Arithmeum Bonn
(238 Bewertungen)

Bonn

Lennéstraße 2, 53113 Bonn, Deutschland

Arithmeum Bonn | Tickets & Öffnungszeiten

Das Arithmeum Bonn ist kein gewöhnliches Museum für einen kurzen Zwischenstopp, sondern ein Ort, an dem Wissenschaft, Technik, Kunst und Musik in einem ungewöhnlich dichten Zusammenspiel sichtbar werden. Das Haus gehört zur Universität Bonn und steht unter einem Dach mit dem Forschungsinstitut für Diskrete Mathematik. Im Zentrum stehen mehr als 10.000 historische Rechenmaschinen sowie eine Bibliothek mit über 3.000 Büchern zur Rechen- und Mathematikgeschichte. Wer hier hineingeht, erlebt die Entwicklung des Rechnens nicht als trockene Abfolge von Zahlen, sondern als Kulturgeschichte mit Geräten, Ideen und Gestaltungswillen. Zugleich ist das Arithmeum ein Veranstaltungsort für Konzerte, Führungen, Kinderprogramme und Sonderausstellungen, sodass der Besuch je nach Interesse sehr technisch, sehr musikalisch oder sehr familienfreundlich ausfallen kann. Das macht die Location in Bonn für Besucherinnen und Besucher mit ganz unterschiedlichen Erwartungen interessant. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/arithmeum.html?utm_source=openai))

Öffnungszeiten, Tickets und Eintrittspreise im Arithmeum Bonn

Das Arithmeum hat klare und verlässliche Besuchszeiten: Geöffnet ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt liegt bei 3 Euro regulär, 2 Euro ermäßigt für Schülerinnen und Schüler, Studierende und Auszubildende sowie 8 Euro für die Familienkarte. Vorschulkinder und schwerbehinderte Personen haben freien Eintritt. Wer also einen spontanen Kulturtermin in Bonn sucht, kann den Besuch sehr gut in einen Tagesausflug, eine Wochenendtour oder einen Schul- und Familientag integrieren. Die Kombination aus moderatem Preisniveau und einem großen inhaltlichen Spektrum macht den Besuch besonders attraktiv, weil man für den Eintritt nicht nur eine Ausstellung, sondern ein ganzes Themenfeld aus Geschichte, Technik und Gestaltung erhält. Für zusätzliche Planungssicherheit sorgt die klare Trennung zwischen regulärem Museumseintritt und den verschiedenen Führungsangeboten, die im Regelfall unabhängig vom Publikumsverkehr organisiert werden. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/visitor-information/information.html?utm_source=openai))

Für Führungen gelten zusätzliche, aber transparente Regeln. Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung finden sonntags um 11 Uhr statt, die Kunstführung sonntags um 15 Uhr. Das Schaudepot »Frühe Computer und PCs« wird jeden ersten Freitag im Monat um 18 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Führung gezeigt. Diese öffentlichen Angebote sind kostenlos, es fällt lediglich der Eintritt an. Wer eine Führung auf Englisch wünscht, kann sie nach vorheriger Vereinbarung buchen; die Dauer liegt bei etwa 60 Minuten und es wird neben dem Eintritt eine Führungsgebühr berechnet. Gruppen ab sieben Personen sowie Schulklassen besuchen das Arithmeum nur im Rahmen einer Führung oder nach vorheriger Anmeldung. So wird aus einem Museumsbesuch ein planbarer und gut strukturierter Termin, der sich für Einzelgäste, Gruppen und Bildungseinrichtungen gleichermaßen eignet. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/fuehrungen-workshops/oeffentliche-fuehrungen.html?utm_source=openai))

