag pro Monat während der Winter- und Sommersemester und nimmt Themen wie Kolonialität, Dekolonialität, materielle und immaterielle Dimensionen von Heritage sowie museale und kuratorische Praxis in den Blick. Das macht die Seminarreihe zu einem wichtigen Anker für wissenschaftliche Suchanfragen, die sich auf Vorträge Bonn, Heritage Studies oder kritische Museumsforschung beziehen. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/project/global-heritage-lab-seminar-series/))

Die aktuelle Eventseite zeigt außerdem, dass das Lab sehr stark auf kollaborative Formate setzt. Neben den Pflanzen-Workshops wurden 2026 auch Buchgespräche, Ausstellungsöffnungen und thematische Diskussionsrunden angekündigt, zum Beispiel im Zusammenhang mit Liquid Archive oder mit dem Themenfeld Wasser und Erinnerung. Die Veranstaltungen sind damit nicht bloß Begleitprogramm, sondern integraler Teil des Lab-Profils. Für Besucher*innen bedeutet das: Das Global Heritage Lab ist ein Ort, an dem Ausstellung und Diskurs ineinandergreifen, und zwar so, dass Forschungsergebnisse unmittelbar in öffentliche Formate übersetzt werden. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/events/))

Öffnungszeiten, Eintritt und Führungen

Wer das Global Heritage Lab besuchen möchte, findet auf der offiziellen Besucherinfo klare Angaben. Der Ausstellungsraum ist mittwochs bis sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 4,50 Euro regulär und 2,50 Euro ermäßigt; Studierende der Universität Bonn haben freien Eintritt. Damit ist der Besuch im Vergleich zu vielen anderen Kultur- und Wissenschaftsangeboten in der Stadt sehr niedrigschwellig möglich. Für eine SEO-Seite sind diese Angaben besonders wichtig, weil Begriffe wie Öffnungszeiten Global Heritage Lab, Eintritt Global Heritage Lab oder Besuch Bonn eine direkte Antwort erhalten. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/information-for-visitors/?utm_source=openai))

Auch Führungen sind vorgesehen. Auf der Besucherinfo wird eine eigene E-Mail-Adresse genannt, über die geführte Rundgänge angefragt werden können: ghlguide@uni-bonn.de. Das ist für Gruppen, Lehrveranstaltungen oder interessierte Besucher*innen hilfreich, die das Lab in einem kuratierten Rahmen erleben möchten. Zusätzlich weist die Besucherinfo darauf hin, dass sich Öffnungszeiten oder Schließtage bei Sonderprogrammen ändern können. Deshalb lohnt es sich vor einem Besuch immer, die aktuelle Besucherinformation und die Eventseite zu prüfen. Gerade bei einem Ort, der stark mit wechselnden Ausstellungen arbeitet, ist diese Flexibilität wichtig. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/information-for-visitors/?utm_source=openai))

Die offiziellen Seiten zeigen außerdem, dass der Besuch von einem klaren Vermittlungsanspruch begleitet wird. Das Lab will nicht nur ausstellen, sondern Begegnung ermöglichen. Die wechselnden Programme, die Führungsoptionen und die verständlichen Öffnungszeiten unterstützen genau das. Für Menschen, die Bonn besuchen und nach Kultur, Wissenschaft und Gegenwartsfragen suchen, ist das ein starkes Argument. Das Global Heritage Lab ist damit nicht nur ein Forschungsstandort, sondern auch ein konkreter Ort, den man planen, ansteuern und in den eigenen Stadtbesuch integrieren kann. ([uni-bonn.de](https://www.uni-bonn.de/de/universitaet/unileben/p26))

Adresse, P26 und zentrale Lage in Bonn

Die Adresse ist eindeutig: Poststraße 26, 53111 Bonn. Das Global Heritage Lab befindet sich im Gebäude P26 der Universität Bonn, das in zentraler Innenstadtlage liegt. Die Universitätsseite beschreibt das ehemalige Kaufhaus als Ort, an dem Forschung, Lehre und Öffentlichkeit zusammenkommen. Im selben Haus befinden sich zwei Museen, das Global Heritage Lab, der Infopunkt der Universität, das Knowledge Lab Uni Bonn und das Café Luise. Für Suchanfragen wie P26 Bonn oder Poststraße 26 Bonn ist diese Mehrfachnutzung besonders relevant, weil der Ort nicht nur ein einzelnes Labor, sondern ein ganzes Wissens- und Kulturhaus ist. ([uni-bonn.de](https://www.uni-bonn.de/de/universitaet/unileben/p26))

