Arithmeum Bonn
(247 Bewertungen)

Bonn

Lennéstraße 2, 53113 Bonn, Deutschland

Arithmeum Bonn | Ausstellungen & Führungen

Das Arithmeum Bonn ist ein Museum, das sich nicht nur mit Zahlen beschäftigt, sondern mit der ganzen Kulturgeschichte des Rechnens. Als zentrale Einrichtung der Universität Bonn und Teil des Forschungsumfelds für Diskrete Mathematik verbindet es Wissenschaft, Kunst und Technik in einer Weise, die in Deutschland selten ist. Besucher erleben hier eine der weltweit umfassendsten Sammlungen historischer Rechenmaschinen, ergänzt um Bücher, Designobjekte, geometrisch-konstruktive Kunst und ein regelmäßiges Veranstaltungsprogramm. Die Architektur aus Stahl und Glas betont diese Idee von Transparenz und macht schon das Gebäude selbst zu einem Statement für moderne Wissenschaftskultur. Wer in Bonn nach einer Ausstellung, einer Führung, einem Familienziel oder einem kulturell anspruchsvollen Tagesprogramm sucht, findet im Arithmeum einen Ort, der Wissen anschaulich, elegant und überraschend zugänglich präsentiert. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/arithmeum/museum.html?utm_source=openai))

Ausstellungen im Arithmeum Bonn: Sammlung, Highlights und aktuelle Themen

Im Herzen des Arithmeum steht die Dauerausstellung rund um die Entwicklung des mechanischen Rechnens. Sie ist chronologisch aufgebaut und führt auf mehreren Ebenen von den frühen Rechenhilfen über Abakus und Rechentisch bis hin zu den großen mechanischen Maschinen der Neuzeit. Zu den besonders wichtigen Stationen zählen unter anderem frühe Zählsteine, mesopotamische Tontafeln, Napier’sche Rechenstäbe, Schickards Maschine, die Maschinen von Morland und Grillet sowie Leibniz’ Vierspezies-Rechenmaschine. Diese Präsentation ist nicht trocken oder rein technisch, sondern so inszeniert, dass Besucher die Geschichte des Rechnens als Teil europäischer Kultur- und Wissensgeschichte verstehen. Das Arithmeum zeigt damit nicht nur Objekte, sondern eine Entwicklung, die direkt bis zu modernen Computern und Mikroprozessoren reicht. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/exhibition/permanent-exhibition.html?utm_source=openai))

Besonders stark ist das Haus auch bei wechselnden Ausstellungen. Aktuell zeigt das Arithmeum mehrere Sonder- und Kunstausstellungen, darunter die Kunstkammer Pohl-Goldschmidt mit mathematischen und wissenschaftlichen Instrumenten der Renaissance, die Ausstellung über Léon Bollée und seine Erfindungen, die Kunstausstellung von Hans Jörg Glattfelder sowie die Präsentation „Um drei Ecken gedacht“ zu Rechenschiebern und Vermessung. Diese Mischung aus Technikgeschichte, Kunst und wissenschaftlicher Kultur macht den Reiz der Location aus: Ein Besuch ist nie nur ein Museumsrundgang, sondern immer auch eine Begegnung mit verschiedenen Perspektiven auf das Rechnen und seine Folgen. Weil die aktuellen Themen in der Regel über den Veranstaltungskalender und die Ausstellungsseiten gepflegt werden, lohnt es sich, vor dem Besuch einen Blick auf das Programm zu werfen. So lässt sich der Museumsbesuch mit einer Sonderausstellung, einer Führung oder einer Veranstaltung gezielt verbinden. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen-auf-einen-blick.html?utm_source=openai))

