
Bonn
Bornheimer Str., 53111 Bonn, Deutschland
Alter Friedhof Bonn | Führungen & Öffnungszeiten
Der Alte Friedhof Bonn ist weit mehr als eine Begräbnisstätte. Er ist ein historischer Erinnerungsort, ein grünes Kleinod mitten in der Innenstadt und ein bedeutendes Zeugnis Bonner Kultur- und Geistesgeschichte. Wer ihn betritt, erlebt eine Anlage, die sich nicht wie ein klassischer Park anfühlt und doch Raum für Ruhe, Spaziergänge und stille Entdeckungen bietet. Der Friedhof gehört zu den bekanntesten und wichtigsten Friedhöfen Deutschlands und wird bis heute von vielen Menschen nicht nur wegen seiner Grabmäler, sondern auch wegen seiner Atmosphäre besucht. Besonders auffällig ist die Verbindung aus historischer Tiefe, denkmalgeschützter Substanz, prominenten Namen und lebendiger Vermittlung durch Führungen, Themenrundgänge und kulturelle Veranstaltungen. Die Fördergesellschaft beschreibt den Ort als grüne Oase fast mitten in der Stadt, in der Grabstätten die Geschichte Bonns im 19. und 20. Jahrhundert spiegeln. Die Bonn-Region ergänzt, dass hier kulturelle Eindrücke aus der Bonner Geschichte ebenso ihren Platz haben wie die Funktion als Ort der Ruhe und des Innehaltens. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/willkommen?utm_source=openai))
Führungen, Öffnungszeiten und Eintritt am Alten Friedhof Bonn
Für viele Besucher ist die Frage nach den Führungen der wichtigste Einstieg, und genau hier ist der Alte Friedhof Bonn besonders gut organisiert. Von 1. März bis 31. Oktober werden an jedem Samstag um 14:00 Uhr und an jedem Sonntag um 11:00 Uhr kunsthistorische Führungen angeboten; die Besichtigung der mittelalterlichen Kapelle ist dabei eingeschlossen. Jeden dritten Samstag im Monat gibt es zusätzlich eine Themenführung, etwa zu professoralen Grabstätten, britischen Grabstätten, Krieg und Revolution oder zu Frauenleben und Grabstätten bedeutender Frauen. Die Führungen erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Amt für Stadtgrün der Bundesstadt Bonn, und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme kostet 5,00 Euro, ermäßigt 2,50 Euro, bei einer Dauer von rund 1,5 Stunden. Damit eignet sich der Besuch sowohl für spontane Gäste als auch für gezielt geplante Stadtspaziergänge. ([alterfriedhofbonn.de](https://www.alterfriedhofbonn.de/fuehrungen?utm_source=openai))
Auch die Öffnungszeiten sind klar geregelt und helfen bei der Planung. Der Friedhof ist von März bis Oktober täglich von 7:30 bis 20:00 Uhr geöffnet, von November bis Februar von 8:00 bis 17:00 Uhr. Die Bonn-Region nennt den Alten Friedhof darüber hinaus als frei zugängliches Ziel mit Eintritt frei, was den offenen Charakter des Ortes unterstreicht: Der Friedhof ist tagsüber ein öffentlicher Ort, die Führungen sind das optionale Zusatzangebot. Praktisch ist außerdem die digitale Ergänzung. Die Bonn-Region verweist auf eine Smartphone-App und ein Internetportal, die Informationen zu 29 zeitgeschichtlich interessanten Grabstätten liefern. Vor Ort werden QR-Codes an den Eingängen eingescannt, danach führt die App per GPS zu den einzelnen Grabmalen und spielt dort Audiodateien ab. Wer also lieber selbstständig unterwegs ist, kann den Alten Friedhof auch ohne feste Führung mit viel Hintergrundwissen erkunden. ([alterfriedhofbonn.de](https://www.alterfriedhofbonn.de/fuehrungen?utm_source=openai))
Geschichte des Alten Friedhofs Bonn von 1715 bis heute
Die Geschichte des Alten Friedhofs reicht weit zurück. Nach Angaben der Fördergesellschaft beginnen die Anfänge bereits im Jahr 1715, also in einer Zeit, in der die Kölner Kurfürsten in Bonn residierten und regierten. Zunächst wurde die Begräbnisstätte vor den Toren der Stadt für arme Leute und Fremde angelegt. 1787 wurde sie dann zum einzigen Friedhof für alle christlichen Bürgerinnen und Bürger der Stadt bestimmt. Damit wurde der Ort nicht nur größer und bedeutender, sondern auch zu einem zentralen Ausdruck städtischer Ordnung und sozialer Veränderung. Die Geschichte des Friedhofs ist deshalb eng mit der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung Bonns verknüpft: erst kurfürstlich, dann preußisch, später vom Kaiserreich geprägt und schließlich in die moderne Denkmalpflege überführt. Die Mehrzahl der Grabmäler verweist auf Männer und Frauen aus der Zeit des preußischen Rheinlandes, wobei der Friedhof zugleich Spuren der späteren Stadtgeschichte bewahrt. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/geschichte?utm_source=openai))
Nach 1814, als das katholische Rheinland an den protestantischen preußischen König fiel, entwickelte sich Bonn weiter, und der Friedhof spiegelte diese Veränderungen in seinen Grabdenkmälern wider. Die Fördergesellschaft beschreibt, dass der Friedhof nach der Zeit des Kaiserreichs in eine Art Dornröschenschlaf fiel, kaum verändert und nur noch selten für neue Beerdigungen genutzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde zum Glück nur wenig zerstört. In den 1970er Jahren wurde das Gelände erstmals seit seiner Gründung kleiner, doch wenig später wurde seine Erhaltungswürdigkeit im Rahmen des Denkmalschutzes festgestellt, konkret 1984. Besonders spannend ist auch die Geschichte des bürgerschaftlichen Engagements: Ende der 1960er Jahre drohte im Zuge der Verkehrsplanung sogar eine Brücke über den Friedhof. 37 engagierte Bonnerinnen und Bonner gründeten daraufhin am 10. April 1975 die Fördergesellschaft, um diese Planung zu verhindern und den Ort dauerhaft zu schützen. So verbindet der Alte Friedhof bis heute historische Schichtung mit gelebter Denkmalpflege. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/geschichte?utm_source=openai))