Anfahrt und Parken rund um das Arithmeum Bonn

Die Adresse des Arithmeums ist Lennéstraße 2, 53113 Bonn. Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nennt das Museum die U-Bahn-Haltestelle »Universität/Markt« sowie die Haltestelle Bonn Hauptbahnhof für Bus, DB und Straßenbahn. Wer mit dem Auto kommt, sollte die offizielle Lagekarte nutzen, denn in direkter Umgebung des Arithmeums gibt es keine Parkmöglichkeiten. Die empfohlenen Parkhäuser liegen in der Bonner Innenstadt; auf der Lagekarte werden unter anderem die Bahnhofgarage und die Marktgarage genannt. Damit ist das Haus gut erreichbar, auch wenn man nicht unmittelbar vor dem Eingang parken kann. Gerade für Besucherinnen und Besucher aus dem Umland ist diese Information wichtig, weil sie die eigentliche Anreise klar von der letzten Fußstrecke trennt und unnötigen Suchverkehr in der unmittelbaren Umgebung vermeidet. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/visitor-information/location-map.html?utm_source=openai))

Das Arithmeum ist außerdem barrierefrei zugänglich, und Rollstuhlfahrende können einen Parkplatz telefonisch im Voraus reservieren. Diese praktische Lösung ist für ein Museum in innerstädtischer Lage besonders hilfreich, weil sie die Planbarkeit erhöht und den Besuch nicht von spontanen Parkentscheidungen abhängig macht. Die offizielle Anfahrtsseite beschreibt außerdem die Zufahrten aus Norden, Westen, Osten und Süden und verweist dabei auf die Lagekarte. Wer also eine Anreise mit dem Auto, mit dem Nahverkehr oder mit eingeschränkter Mobilität plant, findet am besten schon vorab die passende Route. Für viele Gäste ist genau diese Kombination aus zentraler Lage, öffentlicher Anbindung und barrierefreier Organisation ein echter Pluspunkt. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/visitor-information/location-map.html?utm_source=openai))

Ausstellung, Sammlung und historische Rechenmaschinen

Die Dauerausstellung des Arithmeums ist chronologisch aufgebaut und beginnt auf der dritten Etage mit frühen Rechenhilfsmitteln wie Zählsteinen, Tontafeln aus Mesopotamien, frühen Abakusformen, Rechenpfennigen und einem Rechentisch. Auf der zweiten Etage begegnen Besucherinnen und Besucher den Napierstäben und können an der Maschine von Wilhelm Schickard selbst rechnen, die als älteste mechanische Rechenmaschine gilt. Außerdem werden dort die Rechenhilfen und Maschinen von Morland und Grillet gezeigt. Auf der ersten Etage steht die erste Vierspeziesrechenmaschine von Gottfried Wilhelm Leibniz, daneben die Prinzipien der mechanischen Zahlenspeicherung sowie die Maschinen von Poleni und Braun. Im Erdgeschoss folgen die letzten als Unikate gefertigten Maschinen von Stanhope, Hahn, Müller, Schuster und Auch. Diese klare Dramaturgie macht die Sammlung nicht nur umfangreich, sondern auch besonders anschaulich. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/exhibition/permanent-exhibition.html?utm_source=openai))

Auch die Geschichte der Sammlung selbst ist bemerkenswert. Ihren Anfang nahm sie 1960 mit einer kleinen mechanischen Rechenmaschine vom Typ Brunsviga M, die Professor Dr. Dr. h.c. Bernhard Korte als Student faszinierte. Aus diesem Anfang entwickelte sich eine Sammlung von mehr als 10.000 historischen Rechenmaschinen, die vom Haus als weltweit umfassendste ihrer Art beschrieben wird. Ergänzt wird sie durch mehr als 3.000 bibliophile historische Bücher zur Rechen- und Mathematikgeschichte, außerdem durch frühe Computer und PCs, die nach vorheriger Absprache besichtigt werden können. Dazu kommen geometrisch-konstruktivistische Kunst, Designobjekte, Stühle und weitere Sammlungsbereiche, die den wissenschaftlichen Kern des Hauses ästhetisch erweitern. Der aktuelle Ausstellungsplan zeigt zudem wechselnde Sonderausstellungen, etwa »Eine Goldmedaille für die Multiplikation - Léon Bollée (1870-1913) und seine Erfindungen«, »Proportionalzirkel und seltene Mathematik- und Zeicheninstrumente des 17. und 18. Jahrhunderts Teil III« sowie »Um drei Ecken gedacht - Rechenschieber und Vermessung«. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/collection.html?utm_source=openai))

