
Bonn
Brunnenallee 33, 53173 Bonn, Deutschland
Draitschbrunnen | Öffnungszeiten & Parken
Der Draitschbrunnen ist eine der markantesten historischen Heilwasser-Adressen in Bonn-Bad Godesberg. An der Brunnenallee 33 trifft kurörtliche Geschichte auf einen bis heute aktiven Trinkpavillon, in dem die Draitschquelle und die Kurfürstenquelle ausgeschenkt werden. Die offizielle Seite beschreibt den Ort als von Helmut Fiehl und seinem Team betrieben; das macht ihn zu einem lebendigen Stück Bad Godesberger Alltagskultur und nicht nur zu einer Denkmaladresse. Für Besucher ist die Lage besonders reizvoll, weil sich der Brunnen in die Achse von Redoute, Kurviertel und Innenstadt einfügt und damit auf engem Raum viel Bonn-Geschichte bündelt. Wer nach Öffnungszeiten, Parken, Heilwasser oder Fotos sucht, landet hier also nicht bei einer klassischen Event-Location, sondern bei einem traditionsreichen Gesundheits- und Ausflugsziel mit klarem Ortsbezug und echtem Wiedererkennungswert. ([draitschbrunnen.de](https://www.draitschbrunnen.de/))
Öffnungszeiten, Preise und was Besucher vor Ort erwartet
Wer den Draitschbrunnen besuchen möchte, braucht vor allem eines: ein wenig Planung, aber keine komplizierte Vorbereitung. Die aktuellen Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 13:30 bis 18:00 Uhr sowie samstags von 09:00 bis 14:00 Uhr. Sonntag und weitere Zeiten werden auf der offiziellen Seite nicht ausgewiesen, deshalb ist es sinnvoll, die Anreise auf diese festen Zeitfenster abzustimmen. Vor Ort ist der Besuch unkompliziert: Sie können die Heilwässer probieren, saubere Gefäße zum Abfüllen mitbringen und bei Bedarf Glasflaschen direkt am Draitschbrunnen kaufen. Der aktuelle Preis je angefangenem Liter Heilwasser beträgt 50 Cent. Das ist für viele Gäste ein wichtiger Punkt, weil der Ort damit nicht nur als historischer Anlaufpunkt, sondern auch als sehr praktischer Trinkwasser- und Mitnahme-Ort funktioniert. Telefonisch ist der Draitschbrunnen unter (0228) 363617 erreichbar, falls Sie Fragen zu Zeiten oder zum Ablauf haben möchten. Der Besuch wirkt gerade deshalb so angenehm, weil er alltagstauglich bleibt: kein Museumsticket, kein großes Kassenprozedere, sondern ein kleiner, funktionierender Ort mit regionaler Tradition. Wer die Atmosphäre erleben will, sollte sich einige Minuten Zeit nehmen, um nicht nur das Wasser zu probieren, sondern auch den Pavillon, die Beschilderung und das Umfeld in Ruhe wahrzunehmen. So wird aus einem kurzen Stopp schnell ein kleiner Einblick in die Bad Godesberger Kurgeschichte. ([draitschbrunnen.de](https://www.draitschbrunnen.de/))
Parken und Anfahrt zum Draitschbrunnen in Bonn-Bad Godesberg
Die Anfahrt zum Draitschbrunnen ist für Besucher angenehm, weil sich der Ort gut in das gewachsene Bad Godesberger Stadtbild einfügt. Auf der Anlage am Draitschbrunnen sind Parkplätze vorhanden, was den Besuch für Autofahrer deutlich erleichtert. Wer zu Fuß unterwegs ist, folgt laut Stadtmarketing zunächst dem Redoutenweg bis zur Elisabethstraße, geht an einer Treppe hinauf zum Redoutenpark und läuft dann noch rund 250 Meter entlang der Brunnenallee bis zum Draitschbrunnen. Schon diese kurze Wegbeschreibung zeigt, dass der Ort sehr eng mit dem historischen Kurviertel verbunden ist. Auch der touristische Stadtplan der Bundesstadt Bonn führt den Draitschbrunnen als Punkt 5 in der Bad Godesberger Übersicht neben Stadthalle, Rathaus, Stadtpark, La Redoute und Theaterplatz. Das ist wichtig, weil der Brunnen dadurch nicht als isolierter Einzelpunkt erscheint, sondern als Teil einer kompakten Route durch ein historisch geprägtes Viertel. Eine weitere Bonner Tour beschreibt, dass Besucher im Rahmen einer Führung zunächst den Kurpark mit den früheren kurfürstlichen Gebäuden erleben und anschließend zur Draitschquelle weitergehen, bevor es hinauf zur Godesburg geht. Dadurch wird deutlich, dass der Draitschbrunnen auch für Spaziergänge und Stadtrundgänge sehr gut eingebettet ist. Wer also mit Bahn, Auto oder zu Fuß anreist, findet hier keinen abgelegenen Sonderort, sondern eine gut erreichbare Station im Bad Godesberger Zentrum, die sich ohne großen Aufwand in einen Tagesausflug integrieren lässt. ([bad-godesberg.info](https://bad-godesberg.info/seheswuerigkeiten/draitschbrunnen))
Die Geschichte des Draitschbrunnens seit Kurfürst Max Franz