Plan, digitale Orientierung und berühmte Persönlichkeiten auf dem Alten Friedhof
Wer nach dem Plan des Alten Friedhofs Bonn sucht, findet auf der offiziellen Seite einen Lageplan, in dem einige bedeutende Gräber hervorgehoben sind. Das ist für alle sinnvoll, die nicht einfach nur spazieren gehen, sondern gezielt bestimmte Gräber oder kunsthistorisch interessante Punkte ansteuern möchten. Zusätzlich zur Karte gibt es die erwähnte digitale Führungsform mit App und QR-Codes. Diese Kombination aus analogem Plan und digitaler Navigation macht den Friedhof besonders nutzerfreundlich, vor allem für Gäste, die ohne Vorwissen kommen. Die Bonn-Region hebt hervor, dass das Angebot Informationen zu 29 Grabstätten zeitgeschichtlich interessanter Persönlichkeiten umfasst. So wird aus einem stillen Rundgang schnell eine kleine Geschichtsstunde, bei der sich Bonner Stadtgeschichte in Stein, Metall, Inschriften und Grabgestaltung lesen lässt. ([alterfriedhofbonn.de](https://www.alterfriedhofbonn.de/plan?utm_source=openai))
Besonders stark ist der Alte Friedhof Bonn mit bekannten Namen verbunden. Die Fördergesellschaft nennt ausdrücklich das Grab von Clara und Robert Schumann, Beethovens Mutter, Mildred Scheel und Norbert Blüm sowie mehrere große Gelehrte aus den Anfängen der Bonner Universität. Die Themenführungen zeigen darüber hinaus, wie vielfältig die Erinnerungskultur auf dem Gelände ist: 2026 reichen die Themen von Grabstätten bedeutender Frauen über Professorengrabstätten und britische Grabstätten bis zu Hinweisen auf Revolution und Krieg sowie Klassizismus und Gotik. Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Friedhof nicht nur als Ruhestätte, sondern als kulturhistorischer Lernort verstanden wird. Wer also nach prominenten Personen oder besonderen Persönlichkeiten sucht, bekommt hier keine oberflächliche Liste, sondern einen Ort, an dem Biografien, Stadtentwicklung und Kunstgeschichte miteinander verschmelzen. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/willkommen?utm_source=openai))
Georgskapelle, Konzerte und Lesungen auf dem Alten Friedhof Bonn
Ein zweites zentrales Thema ist die Georgskapelle, die eng mit den Führungen und Veranstaltungen verbunden ist. Laut Bonn-Information stand die Kapelle ursprünglich in Ramersdorf und wurde im 19. Jahrhundert auf den Alten Friedhof versetzt; im Inneren konnten Malereien aus dem 13. Jahrhundert reproduziert werden. Auch die Fördergesellschaft spricht in ihren Veranstaltungsankündigungen von der Georgskapelle beziehungsweise Ramersdorfer Kapelle auf dem Alten Friedhof. Diese Verbindung aus mittelalterlichem Ursprung, Versetzung im 19. Jahrhundert und musealer Vermittlung macht die Kapelle zu einem der faszinierendsten Bauteile der Anlage. Sie steht sinnbildlich dafür, wie der Alte Friedhof über Jahrhunderte gewachsen ist und wie historische Bauteile an diesem Ort erhalten und in neue Kontexte gestellt wurden. Gerade bei einer Stadtführung ist die Kapelle ein Höhepunkt, weil sie Geschichte nicht nur erzählt, sondern räumlich erfahrbar macht. ([bonn.de](https://www.bonn.de/veranstaltungskalender/veranstaltungen/hauptkalender/bonn-information/rund-um-das-stadthaus.php?utm_source=openai))
Die Kapelle ist zugleich ein kultureller Veranstaltungsraum. Die Fördergesellschaft organisiert von Mai bis September gemeinsam mit verschiedenen Partnern Benefizkonzerte und Lesungen, die in der Regel in der Georgskapelle stattfinden. Je nach Veranstaltung wird ein Eintritt erhoben oder um Spenden gebeten. Wichtig für die Planung ist jedoch, dass die Plätze in der Kapelle limitiert sind und deshalb Anmeldungen empfohlen werden; Reservierungen sind möglich. Außerdem weist der Verein ausdrücklich darauf hin, dass die Kapelle nicht beheizt ist und daher sehr kühl sein kann. Das ist praktisch, aber auch atmosphärisch wichtig: Die Veranstaltungen leben nicht von Komfort im modernen Sinn, sondern von dem besonderen Charakter dieses historischen Raums. Wer eine Lesung, ein Konzert oder eine kleine Gedenkveranstaltung dort besucht, erlebt den Alten Friedhof als lebendigen Kulturort, an dem Erinnerung und Gegenwart unmittelbar zusammenkommen. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/konzerte?utm_source=openai))
Eingang, Anfahrt und Parken am Alten Friedhof Bonn
Für die praktische Planung ist der Standort ebenfalls klar und zentral. Der Haupteingang liegt an der Ecke Bornheimer Straße 1 und Am Alten Friedhof, 53111 Bonn, nahe dem Stadthaus. Die Bonn-Region nennt als Pkw-Hinweis die Stadthausgarage und als Nahverkehrsverbindung die Haltestelle Bonn Stadthaus. Das macht den Besuch auch ohne eigenes Auto einfach, zumal der Ort mitten in der Stadt liegt. Die Bundesstadt Bonn beschreibt den Alten Friedhof außerdem als grünes Kleinod im Bereich rund um das Stadthaus, was die zentrale Lage unterstreicht. Wer mit dem Auto kommt, hat also eine klar genannte Parkmöglichkeit, während Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs sich an der Stadthaus-Haltestelle orientieren können. Für eine historische Anlage in der Innenstadt ist das ein Vorteil, weil der Zugang unkompliziert bleibt und sich der Besuch gut mit anderen Zielen in Bonn kombinieren lässt. ([alterfriedhofbonn.de](https://www.alterfriedhofbonn.de/fuehrungen?utm_source=openai))