Führungen, Kinderprogramme und Gruppenbesuche im Arithmeum Bonn

Die Führungen sind ein zentraler Bestandteil des Arithmeum-Erlebnisses. Das Haus bietet öffentliche Führungen an, die am Wochenende stattfinden und besonders gut geeignet sind, wenn man das Museum ohne große Vorbereitung erleben möchte. Die Dauerausstellung kann sonntags um 11 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Führung entdeckt werden, die Kunstausstellung sonntags um 15 Uhr. Für das Schaudepot »Frühe Computer und PCs« gibt es jeden ersten Freitag im Monat um 18 Uhr eine weitere Führung. Gruppen ab 2 bis 60 Personen können Führungen durch verschiedene Ausstellungsbereiche buchen, und wer die Inhalte noch stärker auf Schule, Familie oder ein bestimmtes Alter zuschneiden möchte, kann dies vorab mit dem Museum abstimmen. Schulklassen erhalten kostenlose Führungen, sodass sich das Arithmeum auch für den Unterricht und für Projekttage eignet. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/fuehrungen-workshops/oeffentliche-fuehrungen.html?utm_source=openai))

Auch für Kinder gibt es ein eigenständiges Angebot. Das Arithmeum nennt in seinen Führungs- und Veranstaltungsseiten Kinderprogramme, Workshops und spezielle Programmpunkte für Familien. Auf der englischen Seite wird ein öffentliches Kinderprogramm auf Deutsch am ersten Samstag im Monat erwähnt, während die deutschen Seiten zusätzlich eine Familienführung für Kinder ab 7 Jahren im Monatsrhythmus aufführen. Entscheidend für Besucherinnen und Besucher ist vor allem die Botschaft, dass das Haus regelmäßig familiengeeignete Formate anbietet und Termine im Veranstaltungskalender veröffentlicht. Einige Kinderprogramme müssen vorab gebucht werden. Dadurch eignet sich das Arithmeum nicht nur als stilles Museum für Erwachsene, sondern ebenso als Lernort, an dem man Maschinen, Zahlen und historische Erfindungen praktisch und altersgerecht erfahrbar macht. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/guided-tours.html?utm_source=openai))

Konzerte, Veranstaltungen und das besondere Ambiente

Zu den bekanntesten Veranstaltungsreihen des Arithmeums gehört »concerto discreto«. Diese Konzertreihe wurde 1999 gemeinsam vom Deutschlandfunk und dem Arithmeum gegründet und findet an sechs bis acht Montagabenden pro Jahr statt. Gespielt wird im Glasfoyer des Gebäudes, also in einem Raum, der bewusst eine sehr besondere Nähe zwischen Bühne und Publikum erzeugt. Das Spektrum reicht von alter und klassischer Musik bis zu zeitgenössischen Werken. Das Haus beschreibt das Konzerterlebnis als intim und akustisch besonders, weil der Raum selbst Teil der musikalischen Erfahrung wird. Wer Konzerte in ungewöhnlicher Atmosphäre sucht, findet hier also nicht nur ein weiteres Veranstaltungsformat, sondern einen Ort mit klarem Profil. Dazu kommen gelegentliche Kinderkonzerte und Sommerkonzerte, die das Programm abrunden und den Veranstaltungscharakter des Hauses unterstreichen. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/concerts.html?utm_source=openai))

Die Tickets für »concerto discreto« können im Arithmeum, bei Vorverkaufsstellen oder über Bonnticket erworben werden; in einzelnen Konzertankündigungen wird auch die Abendkasse genannt. Neben der Konzertreihe weist das Museum auf regelmäßige öffentliche Veranstaltungen, Sonderführungen und Sonderausstellungen hin, die im Veranstaltungskalender gebündelt sind. Das ist für die SEO-Suche rund um »veranstaltungen«, »konzerte« und »tickets« besonders wichtig, weil das Arithmeum eben nicht nur als Museum, sondern als lebendiger Kulturort funktioniert. Wer einen Abend im Arithmeum plant, sollte daher nicht nur auf die Öffnungszeiten achten, sondern auch auf den aktuellen Kalender, da dort musikalische, museale und pädagogische Formate gemeinsam sichtbar werden. Genau diese Mischung aus Programmvielfalt und räumlicher Besonderheit macht den Standort in Bonn so einprägsam. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/concerts/concerto-discreto.html?utm_source=openai))