Die Geschichte des Draitschbrunnens ist eng mit der Entwicklung Bad Godesbergs vom kurfürstlichen Badeort verbunden. Laut offizieller Historie reicht die Wertschätzung der Quelle möglicherweise bis in römische Zeit zurück, doch überregionale Bedeutung erhielt der Ort vor allem unter Kurfürst Max Franz von Habsburg-Lothringen. Er ließ sich durch die wissenschaftliche Beurteilung des Mineralwassers von Prof. Dr. Ferdinand Wurzer anregen, die Quelle neu zu fassen und eine Kuranlage zu errichten. 1790 etablierte Max Franz in Godesberg den Badebetrieb; zugleich entstanden Kuranlagen wie die Redoute, Spazierwege und ein Hoftheater. Das zeigt, dass der Draitschbrunnen nie nur eine einfache Quelle war, sondern von Anfang an Teil eines größeren kurörtlichen Konzepts. Vor dem Ersten Weltkrieg wurde das Wasser exportiert, auf mehreren Weltausstellungen prämiert und sogar als Tafelgetränk des englischen Hofes geschätzt. 1864 kaufte die Gemeinde Godesberg die Quelle vom Staat und ließ ein Treppenhaus zum Quellort errichten. 1871 erwarb die Stahlbrunnen-AG, ein Konsortium Godesberger Bürger, den Brunnen, erweiterte die Anlage und errichtete an der Brunnenallee ein Mineralbad mit Kurhaus. 1926 wurde die Godesberger Mineralquelle als gemeinnützig anerkannt; zugleich wurde aus Godesberg das Bad-Godesberg, was die kurörtliche Identität offiziell stärkte. 1939 verkaufte die Stadt Bad-Godesberg die Betriebseinrichtungen für den Wasserhandel, während Mitbenutzung der Mineralquelle und Wasserhandel verpachtet blieben. Die hölzerne Brunnenhalle von 1902 bis 1904 wurde 1950 abgerissen und durch einen gläsernen Trinkpavillon mit Wandelhalle ersetzt; dessen Einweihung 1952 markierte den Beginn des Kurbetriebs in neuer Form. 1972 wurde das Kurhaus an der Brunnenallee abgerissen, um eine neue Fabrikationsstätte zu schaffen, die im Juni 1990 wieder schließen musste. Seit Mai 1974 sind Helmut und Eveline Fiehl Pächter des Draitschbrunnens; nachdem der damalige Trinkpavillon 1977 wegen der Erweiterung der benachbarten Fabrikationsstätte weichen musste, errichtete das Ehepaar auf eigenem Kosten das heutige Gelände mit dem Draitschbrunnenpavillon. Diese Abfolge macht deutlich, wie widerstandsfähig und wandlungsfähig der Ort über mehr als zwei Jahrhunderte geblieben ist. ([draitschbrunnen.de](https://www.draitschbrunnen.de/historie/))
Draitschquelle und Kurfürstenquelle: Heilwasser mit Tradition
Der Draitschbrunnen ist heute nicht nur wegen seines Namens interessant, sondern vor allem wegen der beiden Heilwässer, die dort ausgeschenkt werden. Die offizielle Seite betont, dass Besucher die Draitschquelle und die Kurfürstenquelle probieren können und saubere Gefäße zum Abfüllen mitbringen sollen. Dazu kommt die Möglichkeit, Glasflaschen direkt vor Ort zu kaufen. Das Wasser ist also nicht nur ein historisches Symbol, sondern ein Produkt, das im Alltag tatsächlich genutzt wird. Besonders spannend ist die Verbindung der beiden Quellen: Die Kurfürstenquelle wurde 1962 im Stadtpark erbohrt, und ihr Wasser wird über eine Leitung direkt vom Kurpark zum Pavillon gepumpt. Damit ist der Draitschbrunnen bis heute ein Knotenpunkt zwischen verschiedenen Teilen des Bad Godesberger Kurviertels. Die historische Bedeutung des Wassers wird auch durch den Hinweis auf die wissenschaftliche Betrachtung durch Ferdinand Wurzer sichtbar, der dem Wasser eine besondere, stark mineralische und spritzige Qualität zuschrieb. In der lokalen Darstellung spielt zudem die gesundheitliche Perspektive eine Rolle: Das Wasser soll sich günstig auf Beschwerden von Magen, Galle und Leber auswirken und bei stressbedingten Beschwerden helfen. Für die inhaltliche Einordnung ist wichtig, solche Aussagen als Teil der regionalen Heilwassertradition zu verstehen. Genau darin liegt der Charakter des Draitschbrunnens: Er verbindet historische Kurkultur, einen funktionierenden Trinkpavillon und die Idee, Wasser nicht nur als Durstlöscher, sondern auch als Kulturgut wahrzunehmen. Wer den Ort besucht, erlebt deshalb keine abstrakte Brunnenanlage, sondern eine lebendige Fortsetzung eines alten Badetraditionsstrangs, der im heutigen Bonn noch unmittelbar sichtbar ist. ([draitschbrunnen.de](https://www.draitschbrunnen.de/))
Das Bad Godesberger Kurviertel rund um Redoute, Stadthalle und Stadtpark
Der Draitschbrunnen entfaltet seine Wirkung besonders stark im Zusammenspiel mit seiner Umgebung. Im Bad Godesberger Kurviertel treffen mehrere historische und kulturelle Orte auf engem Raum zusammen: die Redoute, die Stadthalle, der Stadtpark, das Rathaus, der Theaterplatz und die Godesburg liegen so nah beieinander, dass sich fast automatisch ein Rundgang ergibt. Die Redoute wurde um 1790 errichtet, war zunächst Ort für Bälle und Konzerte, später auch Spielcasino, danach Kurhaus und schließlich Veranstaltungsort für Konzerte, Hochzeiten und andere Anlässe. Der Stadtpark wiederum wurde als englischer Landschaftsgarten angelegt, mit wertvollen und teilweise exotischen Bäumen bepflanzt und über Jahrzehnte erweitert. Dort wurde 1962 auch die