Die Bonn-Region führt den Alten Friedhof außerdem als Ziel mit vorhandenen Parkplätzen und macht ihn als Ausflugsort für Gruppen, Schulklassen, Familien, Individualgäste und sogar für Kinderwägen geeignet. Das ist für einen historischen Friedhof nicht selbstverständlich und zeigt, wie offen die Anlage heute genutzt wird. Gleichzeitig beschreibt die Bonn-Region den Ort als kühlen Ort, was im Sommer angenehm sein kann und in der Atmosphäre des alten Baumbestands und der historischen Grabmale durchaus zur Wirkung beiträgt. Wer nach dem Stichwort Parken sucht, braucht also vor allem diese drei Fakten: zentrale Lage, Stadthausgarage für den Pkw und gute Erreichbarkeit mit Bus und Bahn. Für Besucher, die das Gelände zum ersten Mal betreten, ist das sehr hilfreich, weil sich der Alte Friedhof damit nicht als abgeschlossener, schwer zugänglicher Ort präsentiert, sondern als gut erreichbares Stück Stadtgeschichte. ([visit-bonn-region.de](https://www.visit-bonn-region.de/poi/alter-friedhof))
Patenschaft, Pflege, Fotos und warum der Alte Friedhof Bonn so besonders ist
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Pflege des Areals. Die Fördergesellschaft betont, dass sie Geld sammelt, Restaurierungen unterstützt und sich seit Jahrzehnten für den Erhalt des historischen und denkmalgeschützten Friedhofs einsetzt. Auf der Kontaktseite wird ausdrücklich erwähnt, dass Anfragen zu Führungen, Grabpatenschaft und anderen Themen gestellt werden können. Das zeigt, dass der Friedhof nicht nur als Ort des Gedenkens, sondern auch als Gemeinschaftsprojekt verstanden wird. Gerade bei alten Grabmälern, kunstvollen Einfassungen und verwitterten Materialien ist diese Arbeit entscheidend. Der Alte Friedhof ist also nicht einfach ein museales Relikt, sondern eine Anlage, die durch bürgerschaftliches Engagement, kommunale Zusammenarbeit und private Unterstützung am Leben gehalten wird. Wer sich für Patenschaften interessiert, findet damit einen konkreten Weg, Verantwortung für den Erhalt dieses besonderen Ortes zu übernehmen. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/willkommen?utm_source=openai))
Auch für Fotos und Eindrücke ist der Alte Friedhof Bonn ein dankbares Ziel. Die Fördergesellschaft beschreibt ihn als grüne Oase fast mitten in der Stadt, die von Touristen aus aller Welt besucht wird, und als ruhigen Ort zum Innehalten, Ausspannen und Atemholen. Diese Kombination aus zentraler Lage, stiller Atmosphäre und historisch aussagekräftigen Details macht ihn fotogen, ohne ins Künstliche zu kippen. Alte Grabsteine, Gitter, Wege, Baumgruppen und die Georgskapelle erzeugen zusammen eine Bildsprache, die sowohl geschichtlich als auch emotional wirkt. Wer nach Fotos sucht, sucht hier nicht bloß schöne Motive, sondern oft auch eine bestimmte Stimmung: Würde, Ruhe, Erinnerung und die leise Schönheit gealterter Materialien. Genau darin liegt die besondere Stärke des Alten Friedhofs Bonn. Er ist ein Ort, an dem die Stadtgeschichte nicht hinter Glas gezeigt wird, sondern in einer begehbaren Landschaft aus Stein, Grün und Erinnerung erfahrbar bleibt. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/willkommen?utm_source=openai))
Quellen:
- Fördergesellschaft Alter Friedhof Bonn e.V. - Willkommen
- Fördergesellschaft Alter Friedhof Bonn e.V. - Geschichte
- Fördergesellschaft Alter Friedhof Bonn e.V. - Führungen
- Fördergesellschaft Alter Friedhof Bonn e.V. - Veranstaltungen
- Fördergesellschaft Alter Friedhof Bonn e.V. - Plan
- Bonn-Region - Alter Friedhof
- Bundesstadt Bonn - Stadtrundgang Rund um das Stadthaus
Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Alter Friedhof Bonn | Führungen & Öffnungszeiten
Der Alte Friedhof Bonn ist weit mehr als eine Begräbnisstätte. Er ist ein historischer Erinnerungsort, ein grünes Kleinod mitten in der Innenstadt und ein bedeutendes Zeugnis Bonner Kultur- und Geistesgeschichte. Wer ihn betritt, erlebt eine Anlage, die sich nicht wie ein klassischer Park anfühlt und doch Raum für Ruhe, Spaziergänge und stille Entdeckungen bietet. Der Friedhof gehört zu den bekanntesten und wichtigsten Friedhöfen Deutschlands und wird bis heute von vielen Menschen nicht nur wegen seiner Grabmäler, sondern auch wegen seiner Atmosphäre besucht. Besonders auffällig ist die Verbindung aus historischer Tiefe, denkmalgeschützter Substanz, prominenten Namen und lebendiger Vermittlung durch Führungen, Themenrundgänge und kulturelle Veranstaltungen. Die Fördergesellschaft beschreibt den Ort als grüne Oase fast mitten in der Stadt, in der Grabstätten die Geschichte Bonns im 19. und 20. Jahrhundert spiegeln. Die Bonn-Region ergänzt, dass hier kulturelle Eindrücke aus der Bonner Geschichte ebenso ihren Platz haben wie die Funktion als Ort der Ruhe und des Innehaltens. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/willkommen?utm_source=openai))
Führungen, Öffnungszeiten und Eintritt am Alten Friedhof Bonn
Für viele Besucher ist die Frage nach den Führungen der wichtigste Einstieg, und genau hier ist der Alte Friedhof Bonn besonders gut organisiert. Von 1. März bis 31. Oktober werden an jedem Samstag um 14:00 Uhr und an jedem Sonntag um 11:00 Uhr kunsthistorische Führungen angeboten; die Besichtigung der mittelalterlichen Kapelle ist dabei eingeschlossen. Jeden dritten Samstag im Monat gibt es zusätzlich eine Themenführung, etwa zu professoralen Grabstätten, britischen Grabstätten, Krieg und Revolution oder zu Frauenleben und Grabstätten bedeutender Frauen. Die Führungen erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Amt für Stadtgrün der Bundesstadt Bonn, und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme kostet 5,00 Euro, ermäßigt 2,50 Euro, bei einer Dauer von rund 1,5 Stunden. Damit eignet sich der Besuch sowohl für spontane Gäste als auch für gezielt geplante Stadtspaziergänge. ([alterfriedhofbonn.de](https://www.alterfriedhofbonn.de/fuehrungen?utm_source=openai))