Shop, Architektur und praktische Tipps für den Besuch

Das Arithmeum ist auch architektonisch eine eigene Marke. Im Museumsbereich wird auf das Bauprinzip »weniger ist mehr« nach Mies van der Rohe verwiesen; das Gebäude arbeitet mit einer Stahl-Glas-Fassade und einer sehr leichten, filigranen Wirkung, die die Transparenz von Wissenschaft symbolisieren soll. Diese ästhetische Idee passt zur Sammlung, denn hier treffen mathematische Geschichte, technische Präzision und Design aufeinander. Im Inneren werden nicht nur Rechenmaschinen gezeigt, sondern auch Designobjekte und Stühle als Teil des Gesamterlebnisses. Das Museum ist zudem barrierefrei und damit auf unterschiedliche Besuchergruppen eingestellt. Wer also nach einem Ort sucht, der nicht nur informiert, sondern auch gestalterisch überzeugt, findet im Arithmeum eine sehr konsequent gebaute und kuratierte Umgebung. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/arithmeum/museum.html?utm_source=openai))

Zum praktischen Besuch gehört auch der Museumsshop. Die offizielle Shop-Seite weist darauf hin, dass ausgewählte Produkte im Museumsshop und per Versand erhältlich sind. Damit eignet sich das Arithmeum auch für Besucherinnen und Besucher, die ein Fachbuch, eine Publikation oder ein thematisch passendes Andenken mitnehmen möchten. Im Impressum wird Professor Dr. Ina Prinz als Vertreterin des Arithmeums genannt, was den aktuellen organisatorischen Rahmen sichtbar macht. Wenn man die wichtigsten Punkte für eine gute Planung zusammennimmt, ergibt sich ein sehr klares Bild: Das Arithmeum Bonn ist dienstags bis sonntags geöffnet, zentral erreichbar, für Rollstuhlfahrende vorbereitet, preislich fair und inhaltlich außergewöhnlich breit aufgestellt. Genau deshalb lohnt sich der Besuch nicht nur für Technikfans, sondern auch für Familien, Kulturreisende, Schulgruppen und Konzertpublikum. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/visitor-information/shop.html?utm_source=openai))

Quellen:

Mehr anzeigen

Arithmeum Bonn | Tickets & Öffnungszeiten

Das Arithmeum Bonn ist kein gewöhnliches Museum für einen kurzen Zwischenstopp, sondern ein Ort, an dem Wissenschaft, Technik, Kunst und Musik in einem ungewöhnlich dichten Zusammenspiel sichtbar werden. Das Haus gehört zur Universität Bonn und steht unter einem Dach mit dem Forschungsinstitut für Diskrete Mathematik. Im Zentrum stehen mehr als 10.000 historische Rechenmaschinen sowie eine Bibliothek mit über 3.000 Büchern zur Rechen- und Mathematikgeschichte. Wer hier hineingeht, erlebt die Entwicklung des Rechnens nicht als trockene Abfolge von Zahlen, sondern als Kulturgeschichte mit Geräten, Ideen und Gestaltungswillen. Zugleich ist das Arithmeum ein Veranstaltungsort für Konzerte, Führungen, Kinderprogramme und Sonderausstellungen, sodass der Besuch je nach Interesse sehr technisch, sehr musikalisch oder sehr familienfreundlich ausfallen kann. Das macht die Location in Bonn für Besucherinnen und Besucher mit ganz unterschiedlichen Erwartungen interessant. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/arithmeum.html?utm_source=openai))