Die Struktur des Gebäudes ist ebenfalls bemerkenswert. Laut P26-Seite beleuchtet jede Etage eine andere Epoche und setzt unterschiedliche Schwerpunkte. Besucher*innen können das Ägyptische Museum, das Paul-Clemen-Museum, das Global Heritage Lab und wechselnde Ausstellungen im KLUB erkunden. Dazu kommt das Café Luise als gastronomische Ergänzung. Das macht den Besuch sehr vielseitig: Man kann Forschung und Ausstellung mit einem Museumsrundgang, einem Kaffee oder einem Informationsbesuch an der Uni kombinieren. Für die interne Suchmaschinenlogik ist das ein klarer Pluspunkt, weil Standort, Museum, Ausstellung und Café in einem einzigen Objekt zusammengeführt werden. ([uni-bonn.de](https://www.uni-bonn.de/de/universitaet/unileben/p26))

Auch für Veranstaltungsanfragen ist das P26 offen. Die Universität Bonn weist darauf hin, dass das Gebäude für Abendempfänge, Tagungen, Konferenzen und Workshops in mehreren Seminarräumen zur Verfügung steht. Anfragen sollen über ein Formular an gf-p26@uni-bonn.de gesendet werden. Das zeigt, dass das Gebäude nicht nur öffentlich besuchbar, sondern auch infrastrukturell für Kooperationen ausgelegt ist. Gerade bei einem Forschungslabor mit internationalem Anspruch ist das ein wichtiger praktischer Aspekt, weil daraus wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen entstehen können, die weit über den Campus hinausstrahlen. ([uni-bonn.de](https://www.uni-bonn.de/de/universitaet/unileben/p26))

Team, Forschung und die Themen dekoloniale Heritage Studies, Museen und Restitution

Ein starkes Merkmal des Global Heritage Lab ist sein Teamprofil. Auf der People-Seite erscheinen neben Jun.-Prof. Dr. Julia Binter als Argelander Professor for Critical Museum and Heritage Studies unter anderem Emilia Fernengel, Aline R. Barbosa Pereira, ein Visual Anthropology Researcher, Doktorand*innen, Office Management sowie Mitarbeitende für den Ausstellungsraum und das Outreach-Programm. Diese Mischung zeigt, dass das Lab nicht nur akademisch, sondern auch organisatorisch und vermittelnd breit aufgestellt ist. Für Besucher*innen bedeutet das eine Umgebung, in der Forschung nicht im Elfenbeinturm bleibt, sondern aktiv vorbereitet, begleitet und kommuniziert wird. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/people/))

Die inhaltlichen Schwerpunkte des Labs sind klar in Richtung kritischer, dekolonialer und globaler Heritage-Debatten ausgerichtet. Auf den offiziellen Seiten finden sich Themen wie Kolonialität, Restitution, Provenienzforschung, museale Verantwortung, indigene Wissenssysteme, materielle Kultur, Umweltfragen und kollaborative Forschung. Mehrere Personenprofile verweisen auf Westafrika, Afrika und Südasien, auf Textilien und Mission, auf Umwelt- und Entwicklungsfragen oder auf ökologische und solidarische Ökonomie. Damit wird deutlich: Das Global Heritage Lab arbeitet nicht nur über Objekte, sondern über Beziehungen, Machtverhältnisse und Zukunftsentwürfe. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/people/))

Auch der öffentliche Diskurs ist eng mit dem Lab verbunden. Die Universität Bonn schrieb bereits 2022, dass Paul Basu mit dem Global Heritage Lab einen experimentellen Raum für innovative Forschung und Lehre an der Schnittstelle zwischen Anthropologie, Museum Studies und Design aufbauen werde. Die aktuelle Website zeigt, dass diese Vision heute in Form von Seminaren, Ausstellungen, Workshops und Kooperationen gelebt wird. Wer also nach Bonn, Uni Bonn, Museum Studies, Heritage Studies oder dekolonialen Museen sucht, findet im Global Heritage Lab einen realen Ort mit internationalem Profil, klarer Besucherorientierung und einem stark transdisziplinären Ansatz. ([uni-bonn.de](https://www.uni-bonn.de/en/news/146-2022?set_language=en))