Auch die Öffnungszeiten sind klar geregelt und helfen bei der Planung. Der Friedhof ist von März bis Oktober täglich von 7:30 bis 20:00 Uhr geöffnet, von November bis Februar von 8:00 bis 17:00 Uhr. Die Bonn-Region nennt den Alten Friedhof darüber hinaus als frei zugängliches Ziel mit Eintritt frei, was den offenen Charakter des Ortes unterstreicht: Der Friedhof ist tagsüber ein öffentlicher Ort, die Führungen sind das optionale Zusatzangebot. Praktisch ist außerdem die digitale Ergänzung. Die Bonn-Region verweist auf eine Smartphone-App und ein Internetportal, die Informationen zu 29 zeitgeschichtlich interessanten Grabstätten liefern. Vor Ort werden QR-Codes an den Eingängen eingescannt, danach führt die App per GPS zu den einzelnen Grabmalen und spielt dort Audiodateien ab. Wer also lieber selbstständig unterwegs ist, kann den Alten Friedhof auch ohne feste Führung mit viel Hintergrundwissen erkunden. ([alterfriedhofbonn.de](https://www.alterfriedhofbonn.de/fuehrungen?utm_source=openai))
Geschichte des Alten Friedhofs Bonn von 1715 bis heute
Die Geschichte des Alten Friedhofs reicht weit zurück. Nach Angaben der Fördergesellschaft beginnen die Anfänge bereits im Jahr 1715, also in einer Zeit, in der die Kölner Kurfürsten in Bonn residierten und regierten. Zunächst wurde die Begräbnisstätte vor den Toren der Stadt für arme Leute und Fremde angelegt. 1787 wurde sie dann zum einzigen Friedhof für alle christlichen Bürgerinnen und Bürger der Stadt bestimmt. Damit wurde der Ort nicht nur größer und bedeutender, sondern auch zu einem zentralen Ausdruck städtischer Ordnung und sozialer Veränderung. Die Geschichte des Friedhofs ist deshalb eng mit der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung Bonns verknüpft: erst kurfürstlich, dann preußisch, später vom Kaiserreich geprägt und schließlich in die moderne Denkmalpflege überführt. Die Mehrzahl der Grabmäler verweist auf Männer und Frauen aus der Zeit des preußischen Rheinlandes, wobei der Friedhof zugleich Spuren der späteren Stadtgeschichte bewahrt. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/geschichte?utm_source=openai))
Nach 1814, als das katholische Rheinland an den protestantischen preußischen König fiel, entwickelte sich Bonn weiter, und der Friedhof spiegelte diese Veränderungen in seinen Grabdenkmälern wider. Die Fördergesellschaft beschreibt, dass der Friedhof nach der Zeit des Kaiserreichs in eine Art Dornröschenschlaf fiel, kaum verändert und nur noch selten für neue Beerdigungen genutzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde zum Glück nur wenig zerstört. In den 1970er Jahren wurde das Gelände erstmals seit seiner Gründung kleiner, doch wenig später wurde seine Erhaltungswürdigkeit im Rahmen des Denkmalschutzes festgestellt, konkret 1984. Besonders spannend ist auch die Geschichte des bürgerschaftlichen Engagements: Ende der 1960er Jahre drohte im Zuge der Verkehrsplanung sogar eine Brücke über den Friedhof. 37 engagierte Bonnerinnen und Bonner gründeten daraufhin am 10. April 1975 die Fördergesellschaft, um diese Planung zu verhindern und den Ort dauerhaft zu schützen. So verbindet der Alte Friedhof bis heute historische Schichtung mit gelebter Denkmalpflege. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/geschichte?utm_source=openai))
Plan, digitale Orientierung und berühmte Persönlichkeiten auf dem Alten Friedhof
Wer nach dem Plan des Alten Friedhofs Bonn sucht, findet auf der offiziellen Seite einen Lageplan, in dem einige bedeutende Gräber hervorgehoben sind. Das ist für alle sinnvoll, die nicht einfach nur spazieren gehen, sondern gezielt bestimmte Gräber oder kunsthistorisch interessante Punkte ansteuern möchten. Zusätzlich zur Karte gibt es die erwähnte digitale Führungsform mit App und QR-Codes. Diese Kombination aus analogem Plan und digitaler Navigation macht den Friedhof besonders nutzerfreundlich, vor allem für Gäste, die ohne Vorwissen kommen. Die Bonn-Region hebt hervor, dass das Angebot Informationen zu 29 Grabstätten zeitgeschichtlich interessanter Persönlichkeiten umfasst. So wird aus einem stillen Rundgang schnell eine kleine Geschichtsstunde, bei der sich Bonner Stadtgeschichte in Stein, Metall, Inschriften und Grabgestaltung lesen lässt. ([alterfriedhofbonn.de](https://www.alterfriedhofbonn.de/plan?utm_source=openai))
Besonders stark ist der Alte Friedhof Bonn mit bekannten Namen verbunden. Die Fördergesellschaft nennt ausdrücklich das Grab von Clara und Robert Schumann, Beethovens Mutter, Mildred Scheel und Norbert Blüm sowie mehrere große Gelehrte aus den Anfängen der Bonner Universität. Die Themenführungen zeigen darüber hinaus, wie vielfältig die Erinnerungskultur auf dem Gelände ist: 2026 reichen die Themen von Grabstätten bedeutender Frauen über Professorengrabstätten und britische Grabstätten bis zu Hinweisen auf Revolution und Krieg sowie Klassizismus und Gotik. Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Friedhof nicht nur als Ruhestätte, sondern als kulturhistorischer Lernort verstanden wird. Wer also nach prominenten Personen oder besonderen Persönlichkeiten sucht, bekommt hier keine oberflächliche Liste, sondern einen Ort, an dem Biografien, Stadtentwicklung und Kunstgeschichte miteinander verschmelzen. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/willkommen?utm_source=openai))