Führungen, Kinderprogramme und Workshops im Arithmeum Bonn

Wer das Arithmeum nicht allein entdecken möchte, hat mehrere Möglichkeiten für Führungen. Besonders beliebt sind die öffentlichen Sonntagsführungen: Die Dauerausstellung „rechnen einst & heute“ wird jeden Sonntag um 11 Uhr geführt, die aktuelle Kunstausstellung jeden Sonntag um 15 Uhr. Hinzu kommt an jedem ersten Freitag im Monat um 18 Uhr eine Führung durch das Schaudepot „Frühe Computer und PCs“. Diese Formate sind öffentlich, kosten keine zusätzliche Führungsgebühr und machen das Museum auch für spontane Besucher attraktiv. Gerade für Menschen, die sich für Technikgeschichte, Design oder Wissenskultur interessieren, ist das eine gute Gelegenheit, die Sammlung nicht nur zu sehen, sondern fachlich eingeordnet zu bekommen. Für Familien mit Kindern gibt es außerdem am letzten Samstag im Monat um 15 Uhr eine spezielle Führung für Kinder ab 7 Jahren, die eine Anmeldung erfordert. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/fuehrungen-workshops/oeffentliche-fuehrungen.html))

Auch für Gruppen und Schulklassen ist das Arithmeum gut aufgestellt. Gruppen ab 7 Personen und bis maximal 60 Personen können das Museum nur im Rahmen einer Führung oder nach vorheriger Anmeldung besuchen. Führungen für Gruppen dauern in der Regel 60 bis 90 Minuten und werden nach Absprache organisiert; auf Wunsch sind sie auch in englischer Sprache möglich, allerdings nur mit Voranmeldung. Für Schulklassen fällt keine Führungsgebühr an, und die Inhalte werden didaktisch passend vermittelt. Zusätzlich bietet das Arithmeum Kinderprogramme und Workshops an, etwa für Vorschule, Grundschule, Unter- und Mittelstufe, Oberstufe oder Erwachsene. Die Themen reichen vom Rechnen mit Maschinen über Abakus und Rechentisch bis hin zu Kryptographie und geometrisch-konstruktiver Kunst. Für Familien mit Kindern ab dem Vorschulalter gibt es Rallye-Hefte, die spielerisch durch die Dauerausstellung führen. Genau diese Mischung macht das Haus zu einem sehr gut geeigneten Ziel für Schulprojekte, Familienausflüge und wissensbasierte Gruppenbesuche. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/besucherinfo/ihr-besuch-bei-uns.html))

Öffnungszeiten, Eintritt und Tickets im Arithmeum Bonn

Für die Planung eines Besuchs sind die praktischen Daten klar und unkompliziert. Das Arithmeum ist Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet; montags ist geschlossen. Der Eintritt ist mit 3 Euro regulär, 2 Euro ermäßigt für Schüler, Studierende und Auszubildende sowie 8 Euro für die Familienkarte vergleichsweise niedrig. Freien Eintritt erhalten Kinder bis zum Schuleintritt sowie schwerbehinderte Menschen und ihre unverzichtbaren Begleitpersonen. Das macht den Besuch gerade für Familien und Einzelgäste leicht planbar. Wer eine Führung, einen Gruppenbesuch oder ein Workshop-Format buchen möchte, sollte die Anmeldung rechtzeitig per Telefon oder E-Mail vornehmen, da einige Angebote nur nach Voranmeldung stattfinden. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/visitor-information/information.html))

Auch beim Thema Tickets ist das Arithmeum sehr besucherfreundlich organisiert: Die öffentlichen Führungen selbst sind kostenlos, es fällt lediglich der reguläre Museumseintritt an. Die Führungen durch die Dauerausstellung, die Kunstausstellung und das Schaudepot sind damit eine gute Gelegenheit, mehr Hintergrundwissen zu bekommen, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen. Für englischsprachige Gruppenführungen gilt jedoch eine gesonderte Organisation, und auch Workshops haben eigene Gebühren, die sich je nach Format unterscheiden. Wer mit einer größeren Gruppe kommt, sollte unbedingt beachten, dass der Besuch ab sieben Personen nur mit Führung oder Voranmeldung möglich ist. So bleibt der Ablauf für alle Gäste angenehm und übersichtlich. Insgesamt ist das Preismodell transparent, familienfreundlich und für ein Spezialmuseum wie das Arithmeum sehr fair. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/besucherinfo/ihr-besuch-bei-uns.html))