Quellen:

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Global Heritage Lab | Ausstellungen & Veranstaltungen

Das Global Heritage Lab der Universität Bonn ist mehr als eine klassische Ausstellungseinrichtung: Es versteht sich als zentraler Knotenpunkt für Forschung in den Bereichen Heritage Studies, Museumsforschung und kritische Wissensproduktion. Auf der Universitätseite wird das Lab als transdisziplinäres Labor innerhalb der TRA Present Pasts beschrieben, als Raum für Experiment, transculturellen Dialog und neue Perspektiven auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Der Fokus liegt auf transregionalen und transkontinentalen Zugängen, die indigenes Wissen und verschiedene Stimmen einbeziehen. Genau diese Mischung macht den Standort für Besucher*innen, Forschende und Kooperationspartner so interessant. ([uni-bonn.de](https://www.uni-bonn.de/en/research-and-teaching/research-profile/transdisciplinary-research-areas/tra5/global-heritage-lab))

Die Idee hinter dem Global Heritage Lab wurde 2022 durch den Anthropologen Prof. Dr. Paul Basu an der Universität Bonn geprägt; laut Universitätsmeldung wurde ein experimenteller Raum geschaffen, in dem innovative Forschung und Lehre an der Schnittstelle zwischen Anthropologie, Museum Studies und Design zusammenfinden und in die Gesellschaft wirken sollen. Heute gehört auch Jun.-Prof. Dr. Julia Binter als Argelander Professor for Critical Museum and Heritage Studies zu den prägenden Köpfen des Hauses. Damit positioniert sich das Lab bewusst an einem Punkt, an dem kollektive Erinnerung, koloniale Geschichte, kulturelle Zugehörigkeit und Zukunftsfragen zusammenkommen. ([uni-bonn.de](https://www.uni-bonn.de/en/news/146-2022?set_language=en))

Was ist das Global Heritage Lab der Uni Bonn?

Wer nach Global Heritage Lab Bonn oder Global Heritage Lab Uni Bonn sucht, sucht in der Regel nicht nur einen Raum, sondern ein Konzept. Die offizielle Beschreibung der Universität Bonn betont, dass das Lab Forschung zu Museen und Kulturerbe betreibt und vermittelt, während es zugleich als Labor für globale Perspektiven funktioniert. Das bedeutet: Hier geht es nicht um ein einzelnes Ausstellungsobjekt, sondern um die Frage, wie Wissen entsteht, wer daran beteiligt ist und wie sich historische Sammlungen, Archive und Erinnerungsorte mit Gegenwartsfragen verbinden lassen. Diese Ausrichtung ist auch deshalb spannend, weil sie klassische Trennlinien zwischen Forschung, Vermittlung und öffentlicher Praxis bewusst auflöst. ([uni-bonn.de](https://www.uni-bonn.de/de/universitaet/unileben/p26))

In der Selbstdarstellung des Global Heritage Lab spielen komplexe, miteinander verflochtene Wissensräume eine zentrale Rolle. Die Themen reichen von kolonialen und postkolonialen Zusammenhängen über materielle Kultur bis hin zu Umweltfragen, Restitution und sozialer Verantwortung. Paul Basu, der das Lab 2022 an der Universität Bonn gegründet hat, ist nach eigenen Angaben an dekolonialen Ansätzen interessiert, die historische Sammlungen und Archive als mögliche Ressourcen für neue Formen des Denkens und Handelns begreifen. Genau deshalb ist das Lab für Besucher*innen mit Interesse an Kulturgeschichte, kritischer Museumspraxis und zeitgenössischen Debatten über Erinnerung und Gerechtigkeit so relevant. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/person/prof-dr-paul-basu/?utm_source=openai))

Auch die personelle Struktur zeigt, dass das Lab nicht nur ein einzelnes Projekt ist, sondern ein lebendiger Forschungszusammenhang. Auf der Teamseite finden sich neben Julia Binter unter anderem Emilia Fernengel als Research Manager, Aline R. Barbosa Pereira als Deputy Research Manager, ein Visual Anthropology Researcher, mehrere Doktorand*innen sowie Mitarbeitende für Ausstellungsraum und Outreach. Das spricht für eine Institution, die nicht statisch arbeitet, sondern Forschung, Lehre, Vermittlung und Organisation miteinander verzahnt. Für die SEO-Relevanz ist das wichtig, weil Suchanfragen zu Uni Bonn, Kulturerbe, Museum Studies oder Forschungslabor hier auf einen realen, gut vernetzten Ort mit klarer akademischer Verankerung treffen. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/people/))