Kurfürstenquelle erbohrt, deren Wasser aus 200 Metern Tiefe stammt und heute noch gelegentlich im Kurparkpavillon ausgeschenkt wird. Das bedeutet: Der Draitschbrunnen steht nicht allein, sondern gehört zu einem ganzen Netzwerk kurgeschichtlicher Orte, die sich gegenseitig ergänzen. Die Bonner Stadttour B4 führt Besucher vom Kurpark mit den früheren kurfürstlichen Gebäuden weiter zur Draitschquelle und dann hinauf zur historischen Godesburg, der nördlichsten Höhenburg am Tor zum Romantischen Rhein. Auch das Stadtmarketing betont, dass der Weg vom Redoutenpark entlang der Brunnenallee zu den Quellen nur ein kurzer Spaziergang ist. Für Besucher entsteht dadurch eine sehr angenehme Mischung aus Geschichte, Grünraum, Architektur und Bewegung. Genau diese Kombination macht den Reiz des Draitschbrunnens aus: Er ist kein isolierter Punkt auf der Karte, sondern ein Schlüsselort im gesamten Bad Godesberger Kurviertel. Wer hier unterwegs ist, versteht schneller, warum Bad Godesberg lange als Kur- und später als Diplomatenstadt wahrgenommen wurde und warum der Stadtteil bis heute einen eigenen Charakter bewahrt hat. ([bad-godesberg.info](https://bad-godesberg.info/seheswuerigkeiten/draitschbrunnen))
Fotos und Atmosphäre: Warum der Draitschbrunnen so besonders wirkt
Das Keyword Fotos passt beim Draitschbrunnen sehr gut, weil der Ort auf den ersten Blick klein wirkt, auf den zweiten Blick aber viele historische Schichten sichtbar macht. Die offizielle Website bietet eine Bildergalerie, und genau das ist sinnvoll: Der Pavillon an der Brunnenallee, die historische Einbettung in das Kurviertel und die Nähe zu Redoute, Stadtpark und weiteren Sehenswürdigkeiten ergeben ein Ensemble, das sich visuell gut erzählen lässt. Anders als bei einer großen Eventhalle geht es hier nicht um Saalgröße oder Bühnenprogramm, sondern um Atmosphäre, Authentizität und eine klar ablesbare Ortsgeschichte. Für Fotos ist der Draitschbrunnen deshalb vor allem deshalb interessant, weil er gleichzeitig alltäglich und bedeutend wirkt: Menschen kommen her, um Wasser abzufüllen oder zu probieren, und stehen dabei an einem Ort, dessen Geschichte bis in das späte 18. Jahrhundert zurückreicht. Diese Kombination aus Nutzwert und Tradition macht den Reiz aus. Wer sich vorab Bilder anschaut, versteht besser, wie kompakt das Gelände ist und wie eng der Brunnen mit der Brunnenallee verbunden bleibt. In der Praxis bedeutet das: Der Draitschbrunnen eignet sich weniger als Kulisse für große Inszenierungen, sondern eher als authentischer Zwischenstopp auf einer historischen Route durch Bad Godesberg. Genau deshalb suchen viele Besucher nach Fotos, Öffnungszeiten und Lageinformationen zugleich. Sie wollen wissen, wie der Ort aussieht, wann er zugänglich ist und wie er in die Umgebung eingebettet ist. Der Draitschbrunnen erfüllt all diese Erwartungen, weil er kein künstlich geschaffener Schauplatz ist, sondern ein über Generationen gewachsenes Stück Bad Godesberg, das seine Geschichte sichtbar und nutzbar hält. ([draitschbrunnen.de](https://www.draitschbrunnen.de/draitsch-und-kurf%C3%BCrstenquelle/))
Quellen:
Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Draitschbrunnen | Öffnungszeiten & Parken
Der Draitschbrunnen ist eine der markantesten historischen Heilwasser-Adressen in Bonn-Bad Godesberg. An der Brunnenallee 33 trifft kurörtliche Geschichte auf einen bis heute aktiven Trinkpavillon, in dem die Draitschquelle und die Kurfürstenquelle ausgeschenkt werden. Die offizielle Seite beschreibt den Ort als von Helmut Fiehl und seinem Team betrieben; das macht ihn zu einem lebendigen Stück Bad Godesberger Alltagskultur und nicht nur zu einer Denkmaladresse. Für Besucher ist die Lage besonders reizvoll, weil sich der Brunnen in die Achse von Redoute, Kurviertel und Innenstadt einfügt und damit auf engem Raum viel Bonn-Geschichte bündelt. Wer nach Öffnungszeiten, Parken, Heilwasser oder Fotos sucht, landet hier also nicht bei einer klassischen Event-Location, sondern bei einem traditionsreichen Gesundheits- und Ausflugsziel mit klarem Ortsbezug und echtem Wiedererkennungswert. ([draitschbrunnen.de](https://www.draitschbrunnen.de/))
Öffnungszeiten, Preise und was Besucher vor Ort erwartet