Anfahrt und Parken am Arithmeum Bonn

Das Arithmeum liegt in der Lennéstraße 2 in 53113 Bonn, also in einer gut erreichbaren Lage nahe der Innenstadt und im Umfeld der Universität. Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nennt das Museum die U-Bahn-Haltestelle „Universität / Markt“ sowie die Haltestelle „Bonn Hauptbahnhof“ für Bus, DB und Straßenbahn. Damit lässt sich das Arithmeum aus verschiedenen Richtungen bequem erreichen, ohne lange Fußwege oder komplizierte Umstiege. Gerade für Besucher, die ohnehin einen Stadtbummel oder einen Kulturtag in Bonn planen, ist die Lage praktisch, weil sich das Museum gut mit anderen Zielen in der Innenstadt verbinden lässt. Die offizielle Besucherinformation empfiehlt außerdem die Nutzung der Lagekarte auf der Website, wenn man mit dem Auto anreist. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/besucherinfo/ihr-besuch-bei-uns.html))

Beim Parken ist die Information eindeutig: In der direkten Umgebung des Arithmeum gibt es keine Parkmöglichkeiten. Besucher sollen daher die Parkhäuser der Bonner Innenstadt nutzen. Für Menschen mit Rollstuhl besteht jedoch die Möglichkeit, vorab telefonisch einen Parkplatz zu reservieren, was die barrierefreie Nutzung deutlich erleichtert. Das Museum selbst ist als barrierefrei beschrieben, was für viele Gäste ein wichtiger Punkt ist. Wer also mit dem Auto kommt, sollte die Parkplatzfrage unbedingt vorab einplanen und nicht davon ausgehen, unmittelbar vor dem Eingang zu parken. Gleichzeitig ist die Lage so zentral, dass die Anreise per Bahn, U-Bahn oder Bus in vielen Fällen die stressfreiere Lösung ist. Gerade bei Führungen oder Veranstaltungen am Abend kann das die beste Wahl sein. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/besucherinfo/ihr-besuch-bei-uns.html))

Konzerte, Veranstaltungen und der Shop im Arithmeum Bonn

Das Arithmeum ist nicht nur Museum, sondern auch Veranstaltungsort. Besonders bekannt ist die Konzertreihe „concerto discreto“, die seit 1999 vom Deutschlandfunk und dem Arithmeum getragen wurde und heute regelmäßig im gläsernen Foyer des Hauses stattfindet. Jährlich gibt es sechs bis acht Konzertabende, bei denen alte, klassische und zeitgenössische Musik in einer außergewöhnlichen Umgebung erklingt. Die besondere Atmosphäre des Raums prägt das Erlebnis deutlich: Die Grenze zwischen Bühne und Publikum wird bewusst offener, und der Ort selbst wird zum Resonanzraum. Das macht die Konzerte zu einer starken Ergänzung des Museumsbesuchs, weil sie die Verbindung von Kunst, Wissenschaft und Klang auf eine unmittelbare Weise erfahrbar machen. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/concerts/concerto-discreto.html?utm_source=openai))

Über die Konzerte hinaus listet das Arithmeum regelmäßig weitere Veranstaltungen, darunter öffentliche Führungen, Kinderprogramme, Workshops und Sonderformate im Rahmen des Veranstaltungskalenders. Viele dieser Angebote sind öffentlich, manche müssen frühzeitig gebucht werden, und nicht alle finden auf Englisch statt. Für private Veranstaltungen oder Workshops sind jedoch auch englischsprachige Buchungen möglich. Das ist für Gäste aus dem Ausland ebenso interessant wie für Firmen, Schulgruppen oder Familien, die ein individuell zugeschnittenes Format suchen. Ergänzend dazu lohnt sich ein Blick in den Shop des Arithmeum: Dort werden Publikationen und Ausstellungskataloge angeboten, die die Inhalte der Sammlung vertiefen. Das passt gut zum Profil des Hauses, denn auch die Bibliothek und die historischen Drucke sind ein wichtiger Teil der Gesamtgeschichte des Ortes. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/events.html?utm_source=openai))