Ausstellungen im Global Heritage Lab: Wissen, Pflanzen und Erinnerung

Seit dem öffentlichen Start des Ausstellungsraums in P26 im Oktober 2024 hat sich das Global Heritage Lab als Ort für wechselnde, oft partizipative Ausstellungen etabliert. Die Universität Bonn berichtete damals über die Eröffnung des neuen Ausstellungsspaces mit der studentisch entwickelten Schau Global Entanglements in the Collections of the University of Bonn. Die Besucherinformationen und News des Labs zeigen bis heute, dass wechselnde Formate ein Kern des Programms sind. Das Lab lädt nicht nur zum Anschauen ein, sondern ausdrücklich auch zum Mitmachen, Nachdenken und Diskutieren. Genau das unterscheidet den Ort von einer rein statischen Präsentationsfläche. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/event/bonn-23-october-2024-the-global-heritage-lab-opens-its-doors-to-the-public/?utm_source=openai))

Für 2026 steht besonders das Projekt Knowing Plants – Ecologies of Memory and Practice im Mittelpunkt. Die offizielle Projektseite beschreibt das Ausstellungsvorhaben als Raum des Lernens und der Begegnung an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und urbaner Gesellschaft. Im Zentrum stehen Beziehungen zwischen Pflanzen, Ökosystemen, Wasser und Erinnerung sowie die Frage, wie historische Formen von Kolonialismus und Extraktivismus diese Beziehungen geprägt haben. Das Projekt arbeitet in saisonalen Kapiteln und bringt Künstler*innen mit Bezügen zu Chile, Australien und Neuseeland, Nigeria, Mauritius, Indien und Jamaika mit Forschenden der Universität Bonn und Menschen aus der Stadtgesellschaft zusammen. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/2026/03/09/exhibition-opening-knowing-plants-ecologies-of-memory-and-practice/?utm_source=openai))

Besonders interessant für Besucher*innen ist die sinnliche Dimension dieser Ausstellung. Laut Projektbeschreibung gibt es eine Duft- beziehungsweise Scent-Labor-Komponente, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Pharmazeutische Biologie entwickelt wurde. Dadurch wird das Thema Pflanzenwissen nicht nur intellektuell, sondern auch körperlich und atmosphärisch erfahrbar. Das passt zur kuratorischen Linie des Global Heritage Lab, das wissenschaftliche Fragen mit künstlerischen und partizipativen Zugängen verknüpft. Wer nach Ausstellung Bonn, Museum Studies Bonn oder Kulturerbe Bonn sucht, findet hier also keinen klassischen Museumsrundgang, sondern ein experimentelles Setting, das Wissen als soziale Praxis sichtbar macht. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/project/pflanzenwissen-okologien-des-erinnerns-und-handelns/?utm_source=openai))

Veranstaltungen, Workshops und die GHL Seminar Series

Ein zweites starkes Such- und Nutzungsthema sind die Veranstaltungen des Labs. Die offizielle Eventseite zeigt ein breites Spektrum aus Seminaren, Buchvorstellungen, Artist Talks, Finissagen und praktischen Workshops. Für die aktuelle Reihe 2026 finden sich unter anderem Formate wie Destillier Donnerstag, Mikroskopier Mittwoch und Pflanzen im Sonnenlicht: Zyanotopie Workshop. Dazu kommen Book Talks und thematische Veranstaltungen im Rahmen von Kooperationen mit anderen Universitäts- und Forschungsbereichen. Diese Mischung aus Theorie und Praxis ist charakteristisch für das Global Heritage Lab und erklärt, warum Suchanfragen zu Veranstaltungen Global Heritage Lab oder Workshop Bonn besonders gut auf den Ort passen. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/events/))

Besonders klar definiert ist die GHL Seminar Series. Auf der Projektseite heißt es, dass die Reihe in Panels und Einzelvorträgen in hybrider Form organisiert wird. Die Präsenztermine finden im GHL Seminar room in der Poststraße 26, 1. Stock, statt; online kann man sich ebenfalls zuschalten. Die Reihe läuft in der Regel an einem Donnerstag pro Monat während der Winter- und Sommersemester und nimmt Themen wie Kolonialität, Dekolonialität, materielle und immaterielle Dimensionen von Heritage sowie museale und kuratorische Praxis in den Blick. Das macht die Seminarreihe zu einem wichtigen Anker für wissenschaftliche Suchanfragen, die sich auf Vorträge Bonn, Heritage Studies oder kritische Museumsforschung beziehen. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/project/global-heritage-lab-seminar-series/))