Wer den Draitschbrunnen besuchen möchte, braucht vor allem eines: ein wenig Planung, aber keine komplizierte Vorbereitung. Die aktuellen Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 13:30 bis 18:00 Uhr sowie samstags von 09:00 bis 14:00 Uhr. Sonntag und weitere Zeiten werden auf der offiziellen Seite nicht ausgewiesen, deshalb ist es sinnvoll, die Anreise auf diese festen Zeitfenster abzustimmen. Vor Ort ist der Besuch unkompliziert: Sie können die Heilwässer probieren, saubere Gefäße zum Abfüllen mitbringen und bei Bedarf Glasflaschen direkt am Draitschbrunnen kaufen. Der aktuelle Preis je angefangenem Liter Heilwasser beträgt 50 Cent. Das ist für viele Gäste ein wichtiger Punkt, weil der Ort damit nicht nur als historischer Anlaufpunkt, sondern auch als sehr praktischer Trinkwasser- und Mitnahme-Ort funktioniert. Telefonisch ist der Draitschbrunnen unter (0228) 363617 erreichbar, falls Sie Fragen zu Zeiten oder zum Ablauf haben möchten. Der Besuch wirkt gerade deshalb so angenehm, weil er alltagstauglich bleibt: kein Museumsticket, kein großes Kassenprozedere, sondern ein kleiner, funktionierender Ort mit regionaler Tradition. Wer die Atmosphäre erleben will, sollte sich einige Minuten Zeit nehmen, um nicht nur das Wasser zu probieren, sondern auch den Pavillon, die Beschilderung und das Umfeld in Ruhe wahrzunehmen. So wird aus einem kurzen Stopp schnell ein kleiner Einblick in die Bad Godesberger Kurgeschichte. ([draitschbrunnen.de](https://www.draitschbrunnen.de/))
Parken und Anfahrt zum Draitschbrunnen in Bonn-Bad Godesberg
Die Anfahrt zum Draitschbrunnen ist für Besucher angenehm, weil sich der Ort gut in das gewachsene Bad Godesberger Stadtbild einfügt. Auf der Anlage am Draitschbrunnen sind Parkplätze vorhanden, was den Besuch für Autofahrer deutlich erleichtert. Wer zu Fuß unterwegs ist, folgt laut Stadtmarketing zunächst dem Redoutenweg bis zur Elisabethstraße, geht an einer Treppe hinauf zum Redoutenpark und läuft dann noch rund 250 Meter entlang der Brunnenallee bis zum Draitschbrunnen. Schon diese kurze Wegbeschreibung zeigt, dass der Ort sehr eng mit dem historischen Kurviertel verbunden ist. Auch der touristische Stadtplan der Bundesstadt Bonn führt den Draitschbrunnen als Punkt 5 in der Bad Godesberger Übersicht neben Stadthalle, Rathaus, Stadtpark, La Redoute und Theaterplatz. Das ist wichtig, weil der Brunnen dadurch nicht als isolierter Einzelpunkt erscheint, sondern als Teil einer kompakten Route durch ein historisch geprägtes Viertel. Eine weitere Bonner Tour beschreibt, dass Besucher im Rahmen einer Führung zunächst den Kurpark mit den früheren kurfürstlichen Gebäuden erleben und anschließend zur Draitschquelle weitergehen, bevor es hinauf zur Godesburg geht. Dadurch wird deutlich, dass der Draitschbrunnen auch für Spaziergänge und Stadtrundgänge sehr gut eingebettet ist. Wer also mit Bahn, Auto oder zu Fuß anreist, findet hier keinen abgelegenen Sonderort, sondern eine gut erreichbare Station im Bad Godesberger Zentrum, die sich ohne großen Aufwand in einen Tagesausflug integrieren lässt. ([bad-godesberg.info](https://bad-godesberg.info/seheswuerigkeiten/draitschbrunnen))
Die Geschichte des Draitschbrunnens seit Kurfürst Max Franz
Die Geschichte des Draitschbrunnens ist eng mit der Entwicklung Bad Godesbergs vom kurfürstlichen Badeort verbunden. Laut offizieller Historie reicht die Wertschätzung der Quelle möglicherweise bis in römische Zeit zurück, doch überregionale Bedeutung erhielt der Ort vor allem unter Kurfürst Max Franz von Habsburg-Lothringen. Er ließ sich durch die wissenschaftliche Beurteilung des Mineralwassers von Prof. Dr. Ferdinand Wurzer anregen, die Quelle neu zu fassen und eine Kuranlage zu errichten. 1790 etablierte Max Franz in Godesberg den Badebetrieb; zugleich entstanden Kuranlagen wie die Redoute, Spazierwege und ein Hoftheater. Das zeigt, dass der Draitschbrunnen nie nur eine einfache Quelle war, sondern von Anfang an Teil eines größeren kurörtlichen Konzepts. Vor dem Ersten Weltkrieg wurde das Wasser exportiert, auf mehreren Weltausstellungen prämiert und sogar als Tafelgetränk des englischen Hofes geschätzt. 1864 kaufte die Gemeinde Godesberg die Quelle vom Staat und ließ ein Treppenhaus zum Quellort errichten. 1871 erwarb die Stahlbrunnen-AG, ein Konsortium Godesberger Bürger, den Brunnen, erweiterte die Anlage und errichtete an der Brunnenallee ein Mineralbad mit Kurhaus. 1926 wurde die Godesberger Mineralquelle als gemeinnützig anerkannt; zugleich wurde aus Godesberg das Bad-Godesberg, was die kurörtliche Identität offiziell stärkte. 1939 verkaufte die Stadt Bad-Godesberg die Betriebseinrichtungen für den Wasserhandel, während Mitbenutzung der Mineralquelle und Wasserhandel verpachtet blieben. Die hölzerne Brunnenhalle von 1902 bis 1904 wurde 1950 abgerissen und durch einen gläsernen Trinkpavillon mit Wandelhalle ersetzt; dessen Einweihung 1952 markierte den Beginn des Kurbetriebs in neuer Form. 1972 wurde das Kurhaus an der Brunnenallee abgerissen, um eine neue Fabrikationsstätte zu schaffen, die im Juni 1990 wieder schließen musste. Seit Mai 1974 sind Helmut und Eveline Fiehl Pächter des Draitschbrunnens; nachdem der damalige Trinkpavillon 1977 wegen der Erweiterung der benachbarten Fabrikationsstätte weichen musste, errichtete das Ehepaar auf eigenem Kosten das heutige Gelände mit dem Draitschbrunnenpavillon. Diese Abfolge macht deutlich, wie widerstandsfähig und wandlungsfähig der Ort über mehr als zwei Jahrhunderte geblieben ist. ([draitschbrunnen.de](https://www.draitschbrunnen.de/historie/))