Wer das Arithmeum besucht, erlebt daher mehr als nur ein klassisches Museum. Das Haus ist ein Ort für Entdeckungen, an dem sich Technikgeschichte, ästhetische Gestaltung und Bildungsarbeit sehr organisch verbinden. Besonders sinnvoll ist der Besuch für Menschen, die sich für Mathematik, Architektur, Design, Wissenschaftskommunikation oder die Geschichte des Computers interessieren. Gleichzeitig funktioniert das Arithmeum auch ohne Spezialwissen, weil die Ausstellung so aufgebaut ist, dass sie Neugier weckt und Zusammenhänge sichtbar macht. Ob man wegen einer Führung, einer Sonderausstellung, einer Familienaktivität, eines Konzerts oder einfach aus Interesse an einem ungewöhnlichen Bonner Kulturort kommt: Das Arithmeum liefert eine dichte, gut strukturierte und inhaltlich starke Erfahrung, die weit über einen schnellen Rundgang hinausgeht. Genau darin liegt seine besondere Stärke als Location in Bonn. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/arithmeum/museum.html?utm_source=openai))

Für einen gelungenen Besuch empfiehlt es sich, etwas mehr Zeit einzuplanen als für ein normales Stadtmuseum. Die Kombination aus Dauerausstellung, Sonderausstellung, möglicher Führung, Shop und Veranstaltungsprogramm entfaltet ihren Reiz vor allem dann, wenn man nicht nur einzelne Objekte betrachtet, sondern die Erzählung des Hauses als Ganzes auf sich wirken lässt. Gerade im Arithmeum wird deutlich, dass Rechnen nicht bloß eine technische Funktion ist, sondern ein kulturelles Thema mit Geschichte, Ästhetik und gesellschaftlicher Wirkung. Wer Bonn besucht und eine Location sucht, die inhaltliche Tiefe mit klarer Besucherführung verbindet, sollte das Arithmeum unbedingt auf die Liste setzen. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/arithmeum/museum.html?utm_source=openai))

Quellen:

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Arithmeum Bonn | Ausstellungen & Führungen

Das Arithmeum Bonn ist ein Museum, das sich nicht nur mit Zahlen beschäftigt, sondern mit der ganzen Kulturgeschichte des Rechnens. Als zentrale Einrichtung der Universität Bonn und Teil des Forschungsumfelds für Diskrete Mathematik verbindet es Wissenschaft, Kunst und Technik in einer Weise, die in Deutschland selten ist. Besucher erleben hier eine der weltweit umfassendsten Sammlungen historischer Rechenmaschinen, ergänzt um Bücher, Designobjekte, geometrisch-konstruktive Kunst und ein regelmäßiges Veranstaltungsprogramm. Die Architektur aus Stahl und Glas betont diese Idee von Transparenz und macht schon das Gebäude selbst zu einem Statement für moderne Wissenschaftskultur. Wer in Bonn nach einer Ausstellung, einer Führung, einem Familienziel oder einem kulturell anspruchsvollen Tagesprogramm sucht, findet im Arithmeum einen Ort, der Wissen anschaulich, elegant und überraschend zugänglich präsentiert. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/arithmeum/museum.html?utm_source=openai))

Ausstellungen im Arithmeum Bonn: Sammlung, Highlights und aktuelle Themen

Im Herzen des Arithmeum steht die Dauerausstellung rund um die Entwicklung des mechanischen Rechnens. Sie ist chronologisch aufgebaut und führt auf mehreren Ebenen von den frühen Rechenhilfen über Abakus und Rechentisch bis hin zu den großen mechanischen Maschinen der Neuzeit. Zu den besonders wichtigen Stationen zählen unter anderem frühe Zählsteine, mesopotamische Tontafeln, Napier’sche Rechenstäbe, Schickards Maschine, die Maschinen von Morland und Grillet sowie Leibniz’ Vierspezies-Rechenmaschine. Diese Präsentation ist nicht trocken oder rein technisch, sondern so inszeniert, dass Besucher die Geschichte des Rechnens als Teil europäischer Kultur- und Wissensgeschichte verstehen. Das Arithmeum zeigt damit nicht nur Objekte, sondern eine Entwicklung, die direkt bis zu modernen Computern und Mikroprozessoren reicht. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/exhibition/permanent-exhibition.html?utm_source=openai))