Die aktuelle Eventseite zeigt außerdem, dass das Lab sehr stark auf kollaborative Formate setzt. Neben den Pflanzen-Workshops wurden 2026 auch Buchgespräche, Ausstellungsöffnungen und thematische Diskussionsrunden angekündigt, zum Beispiel im Zusammenhang mit Liquid Archive oder mit dem Themenfeld Wasser und Erinnerung. Die Veranstaltungen sind damit nicht bloß Begleitprogramm, sondern integraler Teil des Lab-Profils. Für Besucher*innen bedeutet das: Das Global Heritage Lab ist ein Ort, an dem Ausstellung und Diskurs ineinandergreifen, und zwar so, dass Forschungsergebnisse unmittelbar in öffentliche Formate übersetzt werden. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/events/))

Öffnungszeiten, Eintritt und Führungen

Wer das Global Heritage Lab besuchen möchte, findet auf der offiziellen Besucherinfo klare Angaben. Der Ausstellungsraum ist mittwochs bis sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 4,50 Euro regulär und 2,50 Euro ermäßigt; Studierende der Universität Bonn haben freien Eintritt. Damit ist der Besuch im Vergleich zu vielen anderen Kultur- und Wissenschaftsangeboten in der Stadt sehr niedrigschwellig möglich. Für eine SEO-Seite sind diese Angaben besonders wichtig, weil Begriffe wie Öffnungszeiten Global Heritage Lab, Eintritt Global Heritage Lab oder Besuch Bonn eine direkte Antwort erhalten. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/information-for-visitors/?utm_source=openai))

Auch Führungen sind vorgesehen. Auf der Besucherinfo wird eine eigene E-Mail-Adresse genannt, über die geführte Rundgänge angefragt werden können: ghlguide@uni-bonn.de. Das ist für Gruppen, Lehrveranstaltungen oder interessierte Besucher*innen hilfreich, die das Lab in einem kuratierten Rahmen erleben möchten. Zusätzlich weist die Besucherinfo darauf hin, dass sich Öffnungszeiten oder Schließtage bei Sonderprogrammen ändern können. Deshalb lohnt es sich vor einem Besuch immer, die aktuelle Besucherinformation und die Eventseite zu prüfen. Gerade bei einem Ort, der stark mit wechselnden Ausstellungen arbeitet, ist diese Flexibilität wichtig. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/information-for-visitors/?utm_source=openai))

Die offiziellen Seiten zeigen außerdem, dass der Besuch von einem klaren Vermittlungsanspruch begleitet wird. Das Lab will nicht nur ausstellen, sondern Begegnung ermöglichen. Die wechselnden Programme, die Führungsoptionen und die verständlichen Öffnungszeiten unterstützen genau das. Für Menschen, die Bonn besuchen und nach Kultur, Wissenschaft und Gegenwartsfragen suchen, ist das ein starkes Argument. Das Global Heritage Lab ist damit nicht nur ein Forschungsstandort, sondern auch ein konkreter Ort, den man planen, ansteuern und in den eigenen Stadtbesuch integrieren kann. ([uni-bonn.de](https://www.uni-bonn.de/de/universitaet/unileben/p26))

Adresse, P26 und zentrale Lage in Bonn

Die Adresse ist eindeutig: Poststraße 26, 53111 Bonn. Das Global Heritage Lab befindet sich im Gebäude P26 der Universität Bonn, das in zentraler Innenstadtlage liegt. Die Universitätsseite beschreibt das ehemalige Kaufhaus als Ort, an dem Forschung, Lehre und Öffentlichkeit zusammenkommen. Im selben Haus befinden sich zwei Museen, das Global Heritage Lab, der Infopunkt der Universität, das Knowledge Lab Uni Bonn und das Café Luise. Für Suchanfragen wie P26 Bonn oder Poststraße 26 Bonn ist diese Mehrfachnutzung besonders relevant, weil der Ort nicht nur ein einzelnes Labor, sondern ein ganzes Wissens- und Kulturhaus ist. ([uni-bonn.de](https://www.uni-bonn.de/de/universitaet/unileben/p26))