Draitschquelle und Kurfürstenquelle: Heilwasser mit Tradition
Der Draitschbrunnen ist heute nicht nur wegen seines Namens interessant, sondern vor allem wegen der beiden Heilwässer, die dort ausgeschenkt werden. Die offizielle Seite betont, dass Besucher die Draitschquelle und die Kurfürstenquelle probieren können und saubere Gefäße zum Abfüllen mitbringen sollen. Dazu kommt die Möglichkeit, Glasflaschen direkt vor Ort zu kaufen. Das Wasser ist also nicht nur ein historisches Symbol, sondern ein Produkt, das im Alltag tatsächlich genutzt wird. Besonders spannend ist die Verbindung der beiden Quellen: Die Kurfürstenquelle wurde 1962 im Stadtpark erbohrt, und ihr Wasser wird über eine Leitung direkt vom Kurpark zum Pavillon gepumpt. Damit ist der Draitschbrunnen bis heute ein Knotenpunkt zwischen verschiedenen Teilen des Bad Godesberger Kurviertels. Die historische Bedeutung des Wassers wird auch durch den Hinweis auf die wissenschaftliche Betrachtung durch Ferdinand Wurzer sichtbar, der dem Wasser eine besondere, stark mineralische und spritzige Qualität zuschrieb. In der lokalen Darstellung spielt zudem die gesundheitliche Perspektive eine Rolle: Das Wasser soll sich günstig auf Beschwerden von Magen, Galle und Leber auswirken und bei stressbedingten Beschwerden helfen. Für die inhaltliche Einordnung ist wichtig, solche Aussagen als Teil der regionalen Heilwassertradition zu verstehen. Genau darin liegt der Charakter des Draitschbrunnens: Er verbindet historische Kurkultur, einen funktionierenden Trinkpavillon und die Idee, Wasser nicht nur als Durstlöscher, sondern auch als Kulturgut wahrzunehmen. Wer den Ort besucht, erlebt deshalb keine abstrakte Brunnenanlage, sondern eine lebendige Fortsetzung eines alten Badetraditionsstrangs, der im heutigen Bonn noch unmittelbar sichtbar ist. ([draitschbrunnen.de](https://www.draitschbrunnen.de/))
Das Bad Godesberger Kurviertel rund um Redoute, Stadthalle und Stadtpark
Der Draitschbrunnen entfaltet seine Wirkung besonders stark im Zusammenspiel mit seiner Umgebung. Im Bad Godesberger Kurviertel treffen mehrere historische und kulturelle Orte auf engem Raum zusammen: die Redoute, die Stadthalle, der Stadtpark, das Rathaus, der Theaterplatz und die Godesburg liegen so nah beieinander, dass sich fast automatisch ein Rundgang ergibt. Die Redoute wurde um 1790 errichtet, war zunächst Ort für Bälle und Konzerte, später auch Spielcasino, danach Kurhaus und schließlich Veranstaltungsort für Konzerte, Hochzeiten und andere Anlässe. Der Stadtpark wiederum wurde als englischer Landschaftsgarten angelegt, mit wertvollen und teilweise exotischen Bäumen bepflanzt und über Jahrzehnte erweitert. Dort wurde 1962 auch die Kurfürstenquelle erbohrt, deren Wasser aus 200 Metern Tiefe stammt und heute noch gelegentlich im Kurparkpavillon ausgeschenkt wird. Das bedeutet: Der Draitschbrunnen steht nicht allein, sondern gehört zu einem ganzen Netzwerk kurgeschichtlicher Orte, die sich gegenseitig ergänzen. Die Bonner Stadttour B4 führt Besucher vom Kurpark mit den früheren kurfürstlichen Gebäuden weiter zur Draitschquelle und dann hinauf zur historischen Godesburg, der nördlichsten Höhenburg am Tor zum Romantischen Rhein. Auch das Stadtmarketing betont, dass der Weg vom Redoutenpark entlang der Brunnenallee zu den Quellen nur ein kurzer Spaziergang ist. Für Besucher entsteht dadurch eine sehr angenehme Mischung aus Geschichte, Grünraum, Architektur und Bewegung. Genau diese Kombination macht den Reiz des Draitschbrunnens aus: Er ist kein isolierter Punkt auf der Karte, sondern ein Schlüsselort im gesamten Bad Godesberger Kurviertel. Wer hier unterwegs ist, versteht schneller, warum Bad Godesberg lange als Kur- und später als Diplomatenstadt wahrgenommen wurde und warum der Stadtteil bis heute einen eigenen Charakter bewahrt hat. ([bad-godesberg.info](https://bad-godesberg.info/seheswuerigkeiten/draitschbrunnen))
Fotos und Atmosphäre: Warum der Draitschbrunnen so besonders wirkt