Besonders stark ist das Haus auch bei wechselnden Ausstellungen. Aktuell zeigt das Arithmeum mehrere Sonder- und Kunstausstellungen, darunter die Kunstkammer Pohl-Goldschmidt mit mathematischen und wissenschaftlichen Instrumenten der Renaissance, die Ausstellung über Léon Bollée und seine Erfindungen, die Kunstausstellung von Hans Jörg Glattfelder sowie die Präsentation „Um drei Ecken gedacht“ zu Rechenschiebern und Vermessung. Diese Mischung aus Technikgeschichte, Kunst und wissenschaftlicher Kultur macht den Reiz der Location aus: Ein Besuch ist nie nur ein Museumsrundgang, sondern immer auch eine Begegnung mit verschiedenen Perspektiven auf das Rechnen und seine Folgen. Weil die aktuellen Themen in der Regel über den Veranstaltungskalender und die Ausstellungsseiten gepflegt werden, lohnt es sich, vor dem Besuch einen Blick auf das Programm zu werfen. So lässt sich der Museumsbesuch mit einer Sonderausstellung, einer Führung oder einer Veranstaltung gezielt verbinden. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen-auf-einen-blick.html?utm_source=openai))

Führungen, Kinderprogramme und Workshops im Arithmeum Bonn

Wer das Arithmeum nicht allein entdecken möchte, hat mehrere Möglichkeiten für Führungen. Besonders beliebt sind die öffentlichen Sonntagsführungen: Die Dauerausstellung „rechnen einst & heute“ wird jeden Sonntag um 11 Uhr geführt, die aktuelle Kunstausstellung jeden Sonntag um 15 Uhr. Hinzu kommt an jedem ersten Freitag im Monat um 18 Uhr eine Führung durch das Schaudepot „Frühe Computer und PCs“. Diese Formate sind öffentlich, kosten keine zusätzliche Führungsgebühr und machen das Museum auch für spontane Besucher attraktiv. Gerade für Menschen, die sich für Technikgeschichte, Design oder Wissenskultur interessieren, ist das eine gute Gelegenheit, die Sammlung nicht nur zu sehen, sondern fachlich eingeordnet zu bekommen. Für Familien mit Kindern gibt es außerdem am letzten Samstag im Monat um 15 Uhr eine spezielle Führung für Kinder ab 7 Jahren, die eine Anmeldung erfordert. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/fuehrungen-workshops/oeffentliche-fuehrungen.html))

Auch für Gruppen und Schulklassen ist das Arithmeum gut aufgestellt. Gruppen ab 7 Personen und bis maximal 60 Personen können das Museum nur im Rahmen einer Führung oder nach vorheriger Anmeldung besuchen. Führungen für Gruppen dauern in der Regel 60 bis 90 Minuten und werden nach Absprache organisiert; auf Wunsch sind sie auch in englischer Sprache möglich, allerdings nur mit Voranmeldung. Für Schulklassen fällt keine Führungsgebühr an, und die Inhalte werden didaktisch passend vermittelt. Zusätzlich bietet das Arithmeum Kinderprogramme und Workshops an, etwa für Vorschule, Grundschule, Unter- und Mittelstufe, Oberstufe oder Erwachsene. Die Themen reichen vom Rechnen mit Maschinen über Abakus und Rechentisch bis hin zu Kryptographie und geometrisch-konstruktiver Kunst. Für Familien mit Kindern ab dem Vorschulalter gibt es Rallye-Hefte, die spielerisch durch die Dauerausstellung führen. Genau diese Mischung macht das Haus zu einem sehr gut geeigneten Ziel für Schulprojekte, Familienausflüge und wissensbasierte Gruppenbesuche. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/besucherinfo/ihr-besuch-bei-uns.html))

Öffnungszeiten, Eintritt und Tickets im Arithmeum Bonn

Für die Planung eines Besuchs sind die praktischen Daten klar und unkompliziert. Das Arithmeum ist Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet; montags ist geschlossen. Der Eintritt ist mit 3 Euro regulär, 2 Euro ermäßigt für Schüler, Studierende und Auszubildende sowie 8 Euro für die Familienkarte vergleichsweise niedrig. Freien Eintritt erhalten Kinder bis zum Schuleintritt sowie schwerbehinderte Menschen und ihre unverzichtbaren Begleitpersonen. Das macht den Besuch gerade für Familien und Einzelgäste leicht planbar. Wer eine Führung, einen Gruppenbesuch oder ein Workshop-Format buchen möchte, sollte die Anmeldung rechtzeitig per Telefon oder E-Mail vornehmen, da einige Angebote nur nach Voranmeldung stattfinden. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/visitor-information/information.html))