Georgskapelle, Konzerte und Lesungen auf dem Alten Friedhof Bonn
Ein zweites zentrales Thema ist die Georgskapelle, die eng mit den Führungen und Veranstaltungen verbunden ist. Laut Bonn-Information stand die Kapelle ursprünglich in Ramersdorf und wurde im 19. Jahrhundert auf den Alten Friedhof versetzt; im Inneren konnten Malereien aus dem 13. Jahrhundert reproduziert werden. Auch die Fördergesellschaft spricht in ihren Veranstaltungsankündigungen von der Georgskapelle beziehungsweise Ramersdorfer Kapelle auf dem Alten Friedhof. Diese Verbindung aus mittelalterlichem Ursprung, Versetzung im 19. Jahrhundert und musealer Vermittlung macht die Kapelle zu einem der faszinierendsten Bauteile der Anlage. Sie steht sinnbildlich dafür, wie der Alte Friedhof über Jahrhunderte gewachsen ist und wie historische Bauteile an diesem Ort erhalten und in neue Kontexte gestellt wurden. Gerade bei einer Stadtführung ist die Kapelle ein Höhepunkt, weil sie Geschichte nicht nur erzählt, sondern räumlich erfahrbar macht. ([bonn.de](https://www.bonn.de/veranstaltungskalender/veranstaltungen/hauptkalender/bonn-information/rund-um-das-stadthaus.php?utm_source=openai))
Die Kapelle ist zugleich ein kultureller Veranstaltungsraum. Die Fördergesellschaft organisiert von Mai bis September gemeinsam mit verschiedenen Partnern Benefizkonzerte und Lesungen, die in der Regel in der Georgskapelle stattfinden. Je nach Veranstaltung wird ein Eintritt erhoben oder um Spenden gebeten. Wichtig für die Planung ist jedoch, dass die Plätze in der Kapelle limitiert sind und deshalb Anmeldungen empfohlen werden; Reservierungen sind möglich. Außerdem weist der Verein ausdrücklich darauf hin, dass die Kapelle nicht beheizt ist und daher sehr kühl sein kann. Das ist praktisch, aber auch atmosphärisch wichtig: Die Veranstaltungen leben nicht von Komfort im modernen Sinn, sondern von dem besonderen Charakter dieses historischen Raums. Wer eine Lesung, ein Konzert oder eine kleine Gedenkveranstaltung dort besucht, erlebt den Alten Friedhof als lebendigen Kulturort, an dem Erinnerung und Gegenwart unmittelbar zusammenkommen. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/konzerte?utm_source=openai))
Eingang, Anfahrt und Parken am Alten Friedhof Bonn
Für die praktische Planung ist der Standort ebenfalls klar und zentral. Der Haupteingang liegt an der Ecke Bornheimer Straße 1 und Am Alten Friedhof, 53111 Bonn, nahe dem Stadthaus. Die Bonn-Region nennt als Pkw-Hinweis die Stadthausgarage und als Nahverkehrsverbindung die Haltestelle Bonn Stadthaus. Das macht den Besuch auch ohne eigenes Auto einfach, zumal der Ort mitten in der Stadt liegt. Die Bundesstadt Bonn beschreibt den Alten Friedhof außerdem als grünes Kleinod im Bereich rund um das Stadthaus, was die zentrale Lage unterstreicht. Wer mit dem Auto kommt, hat also eine klar genannte Parkmöglichkeit, während Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs sich an der Stadthaus-Haltestelle orientieren können. Für eine historische Anlage in der Innenstadt ist das ein Vorteil, weil der Zugang unkompliziert bleibt und sich der Besuch gut mit anderen Zielen in Bonn kombinieren lässt. ([alterfriedhofbonn.de](https://www.alterfriedhofbonn.de/fuehrungen?utm_source=openai))
Die Bonn-Region führt den Alten Friedhof außerdem als Ziel mit vorhandenen Parkplätzen und macht ihn als Ausflugsort für Gruppen, Schulklassen, Familien, Individualgäste und sogar für Kinderwägen geeignet. Das ist für einen historischen Friedhof nicht selbstverständlich und zeigt, wie offen die Anlage heute genutzt wird. Gleichzeitig beschreibt die Bonn-Region den Ort als kühlen Ort, was im Sommer angenehm sein kann und in der Atmosphäre des alten Baumbestands und der historischen Grabmale durchaus zur Wirkung beiträgt. Wer nach dem Stichwort Parken sucht, braucht also vor allem diese drei Fakten: zentrale Lage, Stadthausgarage für den Pkw und gute Erreichbarkeit mit Bus und Bahn. Für Besucher, die das Gelände zum ersten Mal betreten, ist das sehr hilfreich, weil sich der Alte Friedhof damit nicht als abgeschlossener, schwer zugänglicher Ort präsentiert, sondern als gut erreichbares Stück Stadtgeschichte. ([visit-bonn-region.de](https://www.visit-bonn-region.de/poi/alter-friedhof))
Patenschaft, Pflege, Fotos und warum der Alte Friedhof Bonn so besonders ist
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Pflege des Areals. Die Fördergesellschaft betont, dass sie Geld sammelt, Restaurierungen unterstützt und sich seit Jahrzehnten für den Erhalt des historischen und denkmalgeschützten Friedhofs einsetzt. Auf der Kontaktseite wird ausdrücklich erwähnt, dass Anfragen zu Führungen, Grabpatenschaft und anderen Themen gestellt werden können. Das zeigt, dass der Friedhof nicht nur als Ort des Gedenkens, sondern auch als Gemeinschaftsprojekt verstanden wird. Gerade bei alten Grabmälern, kunstvollen Einfassungen und verwitterten Materialien ist diese Arbeit entscheidend. Der Alte Friedhof ist also nicht einfach ein museales Relikt, sondern eine Anlage, die durch bürgerschaftliches Engagement, kommunale Zusammenarbeit und private Unterstützung am Leben gehalten wird. Wer sich für Patenschaften interessiert, findet damit einen konkreten Weg, Verantwortung für den Erhalt dieses besonderen Ortes zu übernehmen. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/willkommen?utm_source=openai))