Das Keyword Fotos passt beim Draitschbrunnen sehr gut, weil der Ort auf den ersten Blick klein wirkt, auf den zweiten Blick aber viele historische Schichten sichtbar macht. Die offizielle Website bietet eine Bildergalerie, und genau das ist sinnvoll: Der Pavillon an der Brunnenallee, die historische Einbettung in das Kurviertel und die Nähe zu Redoute, Stadtpark und weiteren Sehenswürdigkeiten ergeben ein Ensemble, das sich visuell gut erzählen lässt. Anders als bei einer großen Eventhalle geht es hier nicht um Saalgröße oder Bühnenprogramm, sondern um Atmosphäre, Authentizität und eine klar ablesbare Ortsgeschichte. Für Fotos ist der Draitschbrunnen deshalb vor allem deshalb interessant, weil er gleichzeitig alltäglich und bedeutend wirkt: Menschen kommen her, um Wasser abzufüllen oder zu probieren, und stehen dabei an einem Ort, dessen Geschichte bis in das späte 18. Jahrhundert zurückreicht. Diese Kombination aus Nutzwert und Tradition macht den Reiz aus. Wer sich vorab Bilder anschaut, versteht besser, wie kompakt das Gelände ist und wie eng der Brunnen mit der Brunnenallee verbunden bleibt. In der Praxis bedeutet das: Der Draitschbrunnen eignet sich weniger als Kulisse für große Inszenierungen, sondern eher als authentischer Zwischenstopp auf einer historischen Route durch Bad Godesberg. Genau deshalb suchen viele Besucher nach Fotos, Öffnungszeiten und Lageinformationen zugleich. Sie wollen wissen, wie der Ort aussieht, wann er zugänglich ist und wie er in die Umgebung eingebettet ist. Der Draitschbrunnen erfüllt all diese Erwartungen, weil er kein künstlich geschaffener Schauplatz ist, sondern ein über Generationen gewachsenes Stück Bad Godesberg, das seine Geschichte sichtbar und nutzbar hält. ([draitschbrunnen.de](https://www.draitschbrunnen.de/draitsch-und-kurf%C3%BCrstenquelle/))
Quellen:
Draitschbrunnen | Öffnungszeiten & Parken
Der Draitschbrunnen ist eine der markantesten historischen Heilwasser-Adressen in Bonn-Bad Godesberg. An der Brunnenallee 33 trifft kurörtliche Geschichte auf einen bis heute aktiven Trinkpavillon, in dem die Draitschquelle und die Kurfürstenquelle ausgeschenkt werden. Die offizielle Seite beschreibt den Ort als von Helmut Fiehl und seinem Team betrieben; das macht ihn zu einem lebendigen Stück Bad Godesberger Alltagskultur und nicht nur zu einer Denkmaladresse. Für Besucher ist die Lage besonders reizvoll, weil sich der Brunnen in die Achse von Redoute, Kurviertel und Innenstadt einfügt und damit auf engem Raum viel Bonn-Geschichte bündelt. Wer nach Öffnungszeiten, Parken, Heilwasser oder Fotos sucht, landet hier also nicht bei einer klassischen Event-Location, sondern bei einem traditionsreichen Gesundheits- und Ausflugsziel mit klarem Ortsbezug und echtem Wiedererkennungswert. ([draitschbrunnen.de](https://www.draitschbrunnen.de/))
Öffnungszeiten, Preise und was Besucher vor Ort erwartet
Wer den Draitschbrunnen besuchen möchte, braucht vor allem eines: ein wenig Planung, aber keine komplizierte Vorbereitung. Die aktuellen Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 13:30 bis 18:00 Uhr sowie samstags von 09:00 bis 14:00 Uhr. Sonntag und weitere Zeiten werden auf der offiziellen Seite nicht ausgewiesen, deshalb ist es sinnvoll, die Anreise auf diese festen Zeitfenster abzustimmen. Vor Ort ist der Besuch unkompliziert: Sie können die Heilwässer probieren, saubere Gefäße zum Abfüllen mitbringen und bei Bedarf Glasflaschen direkt am Draitschbrunnen kaufen. Der aktuelle Preis je angefangenem Liter Heilwasser beträgt 50 Cent. Das ist für viele Gäste ein wichtiger Punkt, weil der Ort damit nicht nur als historischer Anlaufpunkt, sondern auch als sehr praktischer Trinkwasser- und Mitnahme-Ort funktioniert. Telefonisch ist der Draitschbrunnen unter (0228) 363617 erreichbar, falls Sie Fragen zu Zeiten oder zum Ablauf haben möchten. Der Besuch wirkt gerade deshalb so angenehm, weil er alltagstauglich bleibt: kein Museumsticket, kein großes Kassenprozedere, sondern ein kleiner, funktionierender Ort mit regionaler Tradition. Wer die Atmosphäre erleben will, sollte sich einige Minuten Zeit nehmen, um nicht nur das Wasser zu probieren, sondern auch den Pavillon, die Beschilderung und das Umfeld in Ruhe wahrzunehmen. So wird aus einem kurzen Stopp schnell ein kleiner Einblick in die Bad Godesberger Kurgeschichte. ([draitschbrunnen.de](https://www.draitschbrunnen.de/))
Parken und Anfahrt zum Draitschbrunnen in Bonn-Bad Godesberg