Öffnungszeiten, Tickets und Eintrittspreise im Arithmeum Bonn

Das Arithmeum hat klare und verlässliche Besuchszeiten: Geöffnet ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt liegt bei 3 Euro regulär, 2 Euro ermäßigt für Schülerinnen und Schüler, Studierende und Auszubildende sowie 8 Euro für die Familienkarte. Vorschulkinder und schwerbehinderte Personen haben freien Eintritt. Wer also einen spontanen Kulturtermin in Bonn sucht, kann den Besuch sehr gut in einen Tagesausflug, eine Wochenendtour oder einen Schul- und Familientag integrieren. Die Kombination aus moderatem Preisniveau und einem großen inhaltlichen Spektrum macht den Besuch besonders attraktiv, weil man für den Eintritt nicht nur eine Ausstellung, sondern ein ganzes Themenfeld aus Geschichte, Technik und Gestaltung erhält. Für zusätzliche Planungssicherheit sorgt die klare Trennung zwischen regulärem Museumseintritt und den verschiedenen Führungsangeboten, die im Regelfall unabhängig vom Publikumsverkehr organisiert werden. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/visitor-information/information.html?utm_source=openai))

Für Führungen gelten zusätzliche, aber transparente Regeln. Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung finden sonntags um 11 Uhr statt, die Kunstführung sonntags um 15 Uhr. Das Schaudepot »Frühe Computer und PCs« wird jeden ersten Freitag im Monat um 18 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Führung gezeigt. Diese öffentlichen Angebote sind kostenlos, es fällt lediglich der Eintritt an. Wer eine Führung auf Englisch wünscht, kann sie nach vorheriger Vereinbarung buchen; die Dauer liegt bei etwa 60 Minuten und es wird neben dem Eintritt eine Führungsgebühr berechnet. Gruppen ab sieben Personen sowie Schulklassen besuchen das Arithmeum nur im Rahmen einer Führung oder nach vorheriger Anmeldung. So wird aus einem Museumsbesuch ein planbarer und gut strukturierter Termin, der sich für Einzelgäste, Gruppen und Bildungseinrichtungen gleichermaßen eignet. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/fuehrungen-workshops/oeffentliche-fuehrungen.html?utm_source=openai))

Anfahrt und Parken rund um das Arithmeum Bonn

Die Adresse des Arithmeums ist Lennéstraße 2, 53113 Bonn. Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nennt das Museum die U-Bahn-Haltestelle »Universität/Markt« sowie die Haltestelle Bonn Hauptbahnhof für Bus, DB und Straßenbahn. Wer mit dem Auto kommt, sollte die offizielle Lagekarte nutzen, denn in direkter Umgebung des Arithmeums gibt es keine Parkmöglichkeiten. Die empfohlenen Parkhäuser liegen in der Bonner Innenstadt; auf der Lagekarte werden unter anderem die Bahnhofgarage und die Marktgarage genannt. Damit ist das Haus gut erreichbar, auch wenn man nicht unmittelbar vor dem Eingang parken kann. Gerade für Besucherinnen und Besucher aus dem Umland ist diese Information wichtig, weil sie die eigentliche Anreise klar von der letzten Fußstrecke trennt und unnötigen Suchverkehr in der unmittelbaren Umgebung vermeidet. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/visitor-information/location-map.html?utm_source=openai))

Das Arithmeum ist außerdem barrierefrei zugänglich, und Rollstuhlfahrende können einen Parkplatz telefonisch im Voraus reservieren. Diese praktische Lösung ist für ein Museum in innerstädtischer Lage besonders hilfreich, weil sie die Planbarkeit erhöht und den Besuch nicht von spontanen Parkentscheidungen abhängig macht. Die offizielle Anfahrtsseite beschreibt außerdem die Zufahrten aus Norden, Westen, Osten und Süden und verweist dabei auf die Lagekarte. Wer also eine Anreise mit dem Auto, mit dem Nahverkehr oder mit eingeschränkter Mobilität plant, findet am besten schon vorab die passende Route. Für viele Gäste ist genau diese Kombination aus zentraler Lage, öffentlicher Anbindung und barrierefreier Organisation ein echter Pluspunkt. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/visitor-information/location-map.html?utm_source=openai))