Auch für Fotos und Eindrücke ist der Alte Friedhof Bonn ein dankbares Ziel. Die Fördergesellschaft beschreibt ihn als grüne Oase fast mitten in der Stadt, die von Touristen aus aller Welt besucht wird, und als ruhigen Ort zum Innehalten, Ausspannen und Atemholen. Diese Kombination aus zentraler Lage, stiller Atmosphäre und historisch aussagekräftigen Details macht ihn fotogen, ohne ins Künstliche zu kippen. Alte Grabsteine, Gitter, Wege, Baumgruppen und die Georgskapelle erzeugen zusammen eine Bildsprache, die sowohl geschichtlich als auch emotional wirkt. Wer nach Fotos sucht, sucht hier nicht bloß schöne Motive, sondern oft auch eine bestimmte Stimmung: Würde, Ruhe, Erinnerung und die leise Schönheit gealterter Materialien. Genau darin liegt die besondere Stärke des Alten Friedhofs Bonn. Er ist ein Ort, an dem die Stadtgeschichte nicht hinter Glas gezeigt wird, sondern in einer begehbaren Landschaft aus Stein, Grün und Erinnerung erfahrbar bleibt. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/willkommen?utm_source=openai))
Quellen:
- Fördergesellschaft Alter Friedhof Bonn e.V. - Willkommen
- Fördergesellschaft Alter Friedhof Bonn e.V. - Geschichte
- Fördergesellschaft Alter Friedhof Bonn e.V. - Führungen
- Fördergesellschaft Alter Friedhof Bonn e.V. - Veranstaltungen
- Fördergesellschaft Alter Friedhof Bonn e.V. - Plan
- Bonn-Region - Alter Friedhof
- Bundesstadt Bonn - Stadtrundgang Rund um das Stadthaus
Alter Friedhof Bonn | Führungen & Öffnungszeiten
Der Alte Friedhof Bonn ist weit mehr als eine Begräbnisstätte. Er ist ein historischer Erinnerungsort, ein grünes Kleinod mitten in der Innenstadt und ein bedeutendes Zeugnis Bonner Kultur- und Geistesgeschichte. Wer ihn betritt, erlebt eine Anlage, die sich nicht wie ein klassischer Park anfühlt und doch Raum für Ruhe, Spaziergänge und stille Entdeckungen bietet. Der Friedhof gehört zu den bekanntesten und wichtigsten Friedhöfen Deutschlands und wird bis heute von vielen Menschen nicht nur wegen seiner Grabmäler, sondern auch wegen seiner Atmosphäre besucht. Besonders auffällig ist die Verbindung aus historischer Tiefe, denkmalgeschützter Substanz, prominenten Namen und lebendiger Vermittlung durch Führungen, Themenrundgänge und kulturelle Veranstaltungen. Die Fördergesellschaft beschreibt den Ort als grüne Oase fast mitten in der Stadt, in der Grabstätten die Geschichte Bonns im 19. und 20. Jahrhundert spiegeln. Die Bonn-Region ergänzt, dass hier kulturelle Eindrücke aus der Bonner Geschichte ebenso ihren Platz haben wie die Funktion als Ort der Ruhe und des Innehaltens. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/willkommen?utm_source=openai))
Führungen, Öffnungszeiten und Eintritt am Alten Friedhof Bonn
Für viele Besucher ist die Frage nach den Führungen der wichtigste Einstieg, und genau hier ist der Alte Friedhof Bonn besonders gut organisiert. Von 1. März bis 31. Oktober werden an jedem Samstag um 14:00 Uhr und an jedem Sonntag um 11:00 Uhr kunsthistorische Führungen angeboten; die Besichtigung der mittelalterlichen Kapelle ist dabei eingeschlossen. Jeden dritten Samstag im Monat gibt es zusätzlich eine Themenführung, etwa zu professoralen Grabstätten, britischen Grabstätten, Krieg und Revolution oder zu Frauenleben und Grabstätten bedeutender Frauen. Die Führungen erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Amt für Stadtgrün der Bundesstadt Bonn, und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme kostet 5,00 Euro, ermäßigt 2,50 Euro, bei einer Dauer von rund 1,5 Stunden. Damit eignet sich der Besuch sowohl für spontane Gäste als auch für gezielt geplante Stadtspaziergänge. ([alterfriedhofbonn.de](https://www.alterfriedhofbonn.de/fuehrungen?utm_source=openai))
Auch die Öffnungszeiten sind klar geregelt und helfen bei der Planung. Der Friedhof ist von März bis Oktober täglich von 7:30 bis 20:00 Uhr geöffnet, von November bis Februar von 8:00 bis 17:00 Uhr. Die Bonn-Region nennt den Alten Friedhof darüber hinaus als frei zugängliches Ziel mit Eintritt frei, was den offenen Charakter des Ortes unterstreicht: Der Friedhof ist tagsüber ein öffentlicher Ort, die Führungen sind das optionale Zusatzangebot. Praktisch ist außerdem die digitale Ergänzung. Die Bonn-Region verweist auf eine Smartphone-App und ein Internetportal, die Informationen zu 29 zeitgeschichtlich interessanten Grabstätten liefern. Vor Ort werden QR-Codes an den Eingängen eingescannt, danach führt die App per GPS zu den einzelnen Grabmalen und spielt dort Audiodateien ab. Wer also lieber selbstständig unterwegs ist, kann den Alten Friedhof auch ohne feste Führung mit viel Hintergrundwissen erkunden. ([alterfriedhofbonn.de](https://www.alterfriedhofbonn.de/fuehrungen?utm_source=openai))
Geschichte des Alten Friedhofs Bonn von 1715 bis heute
Die Geschichte des Alten Friedhofs reicht weit zurück. Nach Angaben der Fördergesellschaft beginnen die Anfänge bereits im Jahr 1715, also in einer Zeit, in der die Kölner Kurfürsten in Bonn residierten und regierten. Zunächst wurde die Begräbnisstätte vor den Toren der Stadt für arme Leute und Fremde angelegt. 1787 wurde sie dann zum einzigen Friedhof für alle christlichen Bürgerinnen und Bürger der Stadt bestimmt. Damit wurde der Ort nicht nur größer und bedeutender, sondern auch zu einem zentralen Ausdruck städtischer Ordnung und sozialer Veränderung. Die Geschichte des Friedhofs ist deshalb eng mit der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung Bonns verknüpft: erst kurfürstlich, dann preußisch, später vom Kaiserreich geprägt und schließlich in die moderne Denkmalpflege überführt. Die Mehrzahl der Grabmäler verweist auf Männer und Frauen aus der Zeit des preußischen Rheinlandes, wobei der Friedhof zugleich Spuren der späteren Stadtgeschichte bewahrt. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/geschichte?utm_source=openai))