Die Anfahrt zum Draitschbrunnen ist für Besucher angenehm, weil sich der Ort gut in das gewachsene Bad Godesberger Stadtbild einfügt. Auf der Anlage am Draitschbrunnen sind Parkplätze vorhanden, was den Besuch für Autofahrer deutlich erleichtert. Wer zu Fuß unterwegs ist, folgt laut Stadtmarketing zunächst dem Redoutenweg bis zur Elisabethstraße, geht an einer Treppe hinauf zum Redoutenpark und läuft dann noch rund 250 Meter entlang der Brunnenallee bis zum Draitschbrunnen. Schon diese kurze Wegbeschreibung zeigt, dass der Ort sehr eng mit dem historischen Kurviertel verbunden ist. Auch der touristische Stadtplan der Bundesstadt Bonn führt den Draitschbrunnen als Punkt 5 in der Bad Godesberger Übersicht neben Stadthalle, Rathaus, Stadtpark, La Redoute und Theaterplatz. Das ist wichtig, weil der Brunnen dadurch nicht als isolierter Einzelpunkt erscheint, sondern als Teil einer kompakten Route durch ein historisch geprägtes Viertel. Eine weitere Bonner Tour beschreibt, dass Besucher im Rahmen einer Führung zunächst den Kurpark mit den früheren kurfürstlichen Gebäuden erleben und anschließend zur Draitschquelle weitergehen, bevor es hinauf zur Godesburg geht. Dadurch wird deutlich, dass der Draitschbrunnen auch für Spaziergänge und Stadtrundgänge sehr gut eingebettet ist. Wer also mit Bahn, Auto oder zu Fuß anreist, findet hier keinen abgelegenen Sonderort, sondern eine gut erreichbare Station im Bad Godesberger Zentrum, die sich ohne großen Aufwand in einen Tagesausflug integrieren lässt. ([bad-godesberg.info](https://bad-godesberg.info/seheswuerigkeiten/draitschbrunnen))
Die Geschichte des Draitschbrunnens seit Kurfürst Max Franz
Die Geschichte des Draitschbrunnens ist eng mit der Entwicklung Bad Godesbergs vom kurfürstlichen Badeort verbunden. Laut offizieller Historie reicht die Wertschätzung der Quelle möglicherweise bis in römische Zeit zurück, doch überregionale Bedeutung erhielt der Ort vor allem unter Kurfürst Max Franz von Habsburg-Lothringen. Er ließ sich durch die wissenschaftliche Beurteilung des Mineralwassers von Prof. Dr. Ferdinand Wurzer anregen, die Quelle neu zu fassen und eine Kuranlage zu errichten. 1790 etablierte Max Franz in Godesberg den Badebetrieb; zugleich entstanden Kuranlagen wie die Redoute, Spazierwege und ein Hoftheater. Das zeigt, dass der Draitschbrunnen nie nur eine einfache Quelle war, sondern von Anfang an Teil eines größeren kurörtlichen Konzepts. Vor dem Ersten Weltkrieg wurde das Wasser exportiert, auf mehreren Weltausstellungen prämiert und sogar als Tafelgetränk des englischen Hofes geschätzt. 1864 kaufte die Gemeinde Godesberg die Quelle vom Staat und ließ ein Treppenhaus zum Quellort errichten. 1871 erwarb die Stahlbrunnen-AG, ein Konsortium Godesberger Bürger, den Brunnen, erweiterte die Anlage und errichtete an der Brunnenallee ein Mineralbad mit Kurhaus. 1926 wurde die Godesberger Mineralquelle als gemeinnützig anerkannt; zugleich wurde aus Godesberg das Bad-Godesberg, was die kurörtliche Identität offiziell stärkte. 1939 verkaufte die Stadt Bad-Godesberg die Betriebseinrichtungen für den Wasserhandel, während Mitbenutzung der Mineralquelle und Wasserhandel verpachtet blieben. Die hölzerne Brunnenhalle von 1902 bis 1904 wurde 1950 abgerissen und durch einen gläsernen Trinkpavillon mit Wandelhalle ersetzt; dessen Einweihung 1952 markierte den Beginn des Kurbetriebs in neuer Form. 1972 wurde das Kurhaus an der Brunnenallee abgerissen, um eine neue Fabrikationsstätte zu schaffen, die im Juni 1990 wieder schließen musste. Seit Mai 1974 sind Helmut und Eveline Fiehl Pächter des Draitschbrunnens; nachdem der damalige Trinkpavillon 1977 wegen der Erweiterung der benachbarten Fabrikationsstätte weichen musste, errichtete das Ehepaar auf eigenem Kosten das heutige Gelände mit dem Draitschbrunnenpavillon. Diese Abfolge macht deutlich, wie widerstandsfähig und wandlungsfähig der Ort über mehr als zwei Jahrhunderte geblieben ist. ([draitschbrunnen.de](https://www.draitschbrunnen.de/historie/))
Draitschquelle und Kurfürstenquelle: Heilwasser mit Tradition
Der Draitschbrunnen ist heute nicht nur wegen seines Namens interessant, sondern vor allem wegen der beiden Heilwässer, die dort ausgeschenkt werden. Die offizielle Seite betont, dass Besucher die Draitschquelle und die Kurfürstenquelle probieren können und saubere Gefäße zum Abfüllen mitbringen sollen. Dazu kommt die Möglichkeit, Glasflaschen direkt vor Ort zu kaufen. Das Wasser ist also nicht nur ein historisches Symbol, sondern ein Produkt, das im Alltag tatsächlich genutzt wird. Besonders spannend ist die Verbindung der beiden Quellen: Die Kurfürstenquelle wurde 1962 im Stadtpark erbohrt, und ihr Wasser wird über eine Leitung direkt vom Kurpark zum Pavillon gepumpt. Damit ist der Draitschbrunnen bis heute ein Knotenpunkt zwischen verschiedenen Teilen des Bad Godesberger Kurviertels. Die historische Bedeutung des Wassers wird auch durch den Hinweis auf die wissenschaftliche Betrachtung durch Ferdinand Wurzer sichtbar, der dem Wasser eine besondere, stark mineralische und spritzige Qualität zuschrieb. In der lokalen Darstellung spielt zudem die gesundheitliche Perspektive eine Rolle: Das Wasser soll sich günstig auf Beschwerden von Magen, Galle und Leber auswirken und bei stressbedingten Beschwerden helfen. Für die inhaltliche Einordnung ist wichtig, solche Aussagen als Teil der regionalen Heilwassertradition zu verstehen. Genau darin liegt der Charakter des Draitschbrunnens: Er verbindet historische Kurkultur, einen funktionierenden Trinkpavillon und die Idee, Wasser nicht nur als Durstlöscher, sondern auch als Kulturgut wahrzunehmen. Wer den Ort besucht, erlebt deshalb keine abstrakte Brunnenanlage, sondern eine lebendige Fortsetzung eines alten Badetraditionsstrangs, der im heutigen Bonn noch unmittelbar sichtbar ist. ([draitschbrunnen.de](https://www.draitschbrunnen.de/))