Auch beim Thema Tickets ist das Arithmeum sehr besucherfreundlich organisiert: Die öffentlichen Führungen selbst sind kostenlos, es fällt lediglich der reguläre Museumseintritt an. Die Führungen durch die Dauerausstellung, die Kunstausstellung und das Schaudepot sind damit eine gute Gelegenheit, mehr Hintergrundwissen zu bekommen, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen. Für englischsprachige Gruppenführungen gilt jedoch eine gesonderte Organisation, und auch Workshops haben eigene Gebühren, die sich je nach Format unterscheiden. Wer mit einer größeren Gruppe kommt, sollte unbedingt beachten, dass der Besuch ab sieben Personen nur mit Führung oder Voranmeldung möglich ist. So bleibt der Ablauf für alle Gäste angenehm und übersichtlich. Insgesamt ist das Preismodell transparent, familienfreundlich und für ein Spezialmuseum wie das Arithmeum sehr fair. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/besucherinfo/ihr-besuch-bei-uns.html))

Anfahrt und Parken am Arithmeum Bonn

Das Arithmeum liegt in der Lennéstraße 2 in 53113 Bonn, also in einer gut erreichbaren Lage nahe der Innenstadt und im Umfeld der Universität. Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nennt das Museum die U-Bahn-Haltestelle „Universität / Markt“ sowie die Haltestelle „Bonn Hauptbahnhof“ für Bus, DB und Straßenbahn. Damit lässt sich das Arithmeum aus verschiedenen Richtungen bequem erreichen, ohne lange Fußwege oder komplizierte Umstiege. Gerade für Besucher, die ohnehin einen Stadtbummel oder einen Kulturtag in Bonn planen, ist die Lage praktisch, weil sich das Museum gut mit anderen Zielen in der Innenstadt verbinden lässt. Die offizielle Besucherinformation empfiehlt außerdem die Nutzung der Lagekarte auf der Website, wenn man mit dem Auto anreist. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/besucherinfo/ihr-besuch-bei-uns.html))

Beim Parken ist die Information eindeutig: In der direkten Umgebung des Arithmeum gibt es keine Parkmöglichkeiten. Besucher sollen daher die Parkhäuser der Bonner Innenstadt nutzen. Für Menschen mit Rollstuhl besteht jedoch die Möglichkeit, vorab telefonisch einen Parkplatz zu reservieren, was die barrierefreie Nutzung deutlich erleichtert. Das Museum selbst ist als barrierefrei beschrieben, was für viele Gäste ein wichtiger Punkt ist. Wer also mit dem Auto kommt, sollte die Parkplatzfrage unbedingt vorab einplanen und nicht davon ausgehen, unmittelbar vor dem Eingang zu parken. Gleichzeitig ist die Lage so zentral, dass die Anreise per Bahn, U-Bahn oder Bus in vielen Fällen die stressfreiere Lösung ist. Gerade bei Führungen oder Veranstaltungen am Abend kann das die beste Wahl sein. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/besucherinfo/ihr-besuch-bei-uns.html))

Konzerte, Veranstaltungen und der Shop im Arithmeum Bonn

Das Arithmeum ist nicht nur Museum, sondern auch Veranstaltungsort. Besonders bekannt ist die Konzertreihe „concerto discreto“, die seit 1999 vom Deutschlandfunk und dem Arithmeum getragen wurde und heute regelmäßig im gläsernen Foyer des Hauses stattfindet. Jährlich gibt es sechs bis acht Konzertabende, bei denen alte, klassische und zeitgenössische Musik in einer außergewöhnlichen Umgebung erklingt. Die besondere Atmosphäre des Raums prägt das Erlebnis deutlich: Die Grenze zwischen Bühne und Publikum wird bewusst offener, und der Ort selbst wird zum Resonanzraum. Das macht die Konzerte zu einer starken Ergänzung des Museumsbesuchs, weil sie die Verbindung von Kunst, Wissenschaft und Klang auf eine unmittelbare Weise erfahrbar machen. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/concerts/concerto-discreto.html?utm_source=openai))