Ausstellung, Sammlung und historische Rechenmaschinen

Die Dauerausstellung des Arithmeums ist chronologisch aufgebaut und beginnt auf der dritten Etage mit frühen Rechenhilfsmitteln wie Zählsteinen, Tontafeln aus Mesopotamien, frühen Abakusformen, Rechenpfennigen und einem Rechentisch. Auf der zweiten Etage begegnen Besucherinnen und Besucher den Napierstäben und können an der Maschine von Wilhelm Schickard selbst rechnen, die als älteste mechanische Rechenmaschine gilt. Außerdem werden dort die Rechenhilfen und Maschinen von Morland und Grillet gezeigt. Auf der ersten Etage steht die erste Vierspeziesrechenmaschine von Gottfried Wilhelm Leibniz, daneben die Prinzipien der mechanischen Zahlenspeicherung sowie die Maschinen von Poleni und Braun. Im Erdgeschoss folgen die letzten als Unikate gefertigten Maschinen von Stanhope, Hahn, Müller, Schuster und Auch. Diese klare Dramaturgie macht die Sammlung nicht nur umfangreich, sondern auch besonders anschaulich. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/exhibition/permanent-exhibition.html?utm_source=openai))

Auch die Geschichte der Sammlung selbst ist bemerkenswert. Ihren Anfang nahm sie 1960 mit einer kleinen mechanischen Rechenmaschine vom Typ Brunsviga M, die Professor Dr. Dr. h.c. Bernhard Korte als Student faszinierte. Aus diesem Anfang entwickelte sich eine Sammlung von mehr als 10.000 historischen Rechenmaschinen, die vom Haus als weltweit umfassendste ihrer Art beschrieben wird. Ergänzt wird sie durch mehr als 3.000 bibliophile historische Bücher zur Rechen- und Mathematikgeschichte, außerdem durch frühe Computer und PCs, die nach vorheriger Absprache besichtigt werden können. Dazu kommen geometrisch-konstruktivistische Kunst, Designobjekte, Stühle und weitere Sammlungsbereiche, die den wissenschaftlichen Kern des Hauses ästhetisch erweitern. Der aktuelle Ausstellungsplan zeigt zudem wechselnde Sonderausstellungen, etwa »Eine Goldmedaille für die Multiplikation - Léon Bollée (1870-1913) und seine Erfindungen«, »Proportionalzirkel und seltene Mathematik- und Zeicheninstrumente des 17. und 18. Jahrhunderts Teil III« sowie »Um drei Ecken gedacht - Rechenschieber und Vermessung«. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/collection.html?utm_source=openai))

Führungen, Kinderprogramme und Gruppenbesuche im Arithmeum Bonn

Die Führungen sind ein zentraler Bestandteil des Arithmeum-Erlebnisses. Das Haus bietet öffentliche Führungen an, die am Wochenende stattfinden und besonders gut geeignet sind, wenn man das Museum ohne große Vorbereitung erleben möchte. Die Dauerausstellung kann sonntags um 11 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Führung entdeckt werden, die Kunstausstellung sonntags um 15 Uhr. Für das Schaudepot »Frühe Computer und PCs« gibt es jeden ersten Freitag im Monat um 18 Uhr eine weitere Führung. Gruppen ab 2 bis 60 Personen können Führungen durch verschiedene Ausstellungsbereiche buchen, und wer die Inhalte noch stärker auf Schule, Familie oder ein bestimmtes Alter zuschneiden möchte, kann dies vorab mit dem Museum abstimmen. Schulklassen erhalten kostenlose Führungen, sodass sich das Arithmeum auch für den Unterricht und für Projekttage eignet. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/fuehrungen-workshops/oeffentliche-fuehrungen.html?utm_source=openai))