Das Bad Godesberger Kurviertel rund um Redoute, Stadthalle und Stadtpark
Der Draitschbrunnen entfaltet seine Wirkung besonders stark im Zusammenspiel mit seiner Umgebung. Im Bad Godesberger Kurviertel treffen mehrere historische und kulturelle Orte auf engem Raum zusammen: die Redoute, die Stadthalle, der Stadtpark, das Rathaus, der Theaterplatz und die Godesburg liegen so nah beieinander, dass sich fast automatisch ein Rundgang ergibt. Die Redoute wurde um 1790 errichtet, war zunächst Ort für Bälle und Konzerte, später auch Spielcasino, danach Kurhaus und schließlich Veranstaltungsort für Konzerte, Hochzeiten und andere Anlässe. Der Stadtpark wiederum wurde als englischer Landschaftsgarten angelegt, mit wertvollen und teilweise exotischen Bäumen bepflanzt und über Jahrzehnte erweitert. Dort wurde 1962 auch die Kurfürstenquelle erbohrt, deren Wasser aus 200 Metern Tiefe stammt und heute noch gelegentlich im Kurparkpavillon ausgeschenkt wird. Das bedeutet: Der Draitschbrunnen steht nicht allein, sondern gehört zu einem ganzen Netzwerk kurgeschichtlicher Orte, die sich gegenseitig ergänzen. Die Bonner Stadttour B4 führt Besucher vom Kurpark mit den früheren kurfürstlichen Gebäuden weiter zur Draitschquelle und dann hinauf zur historischen Godesburg, der nördlichsten Höhenburg am Tor zum Romantischen Rhein. Auch das Stadtmarketing betont, dass der Weg vom Redoutenpark entlang der Brunnenallee zu den Quellen nur ein kurzer Spaziergang ist. Für Besucher entsteht dadurch eine sehr angenehme Mischung aus Geschichte, Grünraum, Architektur und Bewegung. Genau diese Kombination macht den Reiz des Draitschbrunnens aus: Er ist kein isolierter Punkt auf der Karte, sondern ein Schlüsselort im gesamten Bad Godesberger Kurviertel. Wer hier unterwegs ist, versteht schneller, warum Bad Godesberg lange als Kur- und später als Diplomatenstadt wahrgenommen wurde und warum der Stadtteil bis heute einen eigenen Charakter bewahrt hat. ([bad-godesberg.info](https://bad-godesberg.info/seheswuerigkeiten/draitschbrunnen))
Fotos und Atmosphäre: Warum der Draitschbrunnen so besonders wirkt
Das Keyword Fotos passt beim Draitschbrunnen sehr gut, weil der Ort auf den ersten Blick klein wirkt, auf den zweiten Blick aber viele historische Schichten sichtbar macht. Die offizielle Website bietet eine Bildergalerie, und genau das ist sinnvoll: Der Pavillon an der Brunnenallee, die historische Einbettung in das Kurviertel und die Nähe zu Redoute, Stadtpark und weiteren Sehenswürdigkeiten ergeben ein Ensemble, das sich visuell gut erzählen lässt. Anders als bei einer großen Eventhalle geht es hier nicht um Saalgröße oder Bühnenprogramm, sondern um Atmosphäre, Authentizität und eine klar ablesbare Ortsgeschichte. Für Fotos ist der Draitschbrunnen deshalb vor allem deshalb interessant, weil er gleichzeitig alltäglich und bedeutend wirkt: Menschen kommen her, um Wasser abzufüllen oder zu probieren, und stehen dabei an einem Ort, dessen Geschichte bis in das späte 18. Jahrhundert zurückreicht. Diese Kombination aus Nutzwert und Tradition macht den Reiz aus. Wer sich vorab Bilder anschaut, versteht besser, wie kompakt das Gelände ist und wie eng der Brunnen mit der Brunnenallee verbunden bleibt. In der Praxis bedeutet das: Der Draitschbrunnen eignet sich weniger als Kulisse für große Inszenierungen, sondern eher als authentischer Zwischenstopp auf einer historischen Route durch Bad Godesberg. Genau deshalb suchen viele Besucher nach Fotos, Öffnungszeiten und Lageinformationen zugleich. Sie wollen wissen, wie der Ort aussieht, wann er zugänglich ist und wie er in die Umgebung eingebettet ist. Der Draitschbrunnen erfüllt all diese Erwartungen, weil er kein künstlich geschaffener Schauplatz ist, sondern ein über Generationen gewachsenes Stück Bad Godesberg, das seine Geschichte sichtbar und nutzbar hält. ([draitschbrunnen.de](https://www.draitschbrunnen.de/draitsch-und-kurf%C3%BCrstenquelle/))
Quellen:
Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Keine Bewertungen gefunden