Über die Konzerte hinaus listet das Arithmeum regelmäßig weitere Veranstaltungen, darunter öffentliche Führungen, Kinderprogramme, Workshops und Sonderformate im Rahmen des Veranstaltungskalenders. Viele dieser Angebote sind öffentlich, manche müssen frühzeitig gebucht werden, und nicht alle finden auf Englisch statt. Für private Veranstaltungen oder Workshops sind jedoch auch englischsprachige Buchungen möglich. Das ist für Gäste aus dem Ausland ebenso interessant wie für Firmen, Schulgruppen oder Familien, die ein individuell zugeschnittenes Format suchen. Ergänzend dazu lohnt sich ein Blick in den Shop des Arithmeum: Dort werden Publikationen und Ausstellungskataloge angeboten, die die Inhalte der Sammlung vertiefen. Das passt gut zum Profil des Hauses, denn auch die Bibliothek und die historischen Drucke sind ein wichtiger Teil der Gesamtgeschichte des Ortes. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/events.html?utm_source=openai))

Wer das Arithmeum besucht, erlebt daher mehr als nur ein klassisches Museum. Das Haus ist ein Ort für Entdeckungen, an dem sich Technikgeschichte, ästhetische Gestaltung und Bildungsarbeit sehr organisch verbinden. Besonders sinnvoll ist der Besuch für Menschen, die sich für Mathematik, Architektur, Design, Wissenschaftskommunikation oder die Geschichte des Computers interessieren. Gleichzeitig funktioniert das Arithmeum auch ohne Spezialwissen, weil die Ausstellung so aufgebaut ist, dass sie Neugier weckt und Zusammenhänge sichtbar macht. Ob man wegen einer Führung, einer Sonderausstellung, einer Familienaktivität, eines Konzerts oder einfach aus Interesse an einem ungewöhnlichen Bonner Kulturort kommt: Das Arithmeum liefert eine dichte, gut strukturierte und inhaltlich starke Erfahrung, die weit über einen schnellen Rundgang hinausgeht. Genau darin liegt seine besondere Stärke als Location in Bonn. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/arithmeum/museum.html?utm_source=openai))

Für einen gelungenen Besuch empfiehlt es sich, etwas mehr Zeit einzuplanen als für ein normales Stadtmuseum. Die Kombination aus Dauerausstellung, Sonderausstellung, möglicher Führung, Shop und Veranstaltungsprogramm entfaltet ihren Reiz vor allem dann, wenn man nicht nur einzelne Objekte betrachtet, sondern die Erzählung des Hauses als Ganzes auf sich wirken lässt. Gerade im Arithmeum wird deutlich, dass Rechnen nicht bloß eine technische Funktion ist, sondern ein kulturelles Thema mit Geschichte, Ästhetik und gesellschaftlicher Wirkung. Wer Bonn besucht und eine Location sucht, die inhaltliche Tiefe mit klarer Besucherführung verbindet, sollte das Arithmeum unbedingt auf die Liste setzen. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/arithmeum/museum.html?utm_source=openai))

Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

AT

Alexey Tonyushkin

30. Oktober 2025

Das beste Museum in Bonn! Das Personal ist sehr freundlich und spricht Englisch. Sie können Ihnen mit Ihrem Gepäck helfen und es in die Aufbewahrung bringen. Es hat die größte Sammlung von Arithmometern, einschließlich Schety. Der andere Teil ist der Geschichte und Technologie gewidmet, einschließlich mathematischer Algorithmen zur Herstellung von Chips. Man kann leicht mehrere Stunden in diesem Museum verbringen.

AV

Andrew Vandekerckhove

2. Februar 2026

Wenn du Taschenrechner magst... dann wird dies wahrscheinlich dein Lieblingsort auf der ganzen Welt sein! Es gibt viel detaillierte und interessante Geschichte und Wissenschaft zu diesem wichtigen Thema. Es ist eine tiefere Erkundung, als ich je erwartet hätte! Es ist sehr interessant zu sehen, wie sowohl die Theorie als auch die mechanischen Aspekte im Laufe der Zeit vorangetrieben wurden. Ein Besuch ist es wert! Es gibt viele interaktive Spiele und Aktivitäten zu entdecken.