Auch für Kinder gibt es ein eigenständiges Angebot. Das Arithmeum nennt in seinen Führungs- und Veranstaltungsseiten Kinderprogramme, Workshops und spezielle Programmpunkte für Familien. Auf der englischen Seite wird ein öffentliches Kinderprogramm auf Deutsch am ersten Samstag im Monat erwähnt, während die deutschen Seiten zusätzlich eine Familienführung für Kinder ab 7 Jahren im Monatsrhythmus aufführen. Entscheidend für Besucherinnen und Besucher ist vor allem die Botschaft, dass das Haus regelmäßig familiengeeignete Formate anbietet und Termine im Veranstaltungskalender veröffentlicht. Einige Kinderprogramme müssen vorab gebucht werden. Dadurch eignet sich das Arithmeum nicht nur als stilles Museum für Erwachsene, sondern ebenso als Lernort, an dem man Maschinen, Zahlen und historische Erfindungen praktisch und altersgerecht erfahrbar macht. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/guided-tours.html?utm_source=openai))

Konzerte, Veranstaltungen und das besondere Ambiente

Zu den bekanntesten Veranstaltungsreihen des Arithmeums gehört »concerto discreto«. Diese Konzertreihe wurde 1999 gemeinsam vom Deutschlandfunk und dem Arithmeum gegründet und findet an sechs bis acht Montagabenden pro Jahr statt. Gespielt wird im Glasfoyer des Gebäudes, also in einem Raum, der bewusst eine sehr besondere Nähe zwischen Bühne und Publikum erzeugt. Das Spektrum reicht von alter und klassischer Musik bis zu zeitgenössischen Werken. Das Haus beschreibt das Konzerterlebnis als intim und akustisch besonders, weil der Raum selbst Teil der musikalischen Erfahrung wird. Wer Konzerte in ungewöhnlicher Atmosphäre sucht, findet hier also nicht nur ein weiteres Veranstaltungsformat, sondern einen Ort mit klarem Profil. Dazu kommen gelegentliche Kinderkonzerte und Sommerkonzerte, die das Programm abrunden und den Veranstaltungscharakter des Hauses unterstreichen. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/concerts.html?utm_source=openai))

Die Tickets für »concerto discreto« können im Arithmeum, bei Vorverkaufsstellen oder über Bonnticket erworben werden; in einzelnen Konzertankündigungen wird auch die Abendkasse genannt. Neben der Konzertreihe weist das Museum auf regelmäßige öffentliche Veranstaltungen, Sonderführungen und Sonderausstellungen hin, die im Veranstaltungskalender gebündelt sind. Das ist für die SEO-Suche rund um »veranstaltungen«, »konzerte« und »tickets« besonders wichtig, weil das Arithmeum eben nicht nur als Museum, sondern als lebendiger Kulturort funktioniert. Wer einen Abend im Arithmeum plant, sollte daher nicht nur auf die Öffnungszeiten achten, sondern auch auf den aktuellen Kalender, da dort musikalische, museale und pädagogische Formate gemeinsam sichtbar werden. Genau diese Mischung aus Programmvielfalt und räumlicher Besonderheit macht den Standort in Bonn so einprägsam. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/concerts/concerto-discreto.html?utm_source=openai))

Shop, Architektur und praktische Tipps für den Besuch

Das Arithmeum ist auch architektonisch eine eigene Marke. Im Museumsbereich wird auf das Bauprinzip »weniger ist mehr« nach Mies van der Rohe verwiesen; das Gebäude arbeitet mit einer Stahl-Glas-Fassade und einer sehr leichten, filigranen Wirkung, die die Transparenz von Wissenschaft symbolisieren soll. Diese ästhetische Idee passt zur Sammlung, denn hier treffen mathematische Geschichte, technische Präzision und Design aufeinander. Im Inneren werden nicht nur Rechenmaschinen gezeigt, sondern auch Designobjekte und Stühle als Teil des Gesamterlebnisses. Das Museum ist zudem barrierefrei und damit auf unterschiedliche Besuchergruppen eingestellt. Wer also nach einem Ort sucht, der nicht nur informiert, sondern auch gestalterisch überzeugt, findet im Arithmeum eine sehr konsequent gebaute und kuratierte Umgebung. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/arithmeum/museum.html?utm_source=openai))