Nach 1814, als das katholische Rheinland an den protestantischen preußischen König fiel, entwickelte sich Bonn weiter, und der Friedhof spiegelte diese Veränderungen in seinen Grabdenkmälern wider. Die Fördergesellschaft beschreibt, dass der Friedhof nach der Zeit des Kaiserreichs in eine Art Dornröschenschlaf fiel, kaum verändert und nur noch selten für neue Beerdigungen genutzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde zum Glück nur wenig zerstört. In den 1970er Jahren wurde das Gelände erstmals seit seiner Gründung kleiner, doch wenig später wurde seine Erhaltungswürdigkeit im Rahmen des Denkmalschutzes festgestellt, konkret 1984. Besonders spannend ist auch die Geschichte des bürgerschaftlichen Engagements: Ende der 1960er Jahre drohte im Zuge der Verkehrsplanung sogar eine Brücke über den Friedhof. 37 engagierte Bonnerinnen und Bonner gründeten daraufhin am 10. April 1975 die Fördergesellschaft, um diese Planung zu verhindern und den Ort dauerhaft zu schützen. So verbindet der Alte Friedhof bis heute historische Schichtung mit gelebter Denkmalpflege. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/geschichte?utm_source=openai))
Plan, digitale Orientierung und berühmte Persönlichkeiten auf dem Alten Friedhof
Wer nach dem Plan des Alten Friedhofs Bonn sucht, findet auf der offiziellen Seite einen Lageplan, in dem einige bedeutende Gräber hervorgehoben sind. Das ist für alle sinnvoll, die nicht einfach nur spazieren gehen, sondern gezielt bestimmte Gräber oder kunsthistorisch interessante Punkte ansteuern möchten. Zusätzlich zur Karte gibt es die erwähnte digitale Führungsform mit App und QR-Codes. Diese Kombination aus analogem Plan und digitaler Navigation macht den Friedhof besonders nutzerfreundlich, vor allem für Gäste, die ohne Vorwissen kommen. Die Bonn-Region hebt hervor, dass das Angebot Informationen zu 29 Grabstätten zeitgeschichtlich interessanter Persönlichkeiten umfasst. So wird aus einem stillen Rundgang schnell eine kleine Geschichtsstunde, bei der sich Bonner Stadtgeschichte in Stein, Metall, Inschriften und Grabgestaltung lesen lässt. ([alterfriedhofbonn.de](https://www.alterfriedhofbonn.de/plan?utm_source=openai))
Besonders stark ist der Alte Friedhof Bonn mit bekannten Namen verbunden. Die Fördergesellschaft nennt ausdrücklich das Grab von Clara und Robert Schumann, Beethovens Mutter, Mildred Scheel und Norbert Blüm sowie mehrere große Gelehrte aus den Anfängen der Bonner Universität. Die Themenführungen zeigen darüber hinaus, wie vielfältig die Erinnerungskultur auf dem Gelände ist: 2026 reichen die Themen von Grabstätten bedeutender Frauen über Professorengrabstätten und britische Grabstätten bis zu Hinweisen auf Revolution und Krieg sowie Klassizismus und Gotik. Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Friedhof nicht nur als Ruhestätte, sondern als kulturhistorischer Lernort verstanden wird. Wer also nach prominenten Personen oder besonderen Persönlichkeiten sucht, bekommt hier keine oberflächliche Liste, sondern einen Ort, an dem Biografien, Stadtentwicklung und Kunstgeschichte miteinander verschmelzen. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/willkommen?utm_source=openai))
Georgskapelle, Konzerte und Lesungen auf dem Alten Friedhof Bonn
Ein zweites zentrales Thema ist die Georgskapelle, die eng mit den Führungen und Veranstaltungen verbunden ist. Laut Bonn-Information stand die Kapelle ursprünglich in Ramersdorf und wurde im 19. Jahrhundert auf den Alten Friedhof versetzt; im Inneren konnten Malereien aus dem 13. Jahrhundert reproduziert werden. Auch die Fördergesellschaft spricht in ihren Veranstaltungsankündigungen von der Georgskapelle beziehungsweise Ramersdorfer Kapelle auf dem Alten Friedhof. Diese Verbindung aus mittelalterlichem Ursprung, Versetzung im 19. Jahrhundert und musealer Vermittlung macht die Kapelle zu einem der faszinierendsten Bauteile der Anlage. Sie steht sinnbildlich dafür, wie der Alte Friedhof über Jahrhunderte gewachsen ist und wie historische Bauteile an diesem Ort erhalten und in neue Kontexte gestellt wurden. Gerade bei einer Stadtführung ist die Kapelle ein Höhepunkt, weil sie Geschichte nicht nur erzählt, sondern räumlich erfahrbar macht. ([bonn.de](https://www.bonn.de/veranstaltungskalender/veranstaltungen/hauptkalender/bonn-information/rund-um-das-stadthaus.php?utm_source=openai))
Die Kapelle ist zugleich ein kultureller Veranstaltungsraum. Die Fördergesellschaft organisiert von Mai bis September gemeinsam mit verschiedenen Partnern Benefizkonzerte und Lesungen, die in der Regel in der Georgskapelle stattfinden. Je nach Veranstaltung wird ein Eintritt erhoben oder um Spenden gebeten. Wichtig für die Planung ist jedoch, dass die Plätze in der Kapelle limitiert sind und deshalb Anmeldungen empfohlen werden; Reservierungen sind möglich. Außerdem weist der Verein ausdrücklich darauf hin, dass die Kapelle nicht beheizt ist und daher sehr kühl sein kann. Das ist praktisch, aber auch atmosphärisch wichtig: Die Veranstaltungen leben nicht von Komfort im modernen Sinn, sondern von dem besonderen Charakter dieses historischen Raums. Wer eine Lesung, ein Konzert oder eine kleine Gedenkveranstaltung dort besucht, erlebt den Alten Friedhof als lebendigen Kulturort, an dem Erinnerung und Gegenwart unmittelbar zusammenkommen. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/konzerte?utm_source=openai))