SN

samir kumar nath

23. Juli 2025

Die Ausstellung thematisiert die Computertechnik aus der Antike und die frühen Tage der mechanischen Rechenmaschinen in der modernen Ära, bevor der elektronische Taschenrechner eingeführt wurde. Gut erhaltene Maschinen oder deren Nachbildungen sind für alle Altersgruppen, insbesondere für junge Köpfe, interessant. Der Ticketpreis ist sehr gering.

AV

Avesta

15. August 2023

Vielleicht eines der besten Museen in Deutschland. Kein Besuch in Bonn ist komplett ohne einen Besuch im Arithmeum - so viel, was dein Gehirn kitzeln kann - von interaktiven Vorträgen über alte Computer bis hin zu absolut aufregenden historischen Taschenrechnern, die, wenn ich sie früher entdeckt hätte, mich vielleicht davor bewahrt hätten, ein Mathematikstudium abzubrechen. Das Personal war unglaublich freundlich und belesen. Sich durch die Ausstellungen zu bewegen, kann etwas verwirrend sein - am besten von ganz oben anfangen und die Treppe nach unten gehen! Ich würde empfehlen, hier ein paar Stunden zu verbringen - ich hatte gehofft, höchstens eine Stunde zu bleiben, aber letztendlich habe ich ~3-4 Stunden verbracht, da es einfach so viel zu tun gab (es ist besonders interessant für Mathematiker/Akademiker). Ich hatte gehofft, Peter Scholze zu treffen, hatte aber leider kein Glück. Vielleicht beim nächsten Mal!

PD

Pavel D.

15. Juli 2025

Sehr einzigartiges Museum, das Tausende von Rechenmaschinen ausstellt! Die selbstgeführte Tour beginnt im obersten Stockwerk mit der Erkundung des Abakus und anderer mathematischer Instrumente aus der Antike und führt bis ins Erdgeschoss, wo moderne Technologien wie Computer und Mikrochips zu finden sind. Es ist ein sehr interaktives Museum, sodass die Besucher viele der Museumsgegenstände und Maschinen berühren, ausprobieren und damit spielen können, um zu lernen, wie unsere Vorfahren diese Instrumente im Alltag zum Rechnen verwendeten - das ist auch der Grund, warum die Besucher zu Beginn des Besuchs weiße Handschuhe tragen, damit sie die Maschinen frei berühren und ein wirklich praktisches Erlebnis haben können. Alle notwendigen Erklärungen waren neben den Exponaten und/oder in den englischen Broschüren am Anfang jedes Abschnitts verfügbar. Einige der Berechnungen an den alten Maschinen und Zahnrädern waren nicht leicht zu verstehen, daher muss man bereit sein, etwas Zeit im Museum zu verbringen, wenn man herausfinden möchte, wie es funktioniert (wir haben über zwei Stunden im Museum verbracht). Leider gibt es keinen Audio-/Videoguide für die Besucher, aber das Personal ist verfügbar, um bei Bedarf zu erklären. Im Erdgeschoss, das den modernen 19., 20. und 21. Jahrhundert gewidmet ist, findet man die ''Taschenrechnerwand'' und viele interaktive und interessante Spiele zum Spielen. Das ganze Museum ist auch eine große Kunstgalerie (nicht ohne Grund) und viele moderne Malstile können in den Fluren und Räumen bewundert werden. Sehr bunt und faszinierend - es schafft eine schöne Atmosphäre der Verbindung zwischen Kunst und Wissenschaft. Das Museum war am Sonntagnachmittag ziemlich leer, daher hatten wir viel Zeit, um alle Maschinen und Taschenrechner ohne Warten zu erkunden. Definitiv ein erstaunlicher Ort, um Spaß zu haben und gleichzeitig etwas Neues zu lernen! Eines der inspirierendsten Museen! Der Eintrittspreis war sehr günstig, nur 3 EUR (nur Barzahlung möglich) und wir mussten unsere Rucksäcke im Umkleideraum einschließen (die Schließfächer waren jedoch schmal, sodass wir unsere Sachen quetschen mussten, um sie hinein zu bekommen). Mund-Nasen-Schutz war während unseres Besuchs im Juli 2022 weiterhin Pflicht.