Zum praktischen Besuch gehört auch der Museumsshop. Die offizielle Shop-Seite weist darauf hin, dass ausgewählte Produkte im Museumsshop und per Versand erhältlich sind. Damit eignet sich das Arithmeum auch für Besucherinnen und Besucher, die ein Fachbuch, eine Publikation oder ein thematisch passendes Andenken mitnehmen möchten. Im Impressum wird Professor Dr. Ina Prinz als Vertreterin des Arithmeums genannt, was den aktuellen organisatorischen Rahmen sichtbar macht. Wenn man die wichtigsten Punkte für eine gute Planung zusammennimmt, ergibt sich ein sehr klares Bild: Das Arithmeum Bonn ist dienstags bis sonntags geöffnet, zentral erreichbar, für Rollstuhlfahrende vorbereitet, preislich fair und inhaltlich außergewöhnlich breit aufgestellt. Genau deshalb lohnt sich der Besuch nicht nur für Technikfans, sondern auch für Familien, Kulturreisende, Schulgruppen und Konzertpublikum. ([arithmeum.uni-bonn.de](https://www.arithmeum.uni-bonn.de/en/visitor-information/shop.html?utm_source=openai))

Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

AT

Alexey Tonyushkin

30. Oktober 2025

Das beste Museum in Bonn! Das Personal ist sehr freundlich und spricht Englisch. Sie können Ihnen mit Ihrem Gepäck helfen und es in die Aufbewahrung bringen. Es hat die größte Sammlung von Arithmometern, einschließlich Schety. Der andere Teil ist der Geschichte und Technologie gewidmet, einschließlich mathematischer Algorithmen zur Herstellung von Chips. Man kann leicht mehrere Stunden in diesem Museum verbringen.

AV

Andrew Vandekerckhove

2. Februar 2026

Wenn Sie Taschenrechner mögen... dann wird dies wahrscheinlich buchstäblich Ihr Lieblingsort auf der ganzen Welt sein! Es gibt viel detaillierte und interessante Geschichte und Wissenschaft zu diesem wichtigen Thema. Es ist eine tiefere Erkundung, als ich je erwartet hätte! Es ist sehr interessant zu sehen, wie sowohl die Theorie als auch die mechanischen Aspekte im Laufe der Zeit vorangetrieben wurden. Ein Besuch lohnt sich! Es gibt viele interaktive Spiele und Aktivitäten zu entdecken.

SN

samir kumar nath

23. Juli 2025

Die Ausstellung thematisiert die Computertechniken aus der Antike und den frühen Tagen der mechanischen Rechenmaschinen in der modernen Ära, bevor der elektronische Taschenrechner eingeführt wurde. Gut erhaltene Maschinen oder deren Nachbildungen sind für alle Altersgruppen interessant, besonders für junge Köpfe. Das Ticket kostet sehr wenig.

AB

Andrea L. Berez-Kroeker

26. November 2025

Wir dachten, wir wären in einer Stunde rein und raus, aber wir haben einen großen Teil des Tages hier verbracht. Es gibt viel zu lernen und verbindet Alt mit Neu (ich verstehe jetzt, was alte Geometrie mit dem Design von Computerchips zu tun hat), Wissenschaft und Kunst. Ein wunderschönes Gebäude obendrein. Ein ausgezeichneter Nachmittag für nur 3 Euro.

SU

sudachi-beer

18. Oktober 2025

Ein wunderbares Museum mit einer wertvollen Sammlung, die die Geschichte der Rechenmaschinen zeigt – von antiken Werkzeugen bis zu modernen Computern. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn Sie sich für die Geschichte der Berechnung und Technologie interessieren. Das Personal war sehr freundlich und einladend – die Dame an der Rezeption sprach ausgezeichnet Englisch, ein freundlicher junger Mann, der ein wenig Japanisch sprach, half mir ebenfalls, und eine freundliche junge Frau war auch bei ihnen. Dank ihrer herzlichen Gastfreundschaft war mein Besuch aus Japan wirklich lohnenswert. Ich bin ihnen allen sehr dankbar!