Eingang, Anfahrt und Parken am Alten Friedhof Bonn
Für die praktische Planung ist der Standort ebenfalls klar und zentral. Der Haupteingang liegt an der Ecke Bornheimer Straße 1 und Am Alten Friedhof, 53111 Bonn, nahe dem Stadthaus. Die Bonn-Region nennt als Pkw-Hinweis die Stadthausgarage und als Nahverkehrsverbindung die Haltestelle Bonn Stadthaus. Das macht den Besuch auch ohne eigenes Auto einfach, zumal der Ort mitten in der Stadt liegt. Die Bundesstadt Bonn beschreibt den Alten Friedhof außerdem als grünes Kleinod im Bereich rund um das Stadthaus, was die zentrale Lage unterstreicht. Wer mit dem Auto kommt, hat also eine klar genannte Parkmöglichkeit, während Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs sich an der Stadthaus-Haltestelle orientieren können. Für eine historische Anlage in der Innenstadt ist das ein Vorteil, weil der Zugang unkompliziert bleibt und sich der Besuch gut mit anderen Zielen in Bonn kombinieren lässt. ([alterfriedhofbonn.de](https://www.alterfriedhofbonn.de/fuehrungen?utm_source=openai))
Die Bonn-Region führt den Alten Friedhof außerdem als Ziel mit vorhandenen Parkplätzen und macht ihn als Ausflugsort für Gruppen, Schulklassen, Familien, Individualgäste und sogar für Kinderwägen geeignet. Das ist für einen historischen Friedhof nicht selbstverständlich und zeigt, wie offen die Anlage heute genutzt wird. Gleichzeitig beschreibt die Bonn-Region den Ort als kühlen Ort, was im Sommer angenehm sein kann und in der Atmosphäre des alten Baumbestands und der historischen Grabmale durchaus zur Wirkung beiträgt. Wer nach dem Stichwort Parken sucht, braucht also vor allem diese drei Fakten: zentrale Lage, Stadthausgarage für den Pkw und gute Erreichbarkeit mit Bus und Bahn. Für Besucher, die das Gelände zum ersten Mal betreten, ist das sehr hilfreich, weil sich der Alte Friedhof damit nicht als abgeschlossener, schwer zugänglicher Ort präsentiert, sondern als gut erreichbares Stück Stadtgeschichte. ([visit-bonn-region.de](https://www.visit-bonn-region.de/poi/alter-friedhof))
Patenschaft, Pflege, Fotos und warum der Alte Friedhof Bonn so besonders ist
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Pflege des Areals. Die Fördergesellschaft betont, dass sie Geld sammelt, Restaurierungen unterstützt und sich seit Jahrzehnten für den Erhalt des historischen und denkmalgeschützten Friedhofs einsetzt. Auf der Kontaktseite wird ausdrücklich erwähnt, dass Anfragen zu Führungen, Grabpatenschaft und anderen Themen gestellt werden können. Das zeigt, dass der Friedhof nicht nur als Ort des Gedenkens, sondern auch als Gemeinschaftsprojekt verstanden wird. Gerade bei alten Grabmälern, kunstvollen Einfassungen und verwitterten Materialien ist diese Arbeit entscheidend. Der Alte Friedhof ist also nicht einfach ein museales Relikt, sondern eine Anlage, die durch bürgerschaftliches Engagement, kommunale Zusammenarbeit und private Unterstützung am Leben gehalten wird. Wer sich für Patenschaften interessiert, findet damit einen konkreten Weg, Verantwortung für den Erhalt dieses besonderen Ortes zu übernehmen. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/willkommen?utm_source=openai))
Auch für Fotos und Eindrücke ist der Alte Friedhof Bonn ein dankbares Ziel. Die Fördergesellschaft beschreibt ihn als grüne Oase fast mitten in der Stadt, die von Touristen aus aller Welt besucht wird, und als ruhigen Ort zum Innehalten, Ausspannen und Atemholen. Diese Kombination aus zentraler Lage, stiller Atmosphäre und historisch aussagekräftigen Details macht ihn fotogen, ohne ins Künstliche zu kippen. Alte Grabsteine, Gitter, Wege, Baumgruppen und die Georgskapelle erzeugen zusammen eine Bildsprache, die sowohl geschichtlich als auch emotional wirkt. Wer nach Fotos sucht, sucht hier nicht bloß schöne Motive, sondern oft auch eine bestimmte Stimmung: Würde, Ruhe, Erinnerung und die leise Schönheit gealterter Materialien. Genau darin liegt die besondere Stärke des Alten Friedhofs Bonn. Er ist ein Ort, an dem die Stadtgeschichte nicht hinter Glas gezeigt wird, sondern in einer begehbaren Landschaft aus Stein, Grün und Erinnerung erfahrbar bleibt. ([alterfriedhofbonn.de](https://alterfriedhofbonn.de/willkommen?utm_source=openai))
Quellen:
- Fördergesellschaft Alter Friedhof Bonn e.V. - Willkommen
- Fördergesellschaft Alter Friedhof Bonn e.V. - Geschichte
- Fördergesellschaft Alter Friedhof Bonn e.V. - Führungen
- Fördergesellschaft Alter Friedhof Bonn e.V. - Veranstaltungen
- Fördergesellschaft Alter Friedhof Bonn e.V. - Plan
- Bonn-Region - Alter Friedhof
- Bundesstadt Bonn - Stadtrundgang Rund um das Stadthaus
Bevorstehende Veranstaltungen

Alter Friedhof - Themenführung: Klassizismus und Gotik
Entdecken Sie Bonns Alten Friedhof bei einer besonderen Themenführung zu Klassizismus und Gotik. Geschichte, Grabkunst und stille Atmosphäre am 15.08.2026. #Bonn #Stadtführung #Kultur

Klassizismus und Gotik
Klassizismus und Gotik auf dem Alten Friedhof Bonn entdecken: Kunstgeschichte, Denkmalraum und stille Formen am 15.08.2026 um 14 Uhr. #Bonn #Kunstgeschichte
Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Keine Bewertungen gefunden