Die Struktur des Gebäudes ist ebenfalls bemerkenswert. Laut P26-Seite beleuchtet jede Etage eine andere Epoche und setzt unterschiedliche Schwerpunkte. Besucher*innen können das Ägyptische Museum, das Paul-Clemen-Museum, das Global Heritage Lab und wechselnde Ausstellungen im KLUB erkunden. Dazu kommt das Café Luise als gastronomische Ergänzung. Das macht den Besuch sehr vielseitig: Man kann Forschung und Ausstellung mit einem Museumsrundgang, einem Kaffee oder einem Informationsbesuch an der Uni kombinieren. Für die interne Suchmaschinenlogik ist das ein klarer Pluspunkt, weil Standort, Museum, Ausstellung und Café in einem einzigen Objekt zusammengeführt werden. ([uni-bonn.de](https://www.uni-bonn.de/de/universitaet/unileben/p26))

Auch für Veranstaltungsanfragen ist das P26 offen. Die Universität Bonn weist darauf hin, dass das Gebäude für Abendempfänge, Tagungen, Konferenzen und Workshops in mehreren Seminarräumen zur Verfügung steht. Anfragen sollen über ein Formular an gf-p26@uni-bonn.de gesendet werden. Das zeigt, dass das Gebäude nicht nur öffentlich besuchbar, sondern auch infrastrukturell für Kooperationen ausgelegt ist. Gerade bei einem Forschungslabor mit internationalem Anspruch ist das ein wichtiger praktischer Aspekt, weil daraus wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen entstehen können, die weit über den Campus hinausstrahlen. ([uni-bonn.de](https://www.uni-bonn.de/de/universitaet/unileben/p26))

Team, Forschung und die Themen dekoloniale Heritage Studies, Museen und Restitution

Ein starkes Merkmal des Global Heritage Lab ist sein Teamprofil. Auf der People-Seite erscheinen neben Jun.-Prof. Dr. Julia Binter als Argelander Professor for Critical Museum and Heritage Studies unter anderem Emilia Fernengel, Aline R. Barbosa Pereira, ein Visual Anthropology Researcher, Doktorand*innen, Office Management sowie Mitarbeitende für den Ausstellungsraum und das Outreach-Programm. Diese Mischung zeigt, dass das Lab nicht nur akademisch, sondern auch organisatorisch und vermittelnd breit aufgestellt ist. Für Besucher*innen bedeutet das eine Umgebung, in der Forschung nicht im Elfenbeinturm bleibt, sondern aktiv vorbereitet, begleitet und kommuniziert wird. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/people/))

Die inhaltlichen Schwerpunkte des Labs sind klar in Richtung kritischer, dekolonialer und globaler Heritage-Debatten ausgerichtet. Auf den offiziellen Seiten finden sich Themen wie Kolonialität, Restitution, Provenienzforschung, museale Verantwortung, indigene Wissenssysteme, materielle Kultur, Umweltfragen und kollaborative Forschung. Mehrere Personenprofile verweisen auf Westafrika, Afrika und Südasien, auf Textilien und Mission, auf Umwelt- und Entwicklungsfragen oder auf ökologische und solidarische Ökonomie. Damit wird deutlich: Das Global Heritage Lab arbeitet nicht nur über Objekte, sondern über Beziehungen, Machtverhältnisse und Zukunftsentwürfe. ([globalheritagelab.org](https://globalheritagelab.org/people/))

Auch der öffentliche Diskurs ist eng mit dem Lab verbunden. Die Universität Bonn schrieb bereits 2022, dass Paul Basu mit dem Global Heritage Lab einen experimentellen Raum für innovative Forschung und Lehre an der Schnittstelle zwischen Anthropologie, Museum Studies und Design aufbauen werde. Die aktuelle Website zeigt, dass diese Vision heute in Form von Seminaren, Ausstellungen, Workshops und Kooperationen gelebt wird. Wer also nach Bonn, Uni Bonn, Museum Studies, Heritage Studies oder dekolonialen Museen sucht, findet im Global Heritage Lab einen realen Ort mit internationalem Profil, klarer Besucherorientierung und einem stark transdisziplinären Ansatz. ([uni-bonn.de](https://www.uni-bonn.de/en/news/146-2022?set_language=en))